Selbstfindung

Wie man seine Lebens-Vision umsetzen kann

June 28, 2016
Lebens-Vision

In den ersten beiden Teilen der “Beruf oder Berufungs”-Trilogie ging es darum, herauszufinden, was eine Berufung für das eigene Leben bedeuten kann und was mir den nötigen Schubs gab, mich zu trauen, meinen ganz persönlichen Traum bei den Hörnern zu packen. Bis hierhin vielleicht noch relativ gewöhnlich, denn Artikel, die sich damit beschäftigen, seinen eigenen Lebensweg zu finden, gibt es viele. Aber oftmals stand ich nach deren Lektüre wie der Ochs vorm Berg und fragte mich: Ja, gerne, aber – wie? Was mir fehlte, waren Beispiele. Ganz konkrete Schritte, wie man seine Lebens-Vision umsetzen kann.

Deshalb gibt es in meinem dritten Teil für euch 10 Punkte, die ich in meinem Alltag verändert habe, seit ich mich entschlossen haben, dem Ruf zu folgen und Schriftstellerin zu werden.

  • 1) Eine Prioritäten-Liste erstellen: Für mich die Grundlage für alle folgenden 9 Punkte war die einhundertprozentige Entscheidung für das, was ich tun will. Mir selbst klar zu machen, WAS ganz konkret mein Ziel ist. In meinem Fall war das: Meinen Jugendroman überarbeiten und veröffentlichen. Für mich iwar und ist folgende Frage im Alltag mein Kompass: Hilft mir XYZ dabei, mein Ziel zu erreichen? Wenn Nein, sind Umstellungen nötig. Das heisst nicht, dass ich sofort alle meine Grafikdesign-Jobs kündige und nur noch schreibe, denn das würde mir am nächsten Monatsbeginn, wenn Miete und Krankenversicherung bezahlt sein wollen, nicht helfen. Aber all die anderen Herzensprojekte neben der Schreiberei dürfen jetzt eine Runde in der Warteschleife drehen und sie nehmen das erstaunlich gelassen hin. Weil meine Priorität klar gesetzt ist.
  • 2) Raum schaffen: Mein Leben war in den letzten Monaten vollgestopft wie meine Sockenschublade. Aber seiner Berufung nachzugehen, kostet Zeit. Also musste ich Platz schaffen. Unsere Ressourcen sind endlich und auch in der beflügelndsten Phase hat unser Tag nur 24 Stunden. Gemeinsam mit meiner Hauptstadt-Mädchen Partnerin Anne habe ich unser Blogger-Community-Projekt deutlich abgespeckt. Auch wenn die Idee eine wunderbare ist, sie fraß Energie, die ich für mein Buch brauche. Runtergefahren habe ich auch die Arbeitszeit meiner Selbstständigkeit, ich arbeite nicht mehr an ganz so vielen Projekten parallel. Klar, habe ich dadurch weniger Geld in der Portokasse, aber ich weiß, wofür ich es tue (siehe Punkt 1). Auch auf meinem Zweitblog thirtyplus geht es aktuell ruhiger zu. Ich bin sicher, dass dieses Thema auch in ein paar Monaten noch hochaktuell sein wird, wenn ich wieder die Kapazitäten frei habe, mich darum zu kümmern.
  • 3) Einen Werkzeugkoffer zusammenstellen: Lange Zeit meines Lebens lief ich mit der inneren Überzeugung durch die Welt, eine Schriftstellerin müsse quasi von Geburt an perfekt schreiben können. Eine Art “Autorin von Gottes Gnaden”.  Schreibkurse, AutorInnen-Ratgeber und den Austausch mit Gleichgesinnten hielt ich tatsächlich für eine Verwässerung des eigenen Stils! Gut, dass man mit dem Alter weiser wird 😉 Auf dem Blog von Texterin und Autorin Jessika Fichtel entdeckte ich ihre Empfehlung für das Buch ” Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben” – und riss damit die verrosteten Schranken in meinem Kopf ein für alle Mal ein. Ich bestellte das Buch noch am selben Tag. Ich – und mehr noch meine Texte – haben in den vergangenen Wochen immens profitiert von meiner wachsenden Bereitschaft, Hilfe zuzulassen und Ratschläge anzunehmen. Was mich nur folgerichtig zu Punkt 4 führt:
  • 4) Mentoren finden: Nachdem ich also meine leicht überhebliche Einzelfahrrille verlassen hatte, war ich auch endlich bereit, mich mit Experten auszutauschen. So ertappte ich mich dabei, dass ich vor einigen Wochen vorm Laptop saß und dachte: Verdammt, ich brauche einen Mentor! Das Universum, zu dem ich aktuell irgendwie einen ziemlich guten Draht habe, hörte zu und spuckte mir 3 Minuten später einen Beitrag in einer Blogger-Guppe aus, in dem das Projekt Authorwing vorgestellt wurde. Hier können Menschen, die an ihrem Erstlingswerk sitzen unter die Fittiche von AutorInnen schlüpfen, die selbst bereits veröffentlicht haben. Boing! DAS nenne ich mal schnelle Wunsch-Erfüllung, oder? Ich kann gar nicht sagen, wie dankbar ich für die Gruppe bin! Gemeinsame Schreibrunden, Austausch und Rat und mein persönlicher Wing gegen mir die Kraft und die Ausdauer, die ich brauche, um die Korrekturrunde meines Romans durchzuziehen.

Lebens-Vision-umsetzen

  • 5) Die “Konkurrenz” studieren: In meinem Fall bedeutet das: lesen, lesen, lesen. Sehr gerne auch verknüpft mit einem haptischen Erlebnis in Buchform und nicht nur am Bildschirm. Ich habe also einen funkelnagelneuen Bibliotheksausweis und auch Flohmärkte und Antiquariate sind vor mir nicht sicher. Meine Eltern, die mitbekommen haben, dass ich immer tiefer in das Abenteuer “Schriftstellerin sein” hineintauche, bringen mir immer neues Lese-Futter mit. Damit gelingt außerdem eine äußerst galante Überleitung zu Punkt 6:
  • 6) Tue Gutes und rede darüber! Das schafft Verbündete. Und öffnet vielleicht eines Tages unverhofft die größten Türen. Ich habe meinem Umfeld von meinem Wunsch, dieses Jahr noch mein Buch zu veröffentlichen, erzählt – nur so haben die lieben Menschen um mich herum die Chance, mich dabei zu unterstützen. Seien es meine Eltern mit ihren Literatur-Vorschlägen, mein Mann, der Verständnis dafür hat, wenn ich einen Schreib-Flow habe oder die lieben MitstreiterInnen meiner 7 AM Morgen-Meditations-Gruppe, die sich als Probeleserinnen angeboten haben 🙂
  • 7) Weniger Zeit in Zerstreuung investieren: Damit meine ich nicht, dass ich meine Wochenenden zu spaßfreien Zonen erkläre und auf den Geburtstagspartys von Freunden mit Abwesenheit glänze. Ich denke da eher an diese viereckigen Zeitfresser in Form von Fernseher oder Computer. Wie oft habe ich schon gedacht, für dies oder jenes keine Zeit zu haben, hatte aber an genau diesen Tagen locker drei Stunden im Netz verbracht. Von der Suche nach der nächstgelegenen Änderungsschneiderei zu einem süßen Katzenvideo auf Youtube zum DIY für erfrischende Gesichtsmasken mit Mandelöl ist es eben nur ein kurzer Weg, der mich aber lange aufhält. Ich zwinge mich mittlerweile zu internetfreien Zonen und staune hinterher oft darüber, wie produktiv ich war! Glaubt mir, eure Zukunfts-Vision steht auf analoge Auszeiten 😉

Lebens-Vision

  • 8) Inspiration sammeln: Kennt ihr das Buch “Frederick” von Leo Lionni? Es gehörte als Kind zu meiner Lieblingslektüre. Darin sammelt ein Mäuserich für den Mäuse-Clan, anders als seine Kollegen, keine Speisevorräte für den Winter, sondern Farben und Wörter, um sich an ihnen in den kalten Monaten wärmen zu können. Wer weiß, ob dieses Buch mich schon früh geprägt hat, später eine ebensolche Sammlung anzustreben? 😉  Jedenfalls ist die Geschichte eine wunderbare Aufforderung, immer Augen und Ohren offen zu halten für die Inspiration, die unser Umfeld uns bietet. Deshalb plane ich in meinen Alltag jetzt immer Phasen ein, die ich für Recherche und Beobachtung nutze: Ob es nun Reisen sind, Ausstellungsbesuche oder eine Fahrt ohne Kopfhörer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (irre inspirierend, was man da über die Lebenswelten seiner Mitmenschen mitbekommt!).
  • 9) Infrastruktur schaffen: Schreibblockaden? Der Cursor blinkt dich vorwurfsvoll aus deinem leeren Dokument an? Mit hat es geholfen, konkret hinzuschauen, warum ich in welchen Situationen blockiere. Und kam zu erstaunlich konkreten Ergebnisse: Mein Arbeits-Laptop ist voll mit Grafikprojekten, meine Buchhaltung und meine Kunden-Mails sind nur einen Klick entfernt. Das stresste mich so sehr, dass ich das Gefühl hatte, neben all diesen Dokumenten nicht auch noch meine neuesten literarischen Ergüsse platzieren zu können. Zum Glück fand sich im Bekanntenkreis ein nicht genutztes Mini-Laptop, das fortan nur für Word und mich da ist. Schick, oder? Außerdem immer an meiner Seite: Ein neues Blanko-Buch mit besonderem Einband. Denn das Auge isst bekanntlich mit und gerade Lyrik schreibe ich viel lieber auf Papier, statt die Zeilen in meine Tastatur zu hacken. Kleine Veränderungen können hier wirklich viel bewegen. Welche Infrastruktur brauchst du für deinen Traum? Welche Arbeitsbedingungen sind für dich optimal?
  • 10) Berufliche Weichen stellen: Last, but so not least – ich trage meinem Bedürfnis nach mehr Literatur und Wissen mit der Bewerbung für mein Zweitstudium Rechnung (warum ich mich dazu entschlossen habe, ein zweites Mal den Weg an eine Hochschule zu wagen, lest ihr hier). Hier kommen vor allem die Punkte 5 und 8 wieder zum Tragen: Für mich die perfekte Kombination aus Geistfutter, Inspiration und Erweiterung meines Wortschatzes. Und ganz nebenbei springt vielleicht auch noch ein neues, berufliches Feld für mich dabei heraus 😉 Die Bewerbungsphase schließt am 15.07. Danach heißt es, stündlich auf die Benachrichtigung per E-Mail zu warten und anschließend das online-Bewerber-Portal zu besuchen – ich schätze mal mit Fingern, die zittern wie Espenlaub 🙂 Natürlich halte ich auch auf dem Laufenden! Hier ein Bild von den Umschlägen, die ich vor einigen Wochen mit Herzklopfen in den Postkasten gesteckt habe:

Zweitstudium

Das sind meine ersten 10 Schritte in ein Leben als Schriftstellerin. Ich hoffe, dass sie dir neue Impulse geben, zu schauen, welche Hebel du in deinem Leben konkret in Bewegung setzen könntest, um deinen Traum wahr zu machen. Ihn nicht nur als  unerreichbares Ziel in der Ferne zu bewundern, sondern ihn ganz praktisch anzugehen.

Was könnte dein nächster Schritt auf dem Weg zu deiner Lebens-Vision sein?

Alle drei Teile im Überblick:
Beruf oder Berufung, Teil 1: Was es bedeutet, seine Berufung zu suchen
Beruf oder Berufung, Teil 2: Wie ich meine Berufung fand und was mir den Mut gab, sie zu leben Beruf oder Berufung, Teil 3: Konkrete Schritte in ein Leben, das meiner Berufung entspricht

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19 Comments

  • Reply Jessika Fichtel June 28, 2016 at 7:23 pm

    Hey Kea, ich freue mich, dass dir meine Empfehlung geholfen hat. Mich hat dein Beitrag hier daran erinnert, das Buch mal wieder in die Hände zu nehmen und darin zu lesen 🙂 Es ist nämlich wirklich total super.

    Darf ich dich noch fragen, wie deine Schriftsteller-Bestrebungen konkret aussehen? Willst du einen Roman schreiben? Oder eine Lyrik-Sammlung? Ich bin gespannt, wohin dich dein Weg noch führen wird. Toll, dass du uns daran teilhaben lässt.

    Viele Grüße aus Erfurt,
    Jessika

    • kea
      Reply kea June 28, 2016 at 7:29 pm

      Hallo liebe Jessika, wie schön, dass du meinen Artikel besuchst hast, wo doch dein Blogpost dazu beigetragen hat, mich wachzurütteln und für Tips von Außen zu öffnen 🙂 Aktuell sehen meine schriftstellerischen Ambitionen so aus: Ich habe einen Jugendroman geschrieben und stecke gerade in der ersten Korrekturrunde, die es noch mal ganz schön in sich hat! Da wird noch einiges gekürzt, ergänzt und umsortiert. Danach will ich ihn per self-publishing mit der Welt teilen 🙂 Unabhängig davon liegen noch zwei andere Romane angefangen in der Schublade und meine Lyrik-Sammlung wächst jeden Monat, so dass ein Gedichtband auch noch ein kleiner Lebenstraum ist! Mal sehen, was noch so kommt! Ich lass mich mal von mir überraschen 😉 Liebe Grüße! Kea

  • Reply Carmen June 28, 2016 at 7:38 pm

    Oh oh oh oh ooooh wie toll! Liebe Kea, ich hab auch so einen Lebenstraum. Und grad eben noch einen: Mal mit der Kea am Tisch sitzen und darüber quatschen 🙂 Ich find mich so oft in deinen Ausführungen wieder, hach. Und ich arbeite auch grad dran 🙂
    Alles Gute!!
    Allerliebste Griaß,
    Carmen

    • kea
      Reply kea June 28, 2016 at 7:52 pm

      Du Süße! Dem zweiten Lebenstraum schließe ich mich natürlich an, ich will dich so gern in deiner schönen Heimat besuchen!!! Hoffentlich klappt das bald! Ich glaub, wir würden bis tief in die Nacht dasitzen und klönen ♥♥♥ Und auf deinen ersten bin ich jetzt ungefähr so neugierig wie Sechsjährige an Heiligabend! Verrätst du ihn uns auch? Fühl dich umarmt! Kea

      • Reply Carmen June 28, 2016 at 8:10 pm

        Hehe, ich les dich so gern, ich führ mir sicherlich dann auch deinen Jugendroman zu Gemüte, auch wenn ich vielleicht eine Spur älter bin als die Zielgruppe 😀 vielleicht sollten wir ja sogar gegenlesen?
        Natürlich verrat ich meine Projekte auch: Ich arbeite einerseits grad an einem Sachbuch (hätt ich nie gedacht, ehrlich gesagt!) zum Kräuterthema für uns junge Leut 🙂 Und hab daneben das Konzept für einen Roman fertig im Kopf. Der will auch endlich mal raus.
        Und jaaaa, ich denk auch, dass wir alles ausführlichst bereden könnten, wir zwei Wortgewandten wir :-)))

        • kea
          Reply kea June 29, 2016 at 4:36 am

          Da würde ich mich sehr freuen, wenn du den Roman lesen magst und ich würde fast wetten, dass er dir gefällt – letzten Endes geht es darin ja auch darum, seinen eigenen Weg zu finden und das ist ein Thema, dass ja nie so richtig alt wird 🙂
          Uiii, wie toll! Das finde ich super, dass du das Thema für eine junge Zielgruppe umsetzt! Bitte sag unbedingt Bescheid, wenn Carmen’s Kräuterkunde zu bestellen ist! Ich bin sowas von dabei! Und bei deinem Roman natürlich auch! Ich sag’s dir, eines Tages sitzen wir in deinem Kräutergarten und lesen uns gegenseitig aus unseren Büchern vor. Wär was, oder? 🙂

  • Reply Nadine - breukesselchen June 29, 2016 at 6:16 am

    Hach, liebe Kea, ich freue mich so, hier all deine Schritte zu lesen.
    Sie machen Mut, sich wieder mehr mit sich selbst zu beschäftigen. Als ich vor über 10 Jahren mit Ende 20 mich für ein Vollzeitstudium (Bachelor-Master) entschied, hat es auch so viel verändert. Klar, ich musste komplett im Lebensstil zurückrudern, doch es hat mir so gut getan. Ein Richtungswechsel, der mich dann auch noch ins Ausland geführte. Und dabei war das nur der Anfang von so vielen schönen Auslandsjahren. Wer hätte das gedacht!
    Man weiß nie, wo es einen letztendlich hinführt, wenn man den neuen Pfad einschlägt. Ich warte schon darauf, dein Buch und alle anderen die folgen, im Buchladen in die Hand zu nehmen. <3 Der Beweis für einen erfüllten Traum! Schön!
    Ich selbst befinde mich gerade wieder an einer Gabelung und wir werden sehen, wo es uns hinführt. Deine Schritte hier finde ich sehr hilfreich, denn ich möchte gerne selbst noch für mich herausfinden, was mein Traum ist bzw. meine Berufung wirklich ist?
    Ich bin dir jedenfalls sooooooooooooooooooooooooooo dankbar, dass wir uns kennen und du die liebe Laura in "meinen Alltag" gebracht hast. Denn alles fing mit ihrem Podcast an und hat sich in ein tolles Empowerment-Tool entwickelt. Ich mag solche Fügungen, die ins Leben hüpfen! Auch ein wichtiger Schritt, sich selbst Klarheit zu verschaffen.
    Ich drücke dir ganz ganz feste die Daumen für deine Wunschunis!
    Dicke Umarmung, Nadine

    • kea
      Reply kea June 29, 2016 at 8:40 am

      Liebe Nadine, schön, dass du dich wiederfindest in meinem Beitrag! Die Zeit deines “späten” Studiums klingt toll, da kribbelt direkt die Vorfreude in meinem Bauch 🙂 Ich hoffe, dass die Gabelung bei euch den allerbesten Weg nimmt, wenn du mir davon erzählen magst, gern per Mail! Jaaa, für Laura bin ich auch so dankbar! Sie kam zum perfekten Zeitpunkt in mein Leben und wie schön, zu lesen, dass sie dich genauso voll “erwischt” hat! Vielen lieben Dank für die Uni-Daumen!!! Ich drück dich fest! Kea

  • Reply Yvonne | Mohntage June 29, 2016 at 7:08 am

    Liebe Kea,
    ich habe mich riesig gefreut, den Link zum Blogpost on top bei meinen Facebook-Meldungen zu finden und bin gerade am Ende Deiner 10 Punkte angelangt. Das Buch, dass Du empfiehlst, kenne ich bereits als Leihobjekt aus Studienzeiten, habe es mir aber noch einmal in den Warenkorb gepackt, um es komplett zu lesen. Ich drücke Dir alle verfügbaren Daumen, dass Du Deinen Traum verwirklichen kannst, glaube aber, dass das bei der positiven Energie, die Du an den Tag legst, funktionieren wird.
    Durch den DIY-Relaunch gräbt sich bei mir auch langsam eine Idee im Kopf fest, deren Verfolgung ich nun aufnehmen möchte 😉 Es tut gut, zu lesen, dass es doch noch mutige Menschen wie Dich gibt, die sich nicht von gesellschaftlichen Ansichten oder dem was “sicher” bzw. “der richtige Weg” ist, davon abhalten lassen, ein Leben zu führen, das sie glücklich macht. Wir haben ja schließlich nur eines. Und – das habe ich irgendwo mal gelesen oder gehört – es ist wichtig “ich zu sein”, alle anderen sind schon besetzt 😉

    Liebe Grüße Yvonne

    • kea
      Reply kea June 29, 2016 at 8:49 am

      Oh wie schön, Yvonne, das hat Facebook gut gemacht 😉 Ist ja witzig, dass das Buch schon ein “alter Bekannter” ist! Jetzt hast du mich natürlich neugierig gemacht auf deine Idee – wenn sie erzählreif ist, mein Ohr steht jederzeit offen 🙂 Ich danke dir für den Rückenwind, der tut richtig gut! Hab ja auch gut zehn Jahre gebraucht, um doch meinem ersten Impuls zu folgen und meiner inneren Stimme nachzugehen -denn dann ging mir auf, dass es genau so ist, wie du sagst: mit DIESEN Talenten und Leidenschaften gibt es uns genau einmal! Also lasst uns unsere Einzigartigkeit feiern und der Welt unsere persönlichen Geschenke überreichen! 🙂 Liebste Grüße an dich!

  • Reply Chrissy June 29, 2016 at 7:20 am

    Hallo Kea,
    so ein toller und inspirierender Text! Habe gleich mal die beiden anderen Beiträge der Trilogie gelesen. Für Deinen Projekte wünsche ich Dir viel Erfolg und bin gespannt, was Du weiter berichten wirst. Und was meine eigenen Lebensträume angeht, hilft nur Eines: Trau Dich endlich und leg los… 😉
    Viele Grüße,
    Chrissy

    • kea
      Reply kea June 29, 2016 at 8:53 am

      Liebe Chrissy, wow, wie toll, dass du gleich alle drei Teile gelesen hast! Danke für deinen tollen Zuspruch und ich drücke fest die Daumen, dass du den Hüpfer ins Unbekannte wagst! Da warten bestimmt eine Menge großartiger Erfahrungen auf dich, die erlebt werden wollen 🙂 Liebe Grüße, Kea

  • Reply Lisa June 29, 2016 at 7:45 am

    Ach meine Liebe! Ich finde es so toll, dass ich deinen Weg nun schon ein Weilchen mitverfolgen darf und bin unglaublich fasziniert (und stolz!) wie strukturiert und zielstrebig du diesen gerade verfolgst. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass jetzt alles seinen Lauf nimmt und freue mich schon jetzt darauf deinen Roman bei Tee & Keksen zu “verspeisen”. Fühl dich gedrückt!

    • kea
      Reply kea June 29, 2016 at 8:56 am

      Hallo Liebes! Ich bin auch wirklich so viel freier und zufriedener – meistens, kleine Krisen am Telefon mal ausgenommen, Thihi. Danke, dass du immer da bist, mir Mut zusprichst und an mich glaubst! Du bekommst eine signierte Ausgabe, das Buch liest man am besten im Herbst/Winter. Ich muss mich also sputen, um dir die ersten Regentage zu versüßen 🙂 Ein dicker Schmatz!

  • Reply Josie June 29, 2016 at 6:53 pm

    Ach ich freu mich so für dich liebe Kea. Und ich bin schon wahnsinnig gespannt auf dein Buch. Sag u n b e d i n g t Bescheid, wenn es veröffentlicht wird 🙂
    Dein Schreibstil ist so grandios, damit wirst du ganz viele Leute begeistern, da bin ich mir sicher.

    Ich glaube, ich sollte auch ab &an mal auf die quadratische Flimmerkiste verzichten – dann wäre ich auch um einiges Produktiver &hätte keine Ausreden.

    Ganz liebe Grüße, Josie

    • kea
      Reply kea June 30, 2016 at 12:20 pm

      Hallo liebe Josie, ihr seid garantiert mit die ersten, mit denen ich eine Flasche Sekt öffne, wenn ich fertig bin, fest versprochen 🙂 Vielen lieben Dank für deine Worte und vielleicht inspiriert dich ja der Text, hin und wieder den Aus-Knopf zu drücken und zu schauen, was so ganz ohne Einflüsse der technischen Möglichkeiten für Ideen in dir auftauchen? Ist mit Sicherheit super spannend und der Tag hat plötzlich gefühlt die doppelte Länge 🙂 Liebste Grüße zurück!

  • Reply Kristina August 10, 2016 at 3:42 pm

    Liebe Kea, vielen Dank für diesen Post. Es hat mich genau im richtigen Moment getroffen und nun arbeite ich seit einigen Wochen konzentrierter an meinen Sachen (auch bei mir ist es das Schreiben). Besonders der erste Punkt – die Einstellung – war sehr wichtig. Aber auch Punkt neun – die Infrastruktur. Wie der Zufall es wollte – ein Laptop, den ich eigentlich schon durch einen anderen ersetzt hatte, konnte nach einer Neuinstallation wieder in Betrieb genommen werden und ist nun, ohne Internetzugang, das perfekte Schreibutensil.

    Vielen Dank!

    • kea
      Reply kea August 11, 2016 at 6:25 am

      Hallo liebe Kristina – wie schön! Das freut mich sehr! Wie wunderbar, dass auch deine Leidenschaft das Schreiben ist ❤ So ein reiner Schreib-Laptop kann wirklich Wunder wirken, ich wünsche dir damit produktive Stunden voll von kreativem Flow! Verrätst du mir, was du schreibst? Ein Buch? Geschichten? Lyrik? Alles drei? 🙂 Liebe Grüße! Kea

      • Reply Kristina August 11, 2016 at 4:54 pm

        Bei mir liegen ziemlich viele “Anfänge” in der Schublade, manche schon mehrere Jahre alt, die ich mir nun nach und nach vornehme. Was daraus wird, ist bei einigen noch offen. Zwei Kurzgeschichten sind allerdings schon fertig bzw. müssen noch einmal mit Abstand gelesen werden. Aktuell kämpfe ich mit einem Romananfang. Es ist noch Kraut und Rüben und ich habe Mühe, da durchzublicken. Doch seitdem mir klar ist, dass ich es wirklich will, halte ich meine Schreibroutine ein. Beste Grüße, K.

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