Blogger-Leben

Wie ich auf meinem Blog mit Kooperationen umgehe

März 9, 2016
Bloggen Kooperationen

Manch einer soll wegen ihnen mit dem Bloggen anfangen: Kooperationen. Ich glaube ja, wer nur deshalb beginnt, einen Blog aufzuziehen, um am Ende Klamotten, Möbel oder Makeup nach Hause geschickt zu bekommen, wird nicht lange dabei bleiben. Denn natürlich dauert es erstmal eine ganze Weile, bis die ersten  Anfragen ins Haus trudeln und bis dahin müssen Leidenschaft und/oder Idealismus die ganze Sache vorantreiben. Ohne diese Zutaten geht in meinen Augen nichts.

Bloggen Kooperationen

Wenn dann im Postfach die ersten Interessenten für eine Zusammenarbeit auflaufen, ist man natürlich erstmal aus dem Häuschen – und das darf man auch sein, schließlich ist es ein Kompliment für all die Arbeit, das Herzblut und die vielen Stunden, die ins eigene Blog-Baby geflossen sind. Bei aller Euphorie gilt es aber, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht über den Tisch ziehen zu lassen – denn nicht jede Kooperations-Anfrage ist ein Grund zur Freude. Ich blicke heute zurück auf anderthalb Jahre hello mrs eve, auf die besonders schönen und die weniger gelungenen Kooperationen. Was ich draus gelernt habe, habe ich für euch in 5 Punkten zusammengefasst:

  • Welche Kooperationen wähle ich aus?
    Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass die Produkte, die ich in meiner Kooperation bewerbe, zum eigenen Blog passen. Ist es aber leider nicht: Ich sehe immer wieder gesponserte Beiträge auf anderen Blogs, die Zielgruppe, Inhalt + Look der Seite eigentlich nicht entsprechen – auch wenn eine hohe Vergütung angeboten wird, auf solche Beiträge verzichte ich. Mich persönlich stören werbliche Beiträge auf meinen Lieblingsblogs überhaupt nicht, eine Angst, die viele Blogger am Anfang umtreibt – aber eben auch nur dann, wenn ich merke, dass da mit echter Begeisterung geschrieben und fotografiert wird und es nicht nur darum geht, das schnelle Geld einzustecken. Sonst geht es nämlich  mit eurem teuersten Gut den Bach herunter: Eurer Glaubwürdigkeit. Mal ganz abgesehen davon, dass ich mich immer wieder wundere, was für Kooperationsanfragen in meinem Mail-Fach landen: Ich meine – Shabby-Chic mit Rosenmuster „passt doch total gut zu deinem Blog“? Geeeht so. Produkte, die weder ich, noch meine Leser sich in den nächsten drei Jahrzehnten leisten können? Bewerbe ich nicht. Das macht doch niemandem Spaß!

Bloggen Kooperationen

  • Vergütung verlangen?
    Eine allgemeine Empfehlung kann ich hier natürlich nicht geben, denn ihr müsst wissen, was euch eure Blogarbeit wert ist. Vielleicht geht es um ein unterstützenswertes Projekt, ein Produkt, das euch besonders begeistert oder ihr profitiert in anderer Weise von der Kooperation – dann steht es euch natürlich frei, ohne eine Aufwandsentschädigung darüber zu bloggen. Ich denke mittlerweile aber, dass die viele Arbeit, die wir in unsere Blogs investieren, auch entsprechend honoriert werden sollte – die Firmen profitieren von eurer Reichweite, eurer Authentizität, die ihnen keine Werbeanzeige der Welt bringen wird: Also trau euch und fragt nach! Kleiner Tipp ( aus leidvoller Erfahrung ;)) – wenn in der ersten Mail von einem Produktgutschein die Rede ist, schaut noch nicht in den Shop und verliebt euch Hals über Kopf – fragt erst nach der Aufwandsentschädigung, dann sind die Rahmenpunkte geklärt und ihr könnt in Ruhe stöbern gehen. Übrigens: Auch wenn in der ersten Mail nichts davon zu lesen war, wird einer höflichen Nachfrage nach einer Entschädigung für die entstandene Arbeitszeit laut meiner Erfahrung in 80% der Fälle zugestimmt. Also nur Mut! Das gilt übrigens auch für „proaktive“ Kooperationen: Wenn euch ein Shop oder ein Produkt gefällt, fragt bei der Firma an. Nicht selten trifft man da auf begeisterte Zustimmung 🙂

 

  • Do follow/no follow?
    Ich glaube, kaum ein Thema wurde schon so viel diskutiert, wie die Frage, ob die Links in gesponserten Artikeln dem Auftraggeber dabei behilflich sein sollen, seiner Seite wertvolle Backlinks zu verschaffen. Auf neontrauma gibt es einen sehr ausführlichen Artikel zum Thema, nach dessen Lektüre ich damals zu dem Fazit kam: Ich setze Links in sponsored posts auf no-follow. Daraus resultiert: Firmen, die das nicht akzeptieren, sind grundsätzlich raus. Dann gibt es die Firmen, die anfangen, zu feilschen, wie auf dem Basar: Deine Aufwandsentschädigung halbiert sich, wenn du auf no-follow bestehst. Ein paar Mal habe ich mich darauf eingelassen. Für die Zukunft habe ich darauf keine Lust mehr. Professionelle Anfragen beinhalten niemals do-follow-Wünsche. Punkt. Aus. Ende. Eine besonders hübsche Anekdote am Rande: Eine Firma, die mit mir herumzuzackern begann und die ich darauf hinwies, dass Google gekaufte Backlinks verbietet, argumentierte mit folgenden Worten:

    „Du kannst dir sicher sein das alle großen Blogger von Firmen für Ihre Linksetzung bezahlt wurden, auch ohne dieses zu kennzeichnen. Wie gesagt die Mischung aus gekennzeichneten und ungekennzeichneten Posts sollte keinem Blogger Angst vor einer Abstrafung durch Google geben.  Unsere Blogger dürfen immer Ihre ehrliche Meinung über die Produkte schreiben. Was bei sehr vielen gekennzeichneten Posts leider nicht der Fall ist. Hier werden Produkte und sehr viel Geld für einen Blogpost gezahlt und dann dürfen sich die Blogger nur positiv äußern, da fragt man sich wo eigentlich die ehrliche Meinung und „Transparenz“ geblieben ist. Dieses ist für kleine Firmen einfach nur ärgerlich, denn schließlich machen die Magazine die man beim Kiosk kauft nichts anderes. „

    Muss ich nicht weiter kommentieren, oder? Mir kamen jedenfalls keine Rührungstränen.

    Bloggen Kooperationen

  • Wie kennzeichne ich meine Kooperation?
    Schleichwerbung mag kein Mensch, strafbar ist sie außerdem. Trotzdem wird immer wieder munter beworben, angepriesen und verlinkt – ohne den Beitrag als gesponsert zu kennzeichnen. Aber wie mache ich das denn korrekt? Im letzten Jahr besuchte ich den Blogger-Stammtisch von Blogfoster zum Thema „Bloggen und Recht“. Die Message, die ich mitnahm, war klar: Bezahlte Artikel müssen als solche klar erkennbar sein. Der werbliche Charakter MUSS gleich zu Beginn des Blogposts auftauchen – nur ein kleiner Hinweis am unteren Ende reicht nicht aus. Das sieht nicht immer sexy aus, das ist mir klar. Aber es verhindert eine teure Abmahnung und mal ganz ehrlich: Wenn die Bilder eine Wucht sind und der Text Spaß macht und Leidenschaft vermittelt, dann wird er trotzdem gelesen und kommentiert.

Bloggen Kooperationen

  • Wie wickele ich die Kooperation ab?
    Bevor ihr loslegt: In meiner Arbeit als Grafikerin sind sie selbstverständlich, seit Neuestem setze ich auch beim Bloggen darauf: Schriftliche Angebote. Seid genau bei der Leistungsbeschreibung: Was wird für welche Vergütung angeboten? Fotos, Text, Bewerbung auf welchen Social Media Kanälen? Welche Links werden gesetzt? Sind Links zu anderen Firmen erlaubt? Natürlich kostet das ein paar Minuten eurer Zeit: Aber Diskussionen um Missverständnisse kosten mehr Zeit – und Nerven!
    Wenn der Blogbeitrag online ist, schicke ich den Link an den Kunden, bedanke mich und frage, ob alles zur Zufriedenheit abgelaufen ist. Nach der positiven Rückmeldung verschicke ich die Rechnung, die unbedingt folgende Punkte beinhalten sollte: Eine fortlaufende Rechnungsnummer, das Ausstellungs-Datum, eure Steuernummer, einen Leistungszeitraum, die Leistungsbeschreibung ( habt ihr jetzt ja schon und könnt ihr aus eurem Angebot copy-pasten), eure Adresse, Bankverbindung und ein Zahlungsziel. Je nachdem, ob ihr Mehrwertsteuer ausweist oder nicht, kommt unter die Leistungsbeschreibung noch der Hinweis auf die Kleinunternehmer-Regelung. Weil ich es gerne nett und freundlich mag, bedanke ich mich auf meinen Rechnungen immer für den Auftrag und die angenehme Zusammenarbeit.

Bloggen Kooperationen

Ich hoffe, meine Liste kann euch informieren/inspirieren/amüsieren und ich wünsche euch für die Zukunft eine Menge wunderbarer Kooperationen. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass sich Keas gerne mal bis zur völligen Erschöpfung durch das seitenweise Angebot von online-Shops ihrer Kooperationspartner klicken, bis die Augen eckig und die Interior-Seele zu einhundertprozent unentschlossen ist und von vorne anfängt – aber DAS sind nun wirklich Blogger-Luxus-Problemchen 😉 Deshalb noch ein letzter Ratschlag: Kooperationen sollen Freude machen und keinen zusätzlichen Stress. Also lasst euren inneren Perfektionisten auch mal gepflegt die Klappe halten, freut euch über die schöne Zusammenarbeit und setzt euch nicht mit zu knapp bemessenen Deadlines unter Druck. Dann klappt’s auch mit der Kooperation 🙂

 

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57 Comments

  • Reply Ruhrstyle März 9, 2016 at 3:28 pm

    Ach ja, dieses Thema ist wirklich immer wieder einen Beitrag wert. Ich habe auch schon so einige Kracher erlebt und manchmal haben mir so manche Anfragen einen regelrechten Lachflash beschert. Was ich allerdings noch nicht wusste, dass ein sponsored Post auch gleich zu Beginn des Textes als sponsored kenntlich gemacht werden muss. Ich dachte immer, hauptsache es ist erwähnt. Oh je, man lernt nie aus!

    liebste Grüße
    Rebecca

    • kea
      Reply kea März 9, 2016 at 3:56 pm

      Liebe Rebecca, ja, manche Anfragen sind wirklich skurril! Die Kennzeichnungspflicht am Beitragsanfang gilt in jedem Fall für bezahlte Beiträge – diese haben einen eindeutig werblichen Charakter, deshalb muss das Ganze als Anzeige oder Werbung direkt am Anfang benannt werden. Es soll eben verhindert werden, dass der Leser in die Irre geführt wird und sich erst den ganzen Inhalt und die Bilder ansieht und dann erst darüber in Kenntnis gesetzt wird, dass dieser Beitrag bezahlt wurde. Ich persönlich finde das Wort „Anzeige“ nicht so gut, denn ein liebevoll gestalteter Blogpost ist doch etwas ganz anderes, als eine Anzeige, bei der womöglich noch ein Text von der Firma 1 zu 1 übernommen wurde. Deshalb nehme ich lieber den Begriff Werbung. Blogposts, in denen mir „nur“ Produkte zur Verfügung gestellt wurden, kennzeichne ich auch weiterhin am Ende des Beitrags. Aber bitte versteht das alles nicht als verbindliche Rechtshinweise, denn nichts ist im online-Recht so alt, wie die Wahrheit von gestern 😉 Ich beschreibe euch einfach, wie ich es mache und bin gespannt, was ihr vielleicht noch für Hinweise/Erfahrungen habt. Liebe Grüße!

  • Reply Carmen März 10, 2016 at 7:15 am

    Toller Beitrag, liebe Kea! Ich steh bezüglich Kooperationen grad erst am Anfang meiner Erfahrungsschöpfumgskette 😀 grad da sind solche Tipps hilfreich. Das mit no-follow oder do-follow ist z.B. was, wo ich noch nicht ganz durchblicke… aber bald. Bestimmt. 🙂
    Ganz liebe Grüße,
    Carmen

    • kea
      Reply kea März 10, 2016 at 7:19 am

      Vielen lieben Dank, Carmen! Schön, dass dir der Artikel gut gefällt und zum richtigen Zeitpunkt kommt – do-follow/no-follow war für mich auch lange Zeit rätselhaft – ich kann dir dazu wirklich nur wärmstens den verlinkten Artikel von neontrauma empfehlen: Da wird erstmal erklärt, was das überhaupt ist, wofür es gut ist und warum man wirklich auf no-follow setzen sollte. Liebe Grüße zu dir!

      • Reply Carmen März 10, 2016 at 9:29 am

        Dankschön! Hab ich mir gleich auch angeschaut und du hast recht – langsam kommt echt Licht ins Dunkel 🙂
        Beste Grüße zurück, liebe Kea!

        • kea
          Reply kea März 10, 2016 at 10:31 am

          Das freut mich! Mir hat die Seite damals auch total geholfen, einen Einstieg ins Thema zu bekommen und zu verstehen, wozu das alles überhaupt gut ist 🙂 LG!

  • Reply Alnis fescher Blog März 10, 2016 at 7:32 am

    Super Beitrag, den ich genau so unterschreiben würde. Uns gibt es jetzt auch fast seit 2 Jahren und wir wissen, dass diese Thematik ein ewiger Lernprozess ist. Dennoch halten wir es genauso wie Du 🙂
    LG Alnis

    • kea
      Reply kea März 10, 2016 at 7:46 am

      Hallo Alnis, vielen Dank, ich freu mich, dass der Artikel euch gefällt und ihr viele Punkte auch so handhabt 🙂 Je mehr wir werden, umso weniger werden hoffentlich die dreisten Anfragen von PR-Agenturen/Firmen & Co. 🙂 Liebe Grüße!

  • Reply Nela März 10, 2016 at 7:34 am

    Was ich übrigens tatsächlich etwas seltsam finde… Zeitschriften bestehen praktisch nur aus Schleichwerbung. Ich arbeitete mal bei einer sehr bekannten Modezeitschrift und da hätte man wirklich alles als Werbung kennzeichnen müssen, wenn man es im Print so genau nehmen würde, wie bei den Blogs. Da fragt man Produkte für Beiträge oder Shootings an, bekommt diese kostenlos und schickt sie niemals zurück, da bekommt die Marke redaktionellen Inhalt gegen Anzeigenkauf etc. Ich finde Transparenz wichtig und handhabe es genau wie du. Aber den letzten Satz aus der zitierten Mail kann ich verstehen.
    Hab einen schönen Tag :* Nela

  • Reply Alice Esser März 10, 2016 at 8:10 am

    Super endlich mal Jemand der seine Erfahrungen teilt, ich habe ein einziges Mal ein Kooperationanfrage versendet natürlich Absage. Habe ich eigentlich auch nicht anders erwartet, es geht auf erste Mal. Hier habe ich gerne gelesen, sehr gut geschrieben und informativ, muss und werde es später noch mal lesen, Was mich noch interessiert, gibt es ein Vorlage oder eine Hilfeliste wie eine Kooperationsanfrag gestalten kann?

    • kea
      Reply kea März 10, 2016 at 10:46 am

      Liebe Alice, schön, dass mein Beitrag hilfreich für dich war 🙂 Interessante Anregung, ich kann gerne mal eine Muster-Anfrage formulieren, wie ich sie üblicher Weise verschicke – ergänze den Artikel gerne am Wochenende um diesen Punkt. Liebe Grüße, Kea

      • Reply Alice Esser März 10, 2016 at 10:51 am

        Hallo Kea ein ganz liebes Danke schön.

      • Reply Kerstin März 10, 2016 at 5:20 pm

        Das mit der Musteranfrage finde ich total interessant. Da hab noch nie was konkretes gelesen. Ab wann ist es denn überhaupt relevant nach Kooperation zu fragen. Ich würde auch lieber Firmen selber suchen, die zu mir passen, als „gefunden“ werden. Vielen Dank Gruß Kerstin

        • kea
          Reply kea März 12, 2016 at 6:03 am

          Liebe Kerstin, die Frage, ab wann es relevant ist, nach Kooperationspartnern zu suchen, ist schwer, allgemeingültig zu beantworten. Für mich persönlich war für mein Selbstbewusstsein die 10.000 Marke an monatlichen Seitenaufrufen wichtig, um nach Aufwandsentschädigungen zu fragen. Allerdings habe ich auch früher schon tolle Kooperationen gemacht, die dann eben mit Produkten vergütet wurden. Ich denke, wenn der Blog von der relevanten Zielgruppe besucht und kommentiert wird, ist das das wichtigste Kriterium und wichtiger als jede nackte Zahl. Bald gibt es einen Post zum Thema Anfrage und Media Kit, da schreibe ich gern auch noch mal was zu diesem Aspekt 🙂 Liebe Grüße! Kea

  • Reply Anni März 10, 2016 at 8:31 am

    Liebe Kea,
    ich verfolge Deinen Blog schon eine Weile und so langsam festigt sich der Eindruck, dass Du diesen nur für andere Blogger schreibst. Ich selber habe keinen Blog, lese sie aber unglaublich gern. Dazu gehört eigentlich auch Dein Blog, doch lese ich hier mittlerweile so viel Widersprüchliches, dass ich nur noch den Kopf schütteln kann. Erst ist Dir Interior plötzlich zu oberflächlich und Du willst lieber Inhalte vermitteln, dann kommt die erste gekennzeichnete Werbung und nun schreibst Du hier über Kooperationen – das passt für mich leider alles nicht zusammen. Sorry!
    Ich habe gerade auch noch mal geschaut und finde auf Hello Mrs Eve gerade mal einen als Werbung gekennzeichneten Beitrag. Nun ja…

    Liebe Grüße
    Anni

    • kea
      Reply kea März 10, 2016 at 9:06 am

      Hallo Anni, Danke für deine Rückmeldung. Schade, dass du mich und meinen Blog widersprüchlich findest-aber das steht dir natürlich zu. Zwei Punkte möchte ich aber ergänzen: Ich habe nirgendwo geschrieben, Interior sei per se oberflächlich. Ich schrieb,dass ich zukünftig mehr Zeit in meinen thirtyplus-Blog stecken möchte und etwas weniger in hello mrs eve – dazu steh ich und das fühlt sich gut an. Zweitens: es hat einen guten Grund, weshalb nur ein Beitrag als Werbung gekennzeichnet ist: Es ist der einzige bezahlte Artikel auf diesem Blog. Andere Erfahrungen beziehen sich auf schlußendlich doch von mir abgelehnte Kooperationsanfragen, auf reduzierte Produkt-Gutschein-Budgets oder auf Kooperationsanfragen bei den Hauptstadtmädchen. Dort sind übrigens auch alle Anzeigen gekennzeichnet. Alle zur Verfügung gestellten Produkte habe ich immer klar als solche gekennzeichnet und beziehe mich hier auch nochmal gerne auf den Link zu Herrn Schwenk, den ich in der Antwort zu einem Kommi unter diesem Beitrag gepostet habe. Seit 2016 habe ich beschlossen, nach Vergütungen zu fragen und die Resonanz dazu ist sehr positiv. Daher werden meine Leser zukünftig öfter mal den Werbehinweis finden. Liebe Grüße, Kea

  • Reply Tina März 10, 2016 at 10:43 am

    Ein sehr toller Post. Dass man Sponsoredposts auch gleich am Anfang als solche deklarieren muss, war mir bisher auch noch neu (dachte bisher auch immer, dass es egal ist an welcher Stelle, solange man es eben kennzeichnet) – danke hier für die Information. Das ist ja generell immer ein bisschen das Problem, dass man sich als Blogger erst einmal selbst in diese ganzen Dinge reinarbeiten muss, um auch nicht auf die teils schon sehr dreisten Anfragen und Aussagen der Firmen reinzufallen:
    Ich habe es tatsächlich schon erlebt, dass eine Firma auf Do-follow-Links bestand und als ich dies ablehnte, das nicht nur gar nicht verstehen konnte, sondern noch mit dem Vorschlag kam: „prinzipiell wäre es sowieso einfacher, gar nicht erst zu erwähnen, dass du das Produkt bei uns aussuchen durftest, sondern einfach den nur Link zu setzen.“ – da ist mir dann endgültig der Kragen geplatzt 😀
    Liebste Grüße

    • kea
      Reply kea März 12, 2016 at 6:07 am

      Liebe Tina, Danke für deine Rückmeldung! Oh man, da kann man ja wirklich nur den Kopf schütteln über diese Antwort, die du da bekommen hast! Ich glaube, dass Firmen leider oft genug mit sowas durchkommen und es da draußen eine Menge Artikel gibt, die überhaupt keine Kennzeichnung enthalten – echt Schade. Aber natürlich muss man sich auch einfach Stück für Stück in das Thema einarbeiten und gerade am Anfang lassen sich viele sicher auch unwissentlich auf unseriöse Kooperationen ein, weil die Freude über das Interesse am eigenen Blog verständlicher Weise erstmal groß ist. Wir lernen ja aber auch nie aus, gerade das Online-Recht birgt ja fast jeden Tag neue Überraschungen und Gerichts-Entscheidungen. Umso wichtiger finde ich den Austausch mit euch hier 🙂 Liebe Grüße zu dir!

  • Reply Farbenfreundin März 10, 2016 at 11:15 am

    Ja, die Veranstaltungen von Blogfoster sind interessant. Da hast Du einen Vorteil mit der Zweitwohnung in Berlin 🙂 Von Wiesbaden aus muss ich da schon mehr Gründe finden, um eine Reise in die Hauptstadt anzutreten. Kennst Du meinen Blog http://www.farbenfreundin.de eigentlich? Klick doch mal vorbei…
    Viele Grüße
    Bärbel

    • kea
      Reply kea März 12, 2016 at 6:19 am

      Hallo Bärbel, das stimmt natürlich, da hat Berlin einiges zu bieten 🙂 Trotzdem schön, mal eine Bloggerin aus meiner anderen Heimat zu treffen! Deinen Post zum Thema „Geht’s dir gut?“ fand ich sehr spannend, gerade der Aspekt Schönheitsideale hat mich natürlich mit dem Hintergrund meines Zweitblogs thirtyplus sehr interessiert! Liebe Grüße, Kea

  • Reply Thao März 10, 2016 at 12:08 pm

    Ein sehr toller und auch hilfreicher Post 🙂

    • kea
      Reply kea März 12, 2016 at 6:19 am

      Dank dir, liebe Thao 🙂

  • Reply kerstin März 10, 2016 at 1:03 pm

    Hallo Kea, ich bin neu mit meinem Blog am Start und versuche alles zusammenzusammeln, was ich über SEO, Keywords, Kooperationen und so weiter finden kann. Ich bin hauptberuflich momentan Hausfrau und Mutter, sonst eine einfache kaufmännische Angestellte. Ich hatte, bis vor ein paar Jahren, überhaupt keinen Plan von Blogs und was alles dazu gehört. Deine Beschreibung find ich total hilfreich. Ich bin, wie gesagt noch nicht so lang dabei und hab jetzt schon zwei Kooperationsanfragen. Ich bin total irritiert, da ich weder viele Follower habe und überhaupt noch keinen roten Faden. Was mir bei Deinem Blog super toll gefällt, sind Deine tollen gestochen scharfen Bilder. Darf ich fragen mit welcher Kamera Du fotografierst und wie Du sie dann bearbeitest? Liebe Grüße Kerstin

    • kea
      Reply kea März 12, 2016 at 6:25 am

      Hallo liebe Kerstin, Danke für dein liebes Feedback! Schön, dass du auch mit dem Blogger-Virus infiziert bist und herzlich Willkommen in der Blogosphäre 🙂 Deinen Ansatz, neben all der Perfektion im Netz den ganz normalen Menschen/ Alltag zu zeigen finde ich wirklich toll! Ich wünsche dir viel Erfolg damit 🙂 Ich hab mich über die ersten Anfragen damals auch etwas gewundert, manche waren seriös, andere nicht, die setzten eher auf Masse, in der Hoffnung, gerade junge Blogger würden sich auf do-follow-Geschichten einlassen. Aber da hast du sicher ein wachsames Auge 🙂 Ich fotografiere mit der Kamera, die ich mir vor Jahren im Studium zugelegt habe, einer Canon 350 d und bearbeite die Bilder in Photoshop. Völlig katastrophal ist eigentlich, dass ich als Interior Blogger weder Stativ, noch Tageslichtlampen habe, das steht auf meiner Wish-List gerade ganz oben, mich endlich mal mit diesem Thema zu beschäftigen und mir etwas auszusuchen 😀 Zur Zeit hänge ich gern noch auf schiefen Bücherstapeln und halte beim Auslöserdrücken den Atem an – glaub mir, ich sortiere bei jedem Shooting eine Menge unscharfer Fotos aus 😉 Liebe Grüße! Kea

      • Reply majavonschwartzenberg März 13, 2016 at 7:13 pm

        Alle Lampen heute angemacht und auf Zehenspitzen auf dem Stuhl gestanden 😀 dann wollte die Kamera nicht auslösen, Akku raus, aus an geknipst, es ist zum Lachen, wenn ich mich selbst rauszoome und dann angucke.
        Toller Beitrag! Tolle Tips, ganz ganz herzlichen Dank für Deine Einblicke in die Welt der Kooperationen!!!

        • kea
          Reply kea März 16, 2016 at 10:24 am

          Liebe Maja, ich kanns dir absolut nachfühlen 😀 Ein Moment, den wohl fast jeder Blogger kennt 🙂 Ich freu mich, dass dir der Beitrag gefällt! Liebe Grüße, Kea

  • Reply Olga März 10, 2016 at 1:36 pm

    Hallo,

    das ist super gut geschrieben, vielen Dank für den Post. Ich komme aus dem Bereich Recht und ich arbeite schon seit 6 Jahren in Kanzleien, aber um ehrlich zu sein, wusste ich das nicht mit dem Medienrecht und auch, die die nicht in dem Bereich unterwegs sind, wissen kaum was über dieses Theme. Dank dafür! Ich muss mich auf jeden Fall in der nächsten Zeit darüber informieren und mehr recherchieren.

    Außerdem gefällt mir wirklich dein Blog, deine Beeiträge haben wirklich viel Liebe und mach weiter so 🙂 Ich musste ihn direkt folgen 🙂

    Liebe Grüße,
    Olga

    • kea
      Reply kea März 12, 2016 at 6:29 am

      Hallo Olga, oh wow, Danke schön, das freut mich, dass eine Fachfrau meinen Beitrag schätzt! Der rechtliche Dschungel ist immer wieder eine Herausforderung, aber das kennst du ja sicher! Ich fand die Veranstaltung von Blogfoster super hilfreich, wir konnten auch Rückfragen stellen und Herr Schwenke hat mich wirklich beeindruckt – und haha, Nein, ich bekomme kein Geld dafür, das zu sagen und ihn zu verlinken, da spricht einfach echte Begeisterung. Ich liebäugele auch schon einige Zeit mit seinem Buch zum Thema Social Media & Recht: http://rechtsanwalt-schwenke.de/smmr-buch/.
      Ich freu mich so sehr, dass du beim Lesen in meinem Blog spürst, wieviel Herzblut ich hier investiere, das tut sehr gut, das zu hören! Ganz liebe Grüße zu dir! Kea

  • Reply Michaela März 10, 2016 at 9:31 pm

    Danke für diesen informativen Post, dies ist immer wieder ein viel diskutiertes Thema :/

    Liebe Grüsse
    Michaela

    • kea
      Reply kea März 12, 2016 at 6:29 am

      Ich danke dir für deine Rückmeldung, Michaela! Schön, dass der Post informativ für dich war 🙂 Liebe Grüße!

  • Reply Jasmin März 11, 2016 at 6:15 am

    Vielen Dank für den Blogbeitrag 🙂
    Es gibt ja mittlerweile schon viele Beiträge dieser Art – ich lese sie trotzdem alle immer wieder gern.
    Irgendwie nehme ich doch aus jedem Beitrag etwas neues mit.

    Eine Frage treibt mich noch um, die ich bisher nirgendwo gelesen habe.
    Die Kennzeichnung auf no follow ist mir klar, wie handhabst du das allerdings bei Affiliaten Links?
    Häufig heißt es da ja, dass man den Link nicht ändern darf.
    Zumindest wenn man den Affiliaten Link von z.B. affili.net hat.
    Und wie ist das bei Bannern? setzt du den Link auch auf no follow / geht das überhaupt?

    Ganz lieben Gruß und ein schönes Wochenende

    Jasmin

    • kea
      Reply kea März 12, 2016 at 6:46 am

      Liebe Jasmin, Danke für dein Feedback! Dem Thema affiliate habe ich mich erst vor kurzem ein wenig gewidmet. In meinen Text-Beiträgen verzichte ich bisher auf affiliate Links, sollte ich welche setzen, würde ich sie natürlich als Werbung kennzeichnen und auch bei meinem Plugin das no-follow-Häkchen setzen. Genau die Frage mit den Bannern, beantwortet hier die Google Webmaster Zentrale in einem kurzen, verständlichen Video: http://googlewebmastercentral-de.blogspot.de/2011/08/sollte-man-banner-anzeigen-mit-nofollow.html Banner müssen also, sofern von den gängigen Affiliate-Seiten generiert, nicht extra auf no-follow gesetzt werden. Ich hoffe, das hilft dir weiter? Liebe Grüße! Kea

  • Reply Emilie März 11, 2016 at 9:56 am

    Danke für diesen sehr gelungen und hoch informativen Beitrag! Ich bin auch noch recht neu in der Bloggerwelt und habe zum Glück vieles nach Bauchgefühl richtig gemacht. Spannend finde ich deine Infos zum no-follow Link – das lief mir erst neulich über den Weg. Ich denke, dass dein Beitrag vielen unerfahrenen Blogger*innen sehr weiter helfen wird. Großes Kompliment!
    Liebe Grüße, Emilie 🙂

    • kea
      Reply kea März 12, 2016 at 6:49 am

      Liebe Emilie, vielen lieben Dank! Schön, dass du viel aus dem Beitrag mitnehmen konntest! Habe auf deinem Blog vorbeigestöbert und wünsche dir – als absolut nicht-begabte-Köchin mit zwei linken Händen hinterm Herd – alles Liebe und viel Erfolg für deinen Blog 🙂 Liebe Grüße! Kea

  • Reply Elisa Zunder März 11, 2016 at 5:23 pm

    Liebe Kea,

    genauso einen Beitrag hätte ich wirklich dringend gebrauchen können, als ich mit dem Bloggen angefangen habe. Meinen Blog habe ich damals ins Leben gerunfen, um meiner Leidschaft dem Schreiben nachzugehen und mich kreativ ausleben zu können.
    Als es dann soweit war und die aller erste Anfrage für einen sponsored Post in mein Postfach trudelte, hatte ich keinen blassen Schimmer was viele Wörter und Phrasen überhaupt bedeutetetn. Do Follow? No Follow? Keine Ahnung!
    Das Produkt passte glücklicherweise schon einmal fantastisch, also lies ich mich voller Stolz auf meine erste Kooperation ein. Im Nachhinein mit 4-jähriger Blog-Erfahrung wurde ich natürlich komplett über den Tisch gezogen. Nunja aus Fehlern lertn man und inwzischen kann ich auch wirklich drüber schmunzeln.

    Generell finde ich aber das viel besser über das Thema „Kooperationen“ aufgeklärt werden sollte, was aber für viele in dr Blogosphäre oft noch ein Tabu-Thema zu sein scheint. Daher umso schöner, dass du darüber schreibst. Vielleicht nehme ich mich dem Thema auch mal an. Denn es muss ja nicht jeder meine Fehler wiederholen.

    Außerdem stimme ich dir voll und ganz zu, dass man niemals einen Blog mit dem Hintergrund starten sollte, das sofort as große Geld fließt.

    Liebst, Elisa

    • kea
      Reply kea März 12, 2016 at 6:53 am

      Hallo liebe Elisa, ich bin ja immer noch so beeindruckt von deinem tollen Post über das Thema Gender und Sprache – musste noch mal raus 😀 Wer ihn noch nicht gelesen hat, husch, husch: http://elisazunder.de/sollten-wir-unsere-sprache-aendern/ Ach ja, es ist ja bei uns allen ein learning by doing, stimmts? Mir ist aber auch aufgefallen, dass gerade beim Thema Kooperationen viel Unsicherheit herrscht, aber trotzdem nicht so offen darüber gesprochen wird – das finde ich Schade. Da scheint es viel Neid, Angst und Stutenbissigkeit zu geben. Aber wenn wir uns alle gegenseitig unterstützen und unser Wissen teilen, können am Ende nur alle davon profitieren, weil die Firmen dann immer weniger Blogger finden, die sie zu unseriösen Bedingungen für sich gewinnen können. Ich würde gerne auch bei dir von deine Erfahrungen lesen, also nur zu 🙂 Ganz liebe Grüße zu dir! Kea

  • Reply Diana März 11, 2016 at 6:35 pm

    Vielen Dank für diesen tollen Post…. was mir nicht so klar ist, wie ist es mit Produkten, die ich zur Verfügung gestellt bekomme, und die ich natürlich toll finde. Muss man das auch Kennzeichen. Kann oder muss?
    Ich finde Deinen Blog super!

    • kea
      Reply kea März 12, 2016 at 6:57 am

      Liebe Diana, vielen Dank für das Kompliment 🙂 Ich kennzeichne grundsätzlich alle Artikel, die ich zur Verfügung gestellt bekomme am Ende des Beitrags, unabhängig davon, ob sie 3 oder 300 € Warenwert haben. Bei den Blogrebellen gibt es ein gutes Interview mit einer Anwaltskanzlei: http://www.blogrebellen.de/2015/06/25/werbung-in-blogs-interview-anwalt-kuhlen/
      Sie betonen darin, dass es immer um den Fall der „wirtschaftlichen Beeinflussung“ geht – und wenn wir Produkte bekommen und darüber schreiben, dann sind wir, auch wenn wir sie per se toll finden und vielleicht ohnehin gekauft hätten, in meinen Augen durchaus ein bißchen beeinflusst. Daher schreibe ich immer unter die entsprechenden Beiträge, dass mir Firma XYZ dieses oder jenes Produkt zur Verfügung gestellt hat. Liebe Grüße! Kea

  • Reply Nadine - breukesselchen März 12, 2016 at 11:12 am

    Liebe Kea,
    vielen lieben Dank für all die tollen Informationen. Für mich ist dieses Thema noch irgendwie in der Schwebe, wennauch im Hinterkopf. Ich finde es toll, dass du hier deine Erfahrungen teilst und ich habe auch noch eine dicke Liste an Fragezeichen dazu. hahaha…aber wohl auch nur, weil ich gerne Dinge „perfekt“ machen möchte. Nur hamstere ich gerade gegen den Faktor Zeit an und das Rad dreht sich schneller…. Als kleiner Anfängerblog fühlt man sich ja klein und denkt, die Firmen wären gross. Dabei ist genau das ja der Fehler. Ich bin mit meinem Blog nicht klein. Klar, in dem WWW ja, aber ich selbst ja nicht. Schliesslich stecke ich viel (manchmal zuviel) Zeit hinein. Das sollte auch honoriert werden und entsprechende Anerkennung der Firmen finden. Schliesslich setzen viele Bloggen die erworbenen Gegenstände immer wieder ein und suggerieren bei anderen den Wunsch nach „ich will das auch haben“. Instagram ist da so ein extremer „Muss-ich-haben“-Ort geworden. hahaha…. ich merke das zumindest selbst bei mir, da ich mit Instagram ganz frisch angefangen habe und diesen Effekt vorher nie so extrem gespürt hatte.
    Mir gefällt es, dass du jetzt nach Vergütung fragst und deine eigenen Ziele setzt. Das sollte jeder (wenn er möchte) am besten gleich zu Anfang machen. So kommen gar nicht erst unverschämte Anfragen heraus. Zumindest denke ich mir das so.
    Meine Liebe, schön, dass du das Thema hier angesprochen hast. Ich bin immer wieder froh, dich in der Bloggerwelt gefunden zu haben und mag es, dass ich so auch etwas von deinen Erfahrungen lernen kann. Und da ich aus Zeitnot gerade etwas auf dem Schlauch stehe, kommt so ein Post zwischendurch immer gut.
    Ganz liebe Umarmungen,
    Nadine – breukesselchen

    • kea
      Reply kea März 24, 2016 at 7:04 am

      Hey meine Liebe!!! Ich sehe deinen Kommi erst jetzt, irgendwie hatte ihn mein WordPress vor mir verheimlicht, Schweinerei! Es stimmt natürlich, dass all die schönen Interior Accessoires Begehrlichkeiten wecken – da ich mit hello mrs eve auch nicht zum reinen Konsumtempel verkommen will, denn das ist mir, wie du dir denken kannst, zuwider, mische ich hier ja auch immer wieder meine Prisen Literatur und Lebensgeschichten dazwischen. Weil Besitz am Ende vom Tag eben doch so viel weniger bedeutet, als man manchmal denkt, stimmts? Mit seinem Blog ein bißchen Geld dazu zu verdienen finde ich aber aus genau den von dir genannten Gründen ( viel Liebe und Zeit, die da hineinfließt) auch einfach gut – ich weiß, viele Journalisten werden das anders sehen, aber ich denke so oft, wenn ich auf anderen Blog vorbeischaue: Wow, was für toller Content, was für ein hohes Maß an Professionalität, Fotografiekunst und Schreibtalent! Andere Menschen arbeiten dafür für viel Geld in Verlagshäusern – andererseits sind wir natürlich viel freier in dem, was wir tun, also möchte ich mich nicht beschweren 😉 Ich freu mich, wenn dir der Artikel vielleicht ein paar deiner Fragezeichen beantworten konnte und dir einen leichtverdaulichen Einstieg ins Thema ermöglicht – fühl dich gedrückt und gebusserlt! Kea

  • Reply wendy März 21, 2016 at 2:44 pm

    Danke für diesen ehrlichen Einblick. Ich bin noch lange nicht so weit aber man hört und liest ja darüber. Dein Beitrag steckt voller interessanter Details.
    Danke!
    Wendy

    • kea
      Reply kea März 24, 2016 at 7:07 am

      Liebe Wendy, vielen Dank für diese liebe Rückmeldung – ich freue mich sehr, wenn meine Artikel hilfreich sind und wünsche dir mit deinem Blog ganz viel Freude und Erfolg! Ich habe gerade deine Porzellan-Bohrkunst bei deinen Tassen-Blumentöpfen bewundert – chapeau! Liebe Grüße!

  • Reply Johannes März 24, 2016 at 10:54 pm

    Hi Kea,
    das ist ein super Post. Bisher habe ich alle Anfragen rigoros und stur abgelehnt. Jetzt werde ich noch einmal darüber nachdenken. Ich denke eine klare und unmissverständliche Kommunikation kann eine Firmen-Kooperation tatsächlich zu einer Win-Win-Win-Situationen werden lassen (für den/die Blogger*in, die Leser*innen und die Firma).
    Danke für die Tipps.

    • kea
      Reply kea März 30, 2016 at 6:14 pm

      Hallo Johannes, wow, das liest man aber auch selten! Viele Blogger fangen ja sogar wegen der Kooperationsmöglichkeiten an 😉 Aber ich stimme dir absolut zu, bei einer transparenten und klaren Kommunikation spricht gar nichts gegen diese Formen der Zusammenarbeit 🙂 Freu mich sehr, wenn ich inspirieren und/oder helfen kann 🙂

  • Reply Babsi April 1, 2016 at 3:23 pm

    Wirklich ein toller Beitrag zu einem wie ich finde sehr interessanten Thema! Kooperationsfragen hab ich bis jetzt zwar noch keine bekommen, aber es kann ja nicht schaden sich schon einmal darauf vorzubereiten 🙂

    lg Babsi

    • kea
      Reply kea April 2, 2016 at 8:05 am

      Liebe Babsi, das stimmt, Vorbereitung ist nie verkehrt 🙂 Sehr schön, dass du hier ein paar Infos für dich mitnehmen konntest! Bald wird es auch einen Artikel zum Thema Media Kit und proaktive Anfragen geben, vielleicht ist der für dich auch interessant. Liebe Grüße! Kea

  • Reply Carmen April 5, 2016 at 12:16 pm

    Liebe Kea,
    ich bin grad nochmals zu deinem Beitrag zurückgekommen, weil ich heute über eine bestimmte Fragestellung nachgedacht hab: Wie machst du das, wenn du einen Kooperationsbeitrag verfassst – setzt du dann alle verwendetenn Links auf nofollow oder nur diejenigen, die wirklich direkt zum „Käufer“ gehen? Konkret frag ich mich das deshalb, weil ich ja andere Links auch in einem Artikel haben kann, mein WordPress-Tool aber entweder alle oder keinen Link eines Beitrags als dofollow/nofollow setzt.
    Vielleicht hast dir darüber ja auch schon mal Gedanken gemacht, würd mich freuen, wenn du mich daran teilhaben lassen könntest 🙂
    Vielen Dank jedenfalls nochmals für die überaus nützliche Infosammlung!
    Ganz liebe Grüße,
    Carmen
    http://www.goodblog.at

    • kea
      Reply kea April 6, 2016 at 11:05 am

      Liebe Carmen, eine wichtige Frage, ich trenne da ganz klar die bezahlten Links von denen, die zum Beispiel auf befreundete Blogs verweisen – dafür nutze ich das Plugin „ultimate nofollow“ – hier kannst du bei jedem Link einzeln entscheiden, ob du das Häkchen bei no-follow setzt oder nicht 🙂 Ich hoffe, das hilft dir weiter? Liebe Grüße zu dir! Kea

      • Reply Carmen April 6, 2016 at 12:42 pm

        Danke! Genauso wollt ich das ja machen und ich benutze auch das gleiche Plugin – aaaaber es geht leider nicht, dass ich die Links unterschiedlich behandle. Also ich kann schon bei jedem Link das Häkchen setzten, aber hast du dann schon mal geschaut, was mit den anderen passiert? Bei mit ists de facto wirklich so, dass plötzlich alle wieder dofollow sind, sobald ich bei einem das Häkchen entferne – und umgekehrt. So ein Käse!
        Liebe Grüße schick ich dir jedenfalls zurück! 🙂
        Carmen

        • kea
          Reply kea April 6, 2016 at 1:40 pm

          Also laut dem dofollow/nofollow Link-Checker-addon von Firefox sind sie noch auf no-follow – aber wenn ich den Beitrag bearbeite, ist das Häkchen bei mir auch weg. Muss ich jetzt nicht verstehen… Mal wieder ein Mysterium aus der Blogosphäre – ob wir es noch enträtseln werden? 😉

          • Carmen April 6, 2016 at 2:09 pm

            hehe, alles klar, wenn das bei dir eh auch so erscheint – ich hab zwischenzeitlich grad im Text-Editor gesehen, dass dort auch die richtigen auf nofollow gesetzt sind und wollt dir das grad mitteilen 🙂 Interessant und in der Tat ein Phänomen – aber du hast Recht, kann uns egal sein, hauptsache es funktioniert 😀
            Danke trotzdem fürs Nachschauen!

          • kea
            kea April 6, 2016 at 5:03 pm

            Gerne 🙂 Die Hauptsache ist ja wirklich, dass es seinen Dienst tut 🙂 Kommt aber definitiv ins Blogger-Mysterien-Register, in dem schon die verschiedenen Statistik-Tool-Ergebnisse liegen 😀

  • Reply Janine April 9, 2016 at 4:49 pm

    Merci Kea für den Einblick, den du gewährst. Und auch, wenn gesponserte Beiträge für meinen Blog eher nicht in Frage kommen, aufgrund eines anderen Blog-Konzeptes, beschäftige ich mich gerne stets auch mit Vielem, was „drumherum“ alles möglich und machbar ist und praktiziert wird. Denn… you’ll never know… 😉 Things might change some day… Vor allem deine Einstellung zu do- und no-follow Links hat mich beeindruckt. 🙂 Chapeau!

    • kea
      Reply kea April 11, 2016 at 10:05 am

      Hallo liebe Janine, Danke für das tolle Feedback! Schön, dass du, trotzdem du vorerst keine Kooperationen planst, etwas mitnehmen konntest – ich wünsche dir/euch weiterhin viel Freude und Erfolg mit eurem Blog – ob mit oder ohne Kooperationen 🙂 Frauen-Netzwerke sind für mich ja sowieso die Kirschen auf dem Kuchen 🙂 Alles Liebe, Kea

      • Reply Janine April 11, 2016 at 4:38 pm

        Liebe Kea, gerne und danke auch dir (für die Kirschen). 🙂 Und ups, dann war das von mir offenbar missverständlich ausgedrückt. Jene Kooperationen, von denen du gesprochen / geschrieben hast, kommen für mich / uns erst mal nicht in Frage.
        Wir gehen natürlich schon Kooperationen ein. Allerdings liegt der Mehrwert dabei nicht bei uns als Initiatorinnen – wir verdienen damit also kein Geld -, sondern der Nutzen liegt bei den Frauen, die Teil dieses Netzwerks sind.
        Das ist ein Unterschied. Und beide Varianten haben ihren Charme. 🙂

  • Reply Limettchen April 20, 2016 at 12:44 pm

    Hallo liebste Kea,

    wir sind ja mit unseren Blogs so ungefähr gleich lang „im Geschäft“.
    Ich teile absolut deine Meinung, was Kooperationen angeht. Nachfragen nach einer Aufwandsentschädigung kann nicht schaden, Do-Follow-Links gibt es nur zu Blogger-Kolleginnen und niemals für Firmen, Gekennzeichnet muss es werden…

    Ich werde zukünftig auch nicht mehr herumdiskutieren, wenn es um No/Do-Follow geht. Und da kann mir mein Gegenüber noch so leid tun.

    Schließlich ist es mein Blog, es gelten also meine Regeln. Und ich bin weiß Gott nicht auf das Geld aus Kooperationen angewiesen. Die sind natürlich ganz nett, damit mein Blog kostenneutral arbeiten kann. Und ich will mich auch wirklich nicht dagegen verwehren. Aber wenn eine Koop nicht passt, dann passt sie halt einfach nicht. Sie muss mir gefallen etc.

    Wenn zum Beispiel die Telekom bei mir anfragen würde, ob ich nicht ein Posting für sie machen wollte, dann würde ich erstmal nett darauf hinweisen, dass ich seit 2 Jahren auf meine Internetleitung warte und sie mir die doch erstmal beschaffen sollen, bevor ich mit ihnen kooperiere… Da können Sie mir wirklich viel Geld hinlegen. Solang ich keine Internetleitung bekomme, bekommen sie kein Posting. Und selbst dann, würden sie mit einer ziemlichen Spitze leben müssen. 😉

    GLG
    Limettchen

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