Niemand sieht die Welt so wie Du.

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Über die in meinen Augen oft fehlenden Authentizität und Überästhetisierung der Blogosphäre  hatte ich mich im letzten November auf meinem Blog ausgelassen. Um kurz darauf in genau diese Falle zu tappen. Weiß bis überbelichtet, makellos, mit einer Schicht Puderzucker. So erlebte ich diese Welt des schönen Scheins, hatte immer den Impuls, auszubrechen und verfiel dann am Ende doch dem Gruppengeschmack. Peu à peu wurde mein Insta-Stream zum Abziehbild einer Bildsprache, die ich mehr gelernt hatte, als dass sie mir ernsthaft aus dem Herzen gesprochen hätte.

Ja, ich finde diese Bilder nach wie vor ästhetisch – aber sie sind nicht ICH. Sie sind nur eine Kopie einer Kopie einer Kopie. Es mag irgendjemanden geben, der die Welt wirklich so sieht, der’s quasi erfunden hat wie Ricola. Aber es ist nicht meine eigene Sicht der Dinge.

Die ist erdiger, wärmer, alles andere als monochrom. Aber ich hielt sie lange versteckt. Warum eigentlich?

Auf einem langen Spaziergang durch den Wald und die Vororte Wiesbadens habe ich gestern plötzlich gedacht: Was ist es, was uns abhält, unsere eigene Wirklichkeit zu zeigen und auszudrücken? Wovor fürchten wir uns, warum ist Authentizität nicht unsere Maxime?

Mich hielt die Angst vor Ablehnung zurück. Mehr als jemals zuvor und noch dazu in Echtzeit sind wir heutzutage darauf geeicht, Zustimmung und Aufmerksamkeit zu bekommen. Wir scheinen die Likes zu brauchen, wie die Luft zum Atmen – und vergessen auf der Jagd danach manchmal, dass wir noch eine Sache genauso zum Atmen brauchen: das Gefühl, authentisch zu sein.

Ich möchte nicht mehr die glattgebügelte Version von mir sein. Ich möchte die Poesie meines Lebens zeigen, die Momente, die ich einfange, die mich berühren und die mir etwas bedeuten. Vielleicht kann ich damit jemanden inspirieren, erfreuen, vielleicht kann ich meine Welt verständlich machen und damit öffnen für andere, die diesen Blickwinkel als neue Farbe ihres Lebens dazugewinnen.

Werde ich diese Authentizität mit schwindenden Likes bezahlen? Das kann sein. Aber für etwas gemocht zu werden, das ich gar nicht bin – wie irrsinnig ist das? Wieviel Energie, Zeit und Kraft stecken wir in das Aufrechterhalten einer Maske, eines Schauspiels, bei dem wir das nachahmen, das uns am „likeabelsten“ erscheint?

All diese Ablenkungsmanöver dienen doch nur dazu, unsere tiefe Angst zu verschleiern, dass wir für das, was wir WIRKLICH sind, nicht geliebt werden.

Deshalb habe ich heute die Entscheidung gefällt, von nun an meine eigene Poesie in die Welt hinauszutragen. Und ich muss sagen, soviel Spaß hatte ich mit meinem Insta-Feed überhaupt noch nie! Wie das aussieht? Die Welt aus Keas Augen, das ist ungefähr das hier:

Authentizität 2

Schon ein bißchen anders als das, was meine Follower bisher von mir gesehen haben. Aber dafür zu 100 % ich. Wer mir nun ein für alle Mal entfolgen will, der darf das wirklich gern tun, das ist total in Ordnung. Sicher habe ich einige Follower und Leser, die genau die Art von Inspiration suchen, die ich mit den hellen Bildern bedient habe. Dagegen ist auch überhaupt nichts einzuwenden. Es gibt viele wundervolle Kanäle von Menschen, die genau darin aufgehen. Denen ich selbst folge, weil ich diese fremde Ästhetik eben inspirierend finde. Nur MEINE Sicht der Dinge ist es nicht. In diesem Wasser schwimme ich nicht mühelos, darin paddele ich wasserschluckend von Rettungsanker zu Rettungsanker. Und diese Hast möchte ich jetzt beenden. Und Hallo sagen zu: mir.

Wieder einmal liefert die wundervolle Joni Mitchell den Soundtrack dazu, die mich den ganzen Tag lang schon begleitet. Die unverwechselbar ist und ihre ganze eigene Klangfarbe in die Welt hinaus trägt.

Und noch mal: Ich habe nichts dagegen, wenn jemand Puderzucker liebt, denn Puderzucker ist wunderbar. Wichtig ist nur, dass er von Herzen kommt. Damit du Spaß haben darfst bei dem, was du tust. Finde deine eigene Sprache. Deine Musik. Deine Poesie. Denn niemand sieht die Welt so wie du.

36 Comments

  1. Daniela – Libellenglück says:

    Hach Kea, du verstehst es, mir aus dem Herzen zu sprechen. Eben diese Überlegungen habe ich auch schon lange. Und gerade den Punkt, den du ansprichst mit der Anerkennung, der Authentizität und dem Streben danach 100% angepasst in der Welt rumzulaufen. Fehler. Ich sehe das ganz genauso wie du…
    Übrigens bin ich aus Borkum wieder da. Den Bericht dazu gibt’s wahrscheinlich morgen. Und ich habe eine Entscheidung getroffen. Weitreichend wahrscheinlich. Aber authentisch. Und darum geht’s doch, oder ;-)?
    Allerliebste Grüße an dich.

    1. kea kea says:

      Liebe Daniela, oh, wie schön, dass es auch dir so geht und du dich danach sehnst, dein wirkliches Ich in die Welt zu tragen. Unabhängig davon, wieviele Menschen das mögen werden. Ich glaube die Leute, die für dich wichtig sind, werden es mögen 🙂 Ich bin sowas von gespannt auf deinen Borkum-Bericht und was du aus deiner digitalen Auszeit gemacht hast! Weitreichend klingt toll! Und in diesem Sinne, stress dich nicht mit der Veröffentlichung, gell? Liebste Grüße und einen festen Drücker zurück!

  2. esther nathania siegmann says:

    Liebe Kea,

    Gänsehaut & ein von herzen freudiges lächeln stellten sich ein- obwohl wir uns gar nicht kennen- während ich deine zeilen heute morgen las..! Vllt. gefällt (und bestärkt) dir/dich ja dieser ted talk der wunderbaren Caroline McHugh, der mir ebenso umgehend bei deinen worten einfiel und wie ich finde genau die essenz deines neuen mottos wiedergibt und durchleuchtet: https://www.youtube.com/watch?v=veEQQ-N9xWU

    herzliche grüsse!

    1. kea kea says:

      Liebe Esther, wie schön, dass du hergefunden hast! Ich freue mich sehr, dass dein Herz beim Lesen gelächelt hat und habe mir den TED-Talk für heute Abend als Betthupferl gespeichert! Danke dir sehr!! Liebe Grüße & hab einen wunderschönen Montag!

  3. Tina says:

    DANKE für diesen herzerfrischenden und ehrlichen Beitrag! Mich beschäftigt das momentan auch ziemlich. Ich blogge seit 2002 und wundere mich immer wieder über die Entwicklung der Bloggerszene. Auch wenn ich selbst inzwischen weg bin vom klassischen Weblog, so versuche ich doch authentisch zu bleiben und mich nicht für andere zu verbiegen.
    LG aus Bayern, Tina

    P.S.: Die neuen Bilder sprechen mich übrigens mehr an. Auch wenn die alten natürlich optisch auch schön sind.

    1. kea kea says:

      Hallo liebe Tina, Danke für dein tolles Feedback, Rückenwind tut sehr gut! Tatsächlich hab ich mich ja in dieser Welt auch eine zeitlang verloren, einfach, weil das so einfach ist 😉 Super, dass du für dich einen Weg gefunden hast, der sich für dich stimmig anfühlt! Und ganz ganz großartig für mich zu lesen, dass die neue Richtung auch ihre Liebhaber haben wird! Die dann zusammen mit mir die Welt betrachten 🙂 Liebe Grüße! Kea

  4. Jenni says:

    Liebe Kea!

    Ich finde diesen Bericht – wie eigentlich fast alle deine Beiträge – wunderbar und zum Nachdenken anregend.
    Diese Vereinheitlichung der Blogosphäre habe ich auch beobachtet und es ist wirklich nicht einfach, sich dem zu entziehen. Ich versuche, trotzdem, meinen eigenen Stil zu finden (ganz wie du) – und ich habe bemerkt, dass das so ziemlich das schwierigste Unterfangen an der ganzen Geschichte ist.
    Das Nachahmen kostet nur Zeit, Überwindung, den Kampf gegen die inneren Windmühlen – und man sollte sich immer fragen, ob dieser ganze Drahtseilakt, diese Maskerade es eigentlich wert ist. Denn irgendwann wird doch abgeschminkt, ist die Vorstellung zu Ende – und dann?

    Natürlich wird beschönigt, wird aufgehübscht, zurecht-arrangiert (niemand will schließlich verwackelte, gelb-belichtete Food-Fotos sehen) und man hat einen ästhetischen Anspruch. Aber ich denke, du hast absolut recht, wenn du schreibst, dass es immer der eigene Anspruch sein muss, der durchscheint durch die aufgenommenen Werke. Und diese Einstellung finde ich großartig. 🙂

    Keep goin‘ – you’re doin‘ great!

    Liebe Grüße
    Jenni

    1. kea kea says:

      Hallo liebe Jenni! Ja, den eigenen Stil zu finden, das ist wirklich gar nicht so easy, wie man meinen könnte. Zumal auch das ja ein Prozess ist, der immer wieder Wandlungen und Anpassungen erfordert, denn wir sind ja (zum Glück!) nicht statisch. Ich habe auch nichts gegen Ästhetik – wäre als Designerin auch irgendwie seltsam 😀 Wobei ich durchaus manchmal denke, dass uns insgesamt etwas mehr Mut zur Hässlichkeit auch gut tun würde. Aber grundsätzlich ist der Mensch ein Augentier, wie schon mein Werbeprof uns zu predigen pflegte. Ich glaube, es gibt eine schöne Leitlinie, an die man sich halten kann: habe ich Spaß dabei? Dann weitermachen. Egal, welche Stilrichtung das auch immer sein mag. Aber wenn man das Gefühl hat, man verbiegt sich, steckt in einer Richtung fest, die unangenehm zwickt wie ein zu enges Kleid – dann ist es vielleicht an der Zeit, etwas anderes anzuprobieren 🙂 Denn ganz genau, wie du schreibst: Die Maskerade kostet irrsinnig viel Energie. Zeit sowieso. In diesem Sinne wünsche ich dir weiterhin viel Spaß beim Suchen, Anprobieren, Verwerfen und Neuentdecken 🙂 Liebste Grüße!

  5. Julika – 45 lebensfrohe Quadratmeter says:

    Hm… das ist doch gerade das tolle, dass die Menschen eben ihre Sicht der Dinge zeigen, fotografieren? Ich finde es immer wieder schön, wenn die eigene Stimme zu tragen kommt – und wieso auch nicht? Wir wollen doch alle gerne individuell sein, da können wir es doch auch zeigen? Aber wie es scheint, bedarf das dann doch noch ein wenig Mut und sich selber finden… wie gut, sich dessen bewusst zu sein und sich dann auf den Weg zu machen. Es bleibt wahrscheinlich ein Weg, denn durch stete Veränderung/Weiterentwicklung kommt man wohl an kein Ziel – nicht umsonst gibt es den Ausspruch`der Weg ist das Ziel`. : )
    Liebe Grüße! Julika

    1. kea kea says:

      Hallo liebe Julika, wow, in diesem Zusammenhang gewinnt dieser Spruch wirklich noch mal an Kraft! Es geht um die Reise 🙂 Es stimmt schon, wir wollen individuell sein, wir wollen wahrgenommen werden – aber manchmal opfern wir dann zugunsten der Aufmerksamkeit vielleicht doch die eine oder andere Farbe von uns, weil wir wissen, dass andere Kombinationen besser ankommen. Starke Persönlichkeiten, die sich nicht so sehr darauf stützen, von außen Bestätigung zu erhalten vermutlich sehr viel weniger. An guten Tagen kann ich das, an weniger guten noch nicht. So erklärt sich dann auch, wieso ich dieses “ eigentlich ist es doch schön, seine Sicht der Dinge zu zeigen“ nicht immer umsetzen konnte, auch wenn es erstmal ganz einfach klingt. Wieso ich lieber auf „Nummer sicher“ gesetzt habe, statt zu experimentieren. Man muss wohl erst in sich ruhen, bevor man die Gelassenheit hat, hinzunehmen, wer dieses Ich dann mag oder nicht mag. Ich komme langsam dahin. Und freue mich über alle, die mich dort in Empfang nehmen und schon da sind 🙂 Liebe Grüße zu dir!

  6. Jule says:

    Liebe Kea,

    danke für deinen tollen Beitrag und deine Ehrlichkeit! Ich denke, das wichtigste ist, sich selbst treu zu bleiben und nur das zu zeigen, wo man auch selbst wirklich dahinter steht. Authenzität ist mir bei unserem instagram-Feed und generell unseren Blogbildern auch unglaublich wichtig – vielleicht folgen uns deshalb weniger Menschen. Aber wir sind uns treu und zeigen Essen, was wirklich essbar ist und nicht mit Haarspray verändert wurde, wir in einem Meer von Blumen zu uns genommen haben oder was schon kalt geworden ist, weil es ein langes Shooting hinter sich hatte. Es ist ein großes Thema, das bei Bildern anfängt und sich sicher auf sämtliche Bereiche des Blogs übertragen lässt.

    Ich finde es toll, dass du diesen Schritt gehst! ❤️

    Alles Liebe,
    Jule

    1. kea kea says:

      Hallo liebe Jule – cooler Name, den ihr da habt 😀 Oh jaaa, schon Shakespeare hat’s gesagt: Dies über alles: Dir selber sei treu. Verrückt, dass uns das manchmal so schwer fällt, oder? Der Mensch ist eben doch ein kleiner Liebes-Lemming und sehnt sich nach Anerkennung. Aber ich merke, dass man, je mehr man mit sich im reinen ist, umso weniger darauf setzen muss, was andere sagen. Zumal man auch mit der angepasstesten Version seiner selbst niemals nur Befürworter haben wird – also wozu dann überhaupt? Haarspray am Essen, meine Güte. Das erinnert mich an ein Food-Shooting, das ich bei einem Praktikum bei einer Fotografin mal miterleben durfte. Das ist schon grotesk, was da teilweise zum Einsatz kommt, damit das Essen noch appetitlicher aussieht. Toll, dass ihr da auf mehr Natürlichkeit und Authentizität setzt! Und ich kann euch nur rückmelden: Vom Scrollen durch euren Blog habe ich trotzdem Magenknurren bekommen 🙂 Liebe Grüße, ich mach mich jetzt auf den Weg in die Küche 😀 Kea

  7. Yvonne says:

    Ich finde das gut. Und ich habe mich kürzlich auch wieder aufgerafft mehr bunt bei instagram zu zeigen.
    Ich bin ganz sicherlich nicht immer schwarz/weiß. Auch wenn die Bilder wirklich schön & clean wirken.
    Daher habe ich mich auch schnell mit instagram stories angefreundet (snapchat war mir schon immer viel zu umständlich). Einfach ungefilterte Bilder und Videos. jippieh!

    1. kea kea says:

      Hallo Yvonne, Danke dir 🙂 Schön, dass du die Medien einfach so für dich nutzt, wie es dir gut tut– ich hatte bisher noch gar keine Zeit, mich ausgiebig mit instagram stories zu beschäftigen, aber ich bin schon gespannt, wie das angenommen wird! Aber snapchat & co gehen ja wirklich auch schon in diese Richtung, denn was live ist, lässt sich nicht nachträglich retouschieren. Deshalb sicher eine spannende Sache! Liebe Grüße an dich! Kea

  8. Kali P. says:

    Ich hab nie etwas anderes getan als meinen Insta-Account so zu führen wie ich bin. Ungefiltert. Ich hatte nie Angst vor Ablehung, doch die gibt´s definitiv, denn Follower wollen Puderzucker und keine echten Menschen. Echte Erfahrungen hat doch jeder selbst, darum hab ich nur 185 Personen, die mir folgen.

    Liebe Grüße
    Kali

    1. kea kea says:

      Liebe Kali, find ich super, dass du von Anfang an einfach das gemacht hast, wonach dir war! Chapeau, da musste ich erst hinfinden. Ich würde aber gar nicht sagen, dass Puderzucker per se nicht echt sein kann – einige meiner Bloggerkolleginnen ( vornehmlich aus dem Interior Bereich, weil ich mich da viel bewege) haben wirklich solche Wohnungen wie aus dem Magazin. Und solange sie das genau so lieben und einfach aus Freude ihre Sachen teilen, finde ich daran nichts Schlimmes. Ich würde da die Grenze ziehen, wo’s anfängt, weh zu tun, Stress zu machen und Druck auszuüben. Denn das ist dann ein Signal, dass da irgendwas schief läuft. Ich hab das erst fühlen müssen, umso schöner, zu lesen, dass sich nicht alle erst verirren müssen, um bei sich selbst anzukommen 🙂

  9. Theresa says:

    Liebste Kea,
    weißt du, dass du wie eine Inspirationswundertüte bist? 😉 Jedes Mal auf’s Neue überraschst du mich mit deinen berührenden und bereichernden Blogposts! Ich freue mich sehr, dass du nach dem spannenden Thema #digitaldetox jetzt über dieses wichtige Thema geschrieben hast! Mir geht es oft so, dass ich manchmal gar nicht mehr weiß, was genau eigentlich meine Sicht auf die Dinge ist, weil die der anderen so omnipräsent ist – aber hier schließt sich dann auch wieder der Kreis zum Offline sein, denn wenn man weniger konsumiert, findet man zu sich selbst und kommt auch wieder ins kreieren. Vielen Dank für deine tollen Anregungen dazu!
    Fühl dich ganz lieb gegrüßt und gedrückt! :*

    1. kea kea says:

      Meine Liebe, „Inspirationswundertüte“ ist ja wohl mal das süßeste Kompliment aller Zeiten, vielen Dank!!!! 😀 Ich muss ja gestehen, die Posts überraschen mich selbst manchmal, lach. Meistens weiß ich 24 h vorher noch gar nichts von ihnen, aber dann kommen sie ums Eck. Deshalb finde ich deine Analyse der Lage auch verblüffend – denn die war mir selbst gar nicht so bewusst! Na klar, die offline-Zeit ohne fb, skype & co lässt mich automatisch wieder mehr bei mir ankommen. Macht absolut Sinn, das war ein Folgeschritt, den ich gar nicht beabsichtig oder vorhergesehen hatte. Aber geil! 😀 Ich freu mich sehr, sehr, sehr, dass du aus meinen Beiträgen Inspiration für dich ziehen kannst ♥ Fühl dich fest gedrückt, ich hoffe sehr, dass wir bald mal am Spree-Ufer sitzen und uns erzählen, was wir alles für Ideen und Pläne im Kopf haben!

  10. Nadine – breukesselchen says:

    Liebe Kea,
    ich finde es ja immer wieder schön, dass du deine Gedanken mit uns teilst. Mich beschäftigen ja auch grad so viele Dinge und da ist es schön, die im tiefsten Inneren schwirrenden eigenen Gedanken hier ausgesprochen zu lesen. hihii. Und das betrifft ja viele deiner Artikel aus der letzten Zeit.
    Allerdings ist mein Insta-Feed eh sehr bunt und spiegelt mich schon ziemlich wieder. Wenngleich ich doch wenig poste und denke, da könnte ich mich auch zu mehr trauen. Denn es sind hier eher meine Herzenssachen zu sehen und nur wenige auf den Blog bezogen. Auch wenn es anders gedacht war. Das hat unterschiedliche Gründe und einer davon ist auch eher die zarte Mitteilung an die Welt, dass ich noch da bin, obgleich es eher ruhig auf meinem Blog zur Zeit ist. Bisher habe ich auch noch gar keine Regelmässigkeit gefunden. Doch grad sind einfach andere Dinge wichtiger. Und diese Zeit sollte sich jeder nehmen. Das schafft zwar nicht mehr Follower, doch das bin nun mal ich. Ich kann mich nicht 4teilen, auch wenn ich gerne mehr machen möchte.
    Das Schöne an Instagram ist ja auch die Kreativität, die man auf eine ganz andere Weise hier ausspielen kann. Zumindest ist es mein Eindruck und daher fällt bei mir irgendwie FB auch unten durch. Upps!
    Ich mag deine neuen Bilder sehr, denn sie zeigen mehr aus deinem Alltag, aus deinem Leben und mehr von dem, was dich gerade beschäftigt. Und das liebe ich sowieso so gerne. 🙂
    Schön, dass du immer mehr zu dir selbst findest, du neue Wege entdeckst bzw. alte Leidenschaften zeigst und aufflammen lässt. Ich bin schon so auf deinen Roman gespannt, auf all die Berichte, die über dein neues Zweitstudium kommen werden und überhaupt auf all die schönen Blogartikel hier. Das lässt mein Herzchen immer höher schlagen und in Instagram hab ich dich eh auf Notification gesetzt. hahaha So verpasse ich nix mehr! 😀
    Alles Liebe, Deine Nadine
    Der Web-Detox ist mir grad sehr wichtig und

    1. kea kea says:

      Thihi, Nadine und der unvollendete Kommentar, grins. Oder gibt es da etwa ein Zeichen-Limit? *grübel* Vielen lieben Dank auf jeden Fall für all die liebevollen und besonderen Worte, die es zu mir geschafft haben 🙂 ❤️ Es ist so schön für mich, zu lesen, dass du mit mir auf dieser Reise unterwegs bist und wir das Leben und uns immer wieder neu entdecken 🙂 Und bitte, nicht die Nadine vierteilen, das wäre fürchterlich! 😀 Du schreibst: „Denn es sind hier eher meine Herzenssachen zu sehen und nur wenige auf den Blog bezogen.“ Das klingt ein bißchen so, als würden sich diese zwei Dinge gegenseitig ausschließen und das finde ich überhaupt nicht. Deine süßen Vogel-Beobachtungen, dein Blick für die kleinen, feinen Momente – das bist eben du. Dein Blog kann doch genauso deine Herzenssache sein – oder hast du andere Pläne damit? Als was siehst du denn deinen Blog für dich? Ich hab da ja auch längere Zeit getrennt, das eine war quasi mein, hm, redaktioneller Teil mit Berichten von Messen, Interior-Tips, weniger persönlich. Meine Herzenssachen hab ich eher privat gedacht, gesagt, geschrieben. Irgendwann hat sich meine Seele bei diesem Spagat was ausgerenkt und es ging nicht mehr. Natürlich macht man sich damit „öffentlich“ sehr nackt und verletzlich, aber mittlerweile denke ich mir: Wer mich mag, ist hier, wer mich nicht mag, klickt weiter. Und die Menschen, die dann mit mir hier sind, wie Du, mit denen ist ein ganz wundervoller Austausch möglich ♥♥♥

      1. Nadine – breukesselchen says:

        Danke für deine lieben Worte, Kea. Stimmt, vierteilen ist wirklich keine Lösung. 😀 😉
        Und upps….wegen meines letzten Satzes. Er war schon ernst gemeint, doch wollte ich den Kommentar nicht zu lang werden lassen und hatte vergessen, ihn am Ende zu löschen.
        Oh, mein Blog beinhaltet auch nur meine Herzenssachen und daher kommen auch nur ausgewählte Dinge drauf. 🙂 Ich meinte eigentlich, dass ich auf Instagram mehr zeige als auf dem Blog. Mehr von meinen täglichen Momenten, die es leider nicht auf den Blog schaffen. Auch wenn oft im Kopf der Blogartikel schon da wäre. Somit spiegelt Instagram noch mehr von mir wieder, als mein Blog. Obgleich es immer noch nicht alles ist, was mich so täglich beschäftigt. 😉
        Mein Blog hingt da irgendwie hinterher. Einerseits aus Zeitmangel und vielleicht auch, weil ich mich nicht zu allem traue. Doch das sollte ich echt ändern. Schließlich liebe ich die kleinen Dinge, meine kleinen Projekte und meine Vöglein. Ich wollte schon länger wieder mehr zurück zu meinen kleinen Projekten. Hatte auch eine kleine Blogserie im Kopf. Doch der Umzug raubt mir grad alle Zeit. Dabei habe ich schon einige Blogfotos vorbereitet…. Doch ich muss einfach der Tatsache ins Auge sehen. Meine Priorität ist grad der Umzug und alles andere muss warten.
        Ich freue mich daher immer sehr, deine Beiträge zu lesen. Sie sprechen mir aus dem Herzen und ich liebe diesen Austausch auch sehr mit dir und den anderen! Ich bin so froh, dich gefunden zu haben. <3 <3 <3

        1. kea kea says:

          Meine Liebe, du hast völlig recht: Erstmal ist euer Umzug Priorität! Dann muss man es sich im Kopf auch mal gönnen, die anderen Dinge hintenanzustellen und sich keinen Stress zu machen. Und wer weiß, zu welchen tollen Ideen dich deine neue Umgebung dann inspiriert? 🙂 Ein Tapetenwechsel ist für die Kreativität ja oft auch ein supertoller Booster! Das hast du so schön gesagt, ich danke dir von Herzen! ❤ Ich finde den Austausch mit euch in den Kommentaren auch ganz besonders und wertvoll!

  11. AnnaTeresa says:

    Toll geschrieben und mir total aus dem Herz gesprochen!

    Liebe Grüße
    AnnaTeresa

    1. kea kea says:

      Liebe AnnaTeresa, vielen Dank, das freut mich sehr! Hab bei dir vorbeigeschaut, dein Blog ist so ein richtiges Web-Tagebuch mit deinen gesammelten Gedanken, das finde ich sehr schön! Liebe Grüße! Kea

  12. Katharina von schaumalher says:

    Ein schöner Beitrag der zum Nachdenken und Überdenken anregt. Schon oft kamen mir auch diese Gedanken, viele Blogger und Profile ähneln sich so sehr, dass es einen langweilt. Das ist ja überhaupt nicht der Sinn des Bloggens.

    Lieben Gruße
    Katharina

    1. kea kea says:

      Liebe Katharina, vielen Dank, ich freue mich, dass dir der Beitrag so gut gefällt! Es stimmt, eigentlich ist ein Blog ja eine kreative Spielwiese für die ganz eigene Sicht der Welt. Aber es ist natürlich auch gar nicht immer so leicht, sich nicht so sehr von außen, dem Mainstream und dem beeinflussen zu lassen, was man tagtäglich sieht. Mir ging es selbst schon oft so, dass ich über die Zeit plötzlich Dinge mochte, die ich eigentlich nie besonders gut leiden konnte, nur, weil sie so oft in Magazinen, im Internet oder im Fernsehen zu sehen waren. Was wir sehen, prägt unseren Geschmack. Aber ich glaube, dass unsere Blogs trotz dieser Haupt-Stilrichtungen, die es ja zweifelsohne gibt, eine ganz eigene, persönliche Note haben können – wenn wir uns trauen 🙂 Liebe Grüße zu dir! Kea

  13. Anya says:

    Liebe Kea,

    danke für diesen schönen Beitrag! Ich beschäftige mich auch gerade mit diesem Thema – Authentizität und die eigene Sicht auf die Dinge bewahren. Schon im wirklichen Leben finde ich es manchmal verdammt schwer, dem nachzugehen, ganz sich selbst zu sein/bleiben und die eigene Sicht auf die Dinge beizubehalten, vor allem weil man ja auch über Social Media und die Blogosphäre immer nur perfekte Menschen, perfekte Dinge, ja eine vollkommen perfekte Welt gezeigt bekommt. Manchmal denke ich, dass dieser ganze Perfektionismus schon verrückt ist – die Mehrheit lehnt Authentizität ab, nur aus der Angst vor Ablehnung und weniger Likes. Aber warum nur??? Dabei macht ja gerade das Unperfekte und all die kleinen ‚Makel‘ Menschen und Dinge so interessant und besonders… Albert Camus hat das schön zusammengefasst:

    “But above all, in order to be, never try to seem.” – Albert Camus, Notebooks

    In diesem Sinne: Sei unperfekt, wild & wunderbar 🙂

    Liebe Grüße,
    Anya

    1. kea kea says:

      Hallo liebe Anya, bist du die Anya aus dem 7 AM Club? 🙂 So oder so, herzlich Willkommen, schön, dass du da bist! Ja, ich stimme dir zu, einfach ist es wirklich nicht, sein eigenes Ding zu machen. Ich bin ja nun geschlagene anderthalb Jahre auf einer Welle geritten, die eigentlich nicht meine war. Ich stelle nun auch fest, dass viel von dem innerlichen Stress, den ich in dieser Zeit hatte, offenbar genau von diesem Zwiespalt kam: Etwas zu tun, das eigentlich nicht zu 100% mit mir in Resonanz ist. Damit nach draußen zu gehen, das kann eigentlich nur kollidieren irgendwann. Dieser Perfektionismus, den du beschreibst – ich hab auch den Eindruck, dass der zunimmt. Als ich noch Schülerin war, hab ich da wesentlich weniger Druck empfunden. Aber das lag natürlich auch daran, dass es noch kein Internet gab und es so viel weniger Möglichkeiten gab, sich a) darzustellen und b) zu vergleichen. Da ist das Internet schon eine echte Aufgabe, bei der ich mir oft Sorgen mache, wie die digital natives damit umgehen werden. Das Zitat von Albert Camus ist wunderbar! Ein echtes Gegenmittel gegen Insta-Perfektionismus & Co. Danke dafür! Liebe Grüße zu dir! Kea

  14. Julia (mammilade) says:

    Liebe Kea,

    was bin ich froh, das wir hier heute Schietwetter an der Nordsee haben
    und ich ein wenig Zeit zum Lesen in meinem Blog-Feed habe.
    Sonst hätte ich deinen Post vermutlich gar nicht gesehen 😉

    Du kannst immer so wundervoll deine Gedanken ausdrücken,
    sprichst vermutlich so vielen aus dem Herzen und triffst auch mit deinen Texten
    genau dorthin.
    Auch wenn ich auch eine Freundin dieser „ästhetischen“ Bilder bin,
    so weiß ich, dass mein Insta-Feed und mein Blog dennoch zu 100% ich sind 🙂
    Sie sind einfach eine, wie ich finde, entspannte Mischung aus meinem Leben.
    Eine bunte Bandbreite aus „oberflächlichen“, reduzierten Einrichtungsbildchen,
    tiefen Gedanken, ehrlichen Gefühlen, Familienleben, fröhlichen Blümchen…
    Aber das mag eben nicht jeder, da ich keine bestimmte Sparte auschließlich „bediene“.
    Da ich aber nie mit diesem Wunsch mein Online-Dasein begann,
    um allen zu gefallen, beliebt und bekannt zu werden,
    kann ich mehr als gut damit leben, dass mein Profile nicht rasant wachsen 😉
    Denn darüber definiere ich nicht mein Leben, meine Persönlichkeit und mein Selbstwertgefühl.
    Darum lassen mich auch ehrlich gesagt der ganze SEO-Hype, die weltbesten Blogging-Foto-Tipps etc.
    total kalt. Ich kann ganz entspannt bloggen, ohne jemandem gefallen zu müssen
    oder um irgendwelche Erwartungen zu bedienen 😉

    Dass so viele Leute blogmüde werden, kann ich echt verstehen.
    Denn Seo-Stress und Erwartungshaltungen von Außen können garantiert lähmen…
    Es ist doch so viel schöner, man selbst zu sein und selbst sein zu dürfen.
    Wider aller Erwartungen, Konventionen, Trends, Hypes…

    Liebste Grüße zu dir!
    Julia

    1. kea kea says:

      Hach liebe Julia! Da freu ich mich einfach mal mit über das Schietwetter bei euch (oh dieses Wort bringt Erinnerungen an meine Ferien in Flensburg bei meinen Großeltern mit sich), denn so kam ich zu diesem wundervollen Kommentar von dir! Danke dafür! Ich kann dir nur zurückspielen, dass man das auch an deinen Posts bemerkt: Du liebst, was du tust und dann tust du das, was du tust auch noch auf so schöne Weise 🙂 Und das ist genau das allerbeste Rezept gegen etwaig aufkommende Blogmüdigkeit. Ich hab heute noch mal darüber nachgedacht: Auf lange Sicht KANN man glaube ich, nur glücklich mit seinem Blog bleiben, wenn ihn mit Herzenssachen befüllt. jeder Versuch, sich zu verbiegen, wird in Frust, Erschöpfung und Sinnfragen enden. Witzig, dass ich doch so lange gebraucht habe, um das zu verinnerlichen und dann auch zu leben. Aber Hauptsache, ich bin jetzt da 🙂 Und ich freu mich, dass ich in euch so wunderbare Weggefährtinnen gefunden habe ♥

  15. Anya says:

    Liebe Kea,
    genau die bin ich 😉 Da hast Du recht, früher in der Schulzeit ohne Internet & Smartphone war man irgendwie befreiter. Die vielen Möglichkeiten heutzutage können einen wirklich manchmal überfordern. ‚Damals‘ war schon manches besser und einfacher, eben weil viele Möglichkeiten gar nicht aufgezeigt wurden. Wenn es mir heute zu viel wird, versuche ich höchstens 3 Alternativen anzugucken – mehr nicht.
    Liebe Grüße zurück, Anya

    1. kea kea says:

      Liebe Anya, ach wie schön, dass du von unserer 7 Uhr Truppe hier herüber gefunden hast, das freut mich wirklich sehr <3 Die drei-Alternativen-Taktik klingt sehr gut! So muss man sich, mit ein bißchen Selbstdisziplin, nicht ganz so verrückt machen lassen von den unendlichen Möglichkeiten des www. Die schau ich mir direkt ab, wenn ich darf 🙂 Liebe Grüße! Kea

  16. Yvonne | Mohntage says:

    Liebe Kea,

    Farbe zu bekennen ist nicht leicht, aber wenn ich es nicht schon tun würde, wäre dieser Post der Grund Dir zu folgen. Erfolg ich leider an Einheitsbrei und Trends gebunden, was keine Degradierung des … wie Du so schön sagst … Puderzuckers sein soll. Im Gegenteil. Den klaren, aufgeräumten Stil finde ich wundervoll. Genauso mag ich aber auch die erdigen, dunklen Töne (ich habe ja schon die Brombeertage gesehen …, die lese ich gleich noch). Trotzdem sollte die eigene Farbe das sein, mit dem wir uns wohlfühlen und nicht fremde Federn, mit denen wir uns schmücken. Manchmal kann ich die Blogs, denen ich folge, nicht auseinanderhalten, weil der Stil so ähnlich ist. Und gerade jetzt, wo ich mehr Zeit habe, in den Blog zu investieren, stellt sich auch für mich die Frage nach dem eigenen Stil und den eigenen Farben. Ganz oft denke ich mir auch, wie schön das wäre, einen Arbeitsplatz zu haben, der denen gleicht, die im Skandi Style oder eben in den vielen Weiß- und Pastelltönen gestaltet sind. Jedes Mal wenn ich an einer Kupferlampe vorbeilaufe, muss ich mich beherrschen, sie nicht zu kaufen 😀 Aber an einem gewissen Punkt holt mich die Erkenntnis auf den Boden zurück, dass es mir irgendwann vielleicht nicht mehr gefällt, weil es ein Trend ist. Dass ich ein Katalog-Zimmer hätte, wenn ich es tatsächlich so einrichten würde. Und das möchte ich nicht. Ich könnte aber auch nicht mit 100%tiger Sicherheit sagen, was mein Stil eigentlich ist, denn durch die Flut an Inspiration verwässert der ein wenig. Das Trittbrett ist eben eine verführerische Form der digitalen Fortbewegung. 😉 Ich habe Deine hellen Bilder immer sehr bewundert, freue mich aber genauso sehr über das Neue, das nun kommen wird. Es braucht mehr individuelle Blicke auf die Welt <3

    Liebe Grüße
    Yvonne

    1. kea kea says:

      Wow, liebe Yvonne, dieser Satz hier ist ja ein Kracher: „Das Trittbrett ist eben eine verführerische Form der digitalen Fortbewegung“. Wie wahr! So, wie es dir mit der Zimmereinrichtung und den Blogs geht, ging es mir ja lange auch. Ich liebe den skandinavischen Stil immer noch und werde jetzt natürlich nicht plötzlich alle Deko und Möbel aussortieren, die in den letzten Jahren bei mir ein Zuhause gefunden haben. Aber ich werde sicher mehr experimentieren, andere Farben und Materialien dazu kombinieren und fühle mich jetzt einfach freier – es muss eben nicht mehr alles in eine monochrome Optik passen. Und ich möchte den Schwerpunkt meines Blogs auf die Inhalte legen, auf mein Schreiben, auf die Poesie, darauf, meine ureigenste Kreativität auszudrücken. Dass ausgerechnet mein erster Post im Anschluss an diese Neu-Orientierung nur sehr spärlich kommentiert wird, ist für mich erstmal echt blöd 😀 Da möchte mein Ego dann direkt zurückrudern, aber andererseits liegt das vielleicht sogar weniger an den Bildern, als daran, dass es eher ein erzählender Post ist, der nicht so stark auf Dialog und Identifikationspotential für meine Leser setzt? So oder so, die Suche nach einem eigenen Stil ist ja auch nichts Statisches: Es darf eine Reise sein, es darf sich verändern, ich glaube, die Hauptsache ist, man verliert den Spaß nicht, die Lust am Spielerischen, den Mut, Neues auszuprobieren. Und unsere Blogs sind ja unser persönlicher Ausdruck, unser individueller Blick auf die Welt – vielleicht geht dieser Gedanke manchmal verloren, so zwischen Kooperationsanfragen und Reichweite-Zahlen. Wenn man den Blog auch als Beruf begreift oder damit Geld verdienen will, kann man sicher der Versuchung erliegen, daraus eine Art „Marke“ zu machen, mit festgelegtem Corporate Design und klaren Designvorgaben – hier lässt mein Beruf grüßen. Vielleicht ist daher meine Botschaft in diesem Post auch, weniger auf die Wettbewerbsfähigkeit am Markt zu setzen und sich wieder mehr auf Dinge wie Selbstausdruck, Kunst, Freude zu besinnen. Daran zu erinnern, dass auch diese andere Art und Weise des Bloggens möglich ist – mehr im Sinne eines Web-Tagebuchs. Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Spaß und Kreativität auf deiner (Blog)-Reise 🙂 Liebe Grüße!

  17. Eclectic Hamilton says:

    Sei einfach du selbst, denn alles andere gibt es schon. Ich liebe dieses Zitat und ziehe es auch wirklich durch. Deshalb freut es mich umso mehr, dass du nun auch diesen Schritt auf IG gehst!

    Ganz liebe Grüße
    Ines

    1. kea kea says:

      So wahr, dieses Zitat! Und, wie ich feststellen darf – es macht einfach auch soo viel Spaß! Man selbst ist man eben doch mit deutlich mehr Leichtigkeit 🙂 Liebe Grüße zu dir!

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