Ein nachhaltiger Interior Blog? Ist das möglich?

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Nachhaltiger Interior Design Blog

Der frische Wind der Veränderung weht durch meinen Blog – denn ich habe einen Entschluss gefasst! Die Interior Design Rubrik von hello mrs eve soll nachhaltiger werden.

Ich hab mich in den letzten Monaten ziemlich verändert und der Schritt, meine Interior Posts unter dem Vorzeichen der Nachhaltigkeit zu führen, ist einfach nur folgerichtig. Auf Rebeccas schönem Blog Ruhrstyle erscheint in Kürze ein Gast-Artikel von mir, der erklärt, wie es zu diesem Sinneswandel kam. Denn so ein richtiger Sinneswandel ist es eigentlich nicht. Eher so ein sich-erinnern-an-das-was-man-eigentlich-mal-war und das man vorübergehend vergessen hatte. „I’ve been a victim of a selfish kind of love“ singt King of Pop Michael Jackson in seinem „man in the mirror“ und ich kann für die letzten 10 Jahre nur schuldbewusst nicken. Aber für mich steht fest: So möchte ich nicht weitermachen, denn wir leben nun einmal alle auf dieser Erde, auf diesem ursprünglich so wunderbar grünen Planeten. Und ich kann nicht länger so tun, als sähe ich nicht, auf wessen Rücken unsere Konsumleidenschaft allzu oft ausgetragen wird, auf dem von Menschen, Natur und Tieren. Mehr, billiger, kurzlebiger, das will ich nicht mehr. Und was für meinen Kleiderschrank, meine Küche und meine Kosmetik-Tasche gilt, das soll zukünftig auch mehr und mehr für meine Wohnung gelten.

Weniger ist mehr. Qualität vor Quantität. Slow statt fast.

Neulich habe ich die lukrative Anfrage eines großen Unternehmens abgelehnt – weil die Großen eben leider auch oft die sind, die für Umwelt und Menschen nicht besonders verträglich produzieren. Ich werde also zukünftig mein Herz entscheiden lassen, ob ich die Firma, die ich hier bewerbe, auch ethisch vertreten kann. Und ich werde wieder deutlich mehr do-it-myselfen müssen – Flohmärkte besuchen, alten Schätzchen neuen Glanz einhauchen.

Und aahhhhhh, an manchen Stellen wird es weh tun! Verdammt! Wenn sich auf den bekannten Blogs die neuesten Produkte der limitierten Kollektionen bekannter Hersteller wieder die Klinke in die Hand geben, werde ich nicht mitziehen können. Bye Bye Gruppendruck, Individualität welcome back.

Das ist – Blog-unternehmerisch betrachtet – absolutes Harakiri. Aber mein Blog ist mein Baby. Und für ein fröhliches Herz erlaube ich mir den Luxus, auf das Geld von den großen Fischen zu verzichten. In der Hoffnung, die nachhaltigen Firmen damit stärken zu können und für ein kleines bißchen mehr waches Bewusstsein zu stehen.

Nun aber genug von mir! Ich starte die Neuausrichtung meiner Interior Rubrik mit einer kleinen Einführung ins Thema Eco Living: Denn – was bedeutet das eigentlich im Klartext im Möbel- und Wohn-Bereich?

Diese Tips für nachhaltiges Wohnen fand ich bei meiner Recherche im Netz:

  • Auf nachwachsende Rohstoffe setzen
  • Bei Holzmöbeln auf heimische Hölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft aus Deutschland und Europa achten – dazu zählen zum bsp. Ahorn, Esche, Buche oder Eiche. Haltet nach dem FSC-Zertifikat Ausschau.
  • Möglichst wenig Verarbeitung von Kleber und Metall
  • Keine Tapeten, die Weichmacher oder Vinyl enthalten, besser sind Vliestapeten
  • Lasuren, Öle und Wachse auf natürlicher Basis
  • Farben mit möglichst wenig Lösungsmitteln auf Kalk-, Leim-, Kasein- und Silikatbasis
  • Die beste Ökobilanz in Sachen Boden weisen Parkett, Linoleum oder Kork auf
  • Bei Teppichen darauf achten, dass sie schadstoffarm sind und sozialverträglich produziert wurden

In diesem Artikel von schoener wohnen gibt es außerdem eine Übersicht über die gängigsten Öko-Labels und ihre Bedeutung. Vielleicht werde ich nicht auf Anhieb alles richtig machen und es wird sicher eine Weile dauern, mich mit diesen neuen Markt vertraut zu machen – aber ich nehme euch mit, Stück für Stück, stelle euch neue Labels vor, probiere neue Ideen aus und lerne ein verantwortungsbewussteres Konsumverhalten. Natürlich geht es beim nachhaltigen Wohnen auch darum, auf langlebigere Produkte zu setzen, die eben nicht mit jeder Saison getauscht werden und dann in einer Pappkiste auf dem Dachboden versauern. Deshalb kommen hier für euch 10 schöne Eco Produkte, die zwei Dinge beweisen: Ökodesign ist nicht gleichbedeutend mit Filzkissen in Batikoptik. Nachhaltiger einzukaufen, verschlingt nicht gleich das ganze Monatsgehalt.

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Tee-Service „The Wistler“von Amorim und Matceramica, ab 6,90 € über plasno

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Spiegel mit Ablage von REINE MÈRE, 49 € über BEES AND NECTARIES

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Wohndecke Cheja, 99,80€, über Grüne Erde

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Recycling-Poster Mond von Laubhaus, 19,00 € über avocadostore

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Garderobe 1 für 8 von side by side, 49,00 € über greenliving

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Schale Mamut von Omlette Ed, 29,90€ über BEES AND NECTARIES

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Magnetische Posterleiste von Side by Side, 29,00€ über schoener.wears.wenns.schoener.waer

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Deckenleuchte Corona von Lockengelöt, 89,90 € über Lockengelöt

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Tischset Leinen Natur von tuchmacherin, 21,80 € über Dorfhaus

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Set aus 4 Kerzenständern aus Eiche, 36 €, erhältlich bei BUCHHOLZBERLIN

Natürlich handelt es sich bei all diesen 10 Produkten um Wohnaccessoires und nicht um ein neues Sofa – denn das haut in seiner nachhaltigen Variante natürlich ein Loch ins Budget. Wenn wir aber insgesamt etwas weniger konsumieren und für ein besonderes Stück sparen, sollte das dann auch klappen 🙂 Ihr wollt wissen, welches mein aktueller nachhaltiger Möbel-Liebling ist? Wenn ich frei wählen dürfte, würde das Bett LUKE von Ekomia bei uns einziehen: Mit den Ablagefächern und dem geradlinigen Schnitt aus hellem Kiefernholz ist es für mich einfach Perfektion in Bettform!

Ekomia Luke

Bett LUKE von Ekomia, ab 700 € 

Ich bin sehr gespannt, wie sich die neue Ausrichtung auf meinen Blog und meine Wohnung auswirken wird und ich hab sogar auch ein bißchen Bammel davor! Aber ohne Mut kann man nichts gewinnen. Natürlich bin ich nur ein winziges Rädchen in der großen Bloggerwelt, aber ich möchte mich an dem immer schneller drehenden Rad des Konsums, an der Ausbeutung, die aktuell geschieht, nicht aktiv beteiligen. Und nur wenn sich der Druck auf die Industrie langfristig verstärken wird und sich das Konsumverhalten spürbar ändert, kann es besser werden. Nennt mich eine Idealistin und die bin ich wohl. Aber daran glaube ich.

Um nochmal die Frage meines Blogpost-Titels zu beantworten:
Ein nachhaltiger Interior Blog? Ist das möglich? Bezahlbar? Für meine Leser attraktiv?

Ich hoffe es! Kommt mit mir auf die Reise!

24 Comments

  1. Christine says:

    Das ist sicherlich keine leichte Entscheidung, gerade wenn man eine schöne Anfrage bekommt, die einen doch reizen würde. Aber letztlich wäre es toll, wenn viel mehr Leute so denken würden wie du und mehr auf Nachhaltigkeit achten würden. Das ist ein Gedanke, den man in der heutigen Zeit auf Blogs mit solchen Themen eher selten liest.

    1. kea kea says:

      Liebe Christine, ich muss auch wirklich gestehen, dass ich hin- und her überlegt habe, aus genau dem Grund, den du beschreibst. Natürlich ist das erstmal echt Schade, wenn man schöne Projekte ablehnen muss oder sieht, wie andere Zusammenarbeiten umsetzen, die man selbst eben nicht mehr verbloggen kann, bzw. will. Aber mein Herz war dann doch einfach so klar, dass ich gesagt habe, ich mache den Cut am besten jetzt, wo der Blog gerade erst beginnt, Geld abzuwerfen – später täte es zweifelsohne noch mehr weh. Und nun blicke ich mit Zuversicht in die Zukunft und bin sehr gespannt, wo mich das neue Konzept hinführen wird!

  2. Nadine – breukesselchen says:

    Liebe Kea,
    dein Ansatz zur nachhaltigen Wohninteriorgestaltung klingt super spannend. Ich kann dich gut verstehen, wo ich gerade in den letzten Monaten meinen kleinen Shoppingwahn betrachte. Allerdings ist es gar nicht so einfach, immer wirklich nachhaltige Produkte zu bekommen. Auch wenn FSC z.B. draufsteht. Viele Siegel sind nicht immer 100%tig und auch Bambus ist ein tolles nachhaltiges Holz. Wie gesagt, es ist in der globalen Welt oft nicht einfach, den 100%tig sicheren Weg zu gehen, aber ein Schritt in die Richtung ist nie verkehrt.
    Ich bin sehr gespannt, wie sich diese neue Rubrik bei dir entwickeln wird. Der Trend zu nachhaltigen und ökologisch unbedenklichen Produkten war ja auch schon auf einigen Messen zu sehen. Und ich bin mir sicher, wenn man nach Alternativen sucht, findet man bestimmt was.
    Vielleicht schreibst du ja mal was an Tipps, wie man sein Konsumverhalten ändern könnte. Da wäre ich für jeden Tipp dankbar, denn ich merke oft, dass die Bequemlichkeit siegt. 😉 Denn im Grunde bin ich eher ein Mensch, der gerne wieder mehr auf Qualität setzen möchte, statt auf Quantität. Allerdings werde ich bestimmt immer mal ein paar Ausnahmen machen, denn dann freut man sich desto mehr auf das Besondere und weiss es zu schätzen.
    Ganz liebe Grüße und geniesse das Wochenende
    Nadine – breukesselchen

  3. kea kea says:

    Liebe Nadine, Danke für deine Rückmeldung 🙂 Natürlich sind auch nicht alle Siegel eine 100-prozentige Garantie, dass wirklich nachhaltige & faire Produktion dahintersteckt, da lohnt es sich sicher, im konkreten Fall nachzufragen. Das klingt erstmal umständlich und ist es auch 😉 Bei mir fing das Umdenken im Konsumverhalten tatsächlich im Kleiderschrank und im Bad an und ich habe selten so viel gegoogelt, nachgefragt und recherchiert, wie in den letzten Wochen. Da war ich manchmal schon ein bißchen genervt, weil selbst der Kauf eines Shampoos plötzlich so viel Zeit in Anspruch genommen hat – klar, das war früher viel „leichter“. Wie du schreibst, ist es einfach bequemer, sich nicht mit allem so genau auseinander zu setzen. Sehr augenöffnend waren für mich einige Dokumentationen über die Herstellung von Kosmetik und Kleidung, die mir einfach einmal mehr bewusst gemacht haben, dass Bequemlichkeit ein Luxus ist, den wir auf dem Rücken anderer austragen. Wenn es im Interior Bereich so laufen wird, wie bisher in meinem Kleiderschrank, dann ist meine Erfahrung folgende: Ich kaufe DEUTLICH weniger. Ich kaufe teurere Produkte von Herstellern, die Wert auf Nachhaltigkeit legen, davon weniger und hier nur noch zeitlose, meist unifarbene Klassiker – denn die gehen jede Saison. Und sie lassen sich sehr gut untereinander kombinieren. So ähnlich stelle ich es mir nun auch im Wohnbereich vor – natürlich werde ich damit etwas reaktionsträger und kann sicher nicht auf jeder Trendwelle mitsurfen. Aber mir ist es das einfach wert 🙂 Und bringt – und das wirklich mal mit 100-prozentiger Garantie – Achtsamkeit und Entschleunigung in den Alltag. zwei Qualitäten, die ich mehr und mehr zu schätzen weiß 🙂 Liebe Grüße zu dir! Kea

    1. Nadine – breukesselchen says:

      Meine liebe Kea,
      ich bin jedenfalls ganz gespannt auf all die Veränderungen. Du weisst ja, ich unterstütze bei all deinen Veränderungen und versuche ja selbst noch, meine eigene Richtung zu finden. Da kommt dein Ansatz wie eine schöne Erinnerung an die wirklich wichtigen Dinge im Leben. 😉 Gerade habe ich mir ein Buch über Achtsamkeit aus der Bücherei geholt…wollte mal ein wenig mehr darüber wissen. Hach, und übrigens: Bei dem Satz von Michael musste ich innerlich natürlich dahinschmelzen. Der gute Michael, er wusste schon, wovon er sang…
      Fühle dich ganz lieb gedrückt!
      Auf neue Ufer und endlich einem mehr nachhaltigerem Leben! Nadine ❤

      1. kea kea says:

        Ja, wir sind alle gemeinsam auf der Reise, das find ich aber auch so schön – dass wir uns über unsere Blogs begleiten und uns gegenseitig unterstützen und stärken 🙂 Das Buch klingt ja toll, erzähl mir gerne mal davon, wenn du magst! Ohja, Michael hatte es drauf, der ganze Song ist einfach wundervoll ❤ Einen lieben Drücker zu dir zurück!

  4. Lidia says:

    Hallo Kea!
    Ich finde diese Idee super! Hier geht es natürlich in ertser Linie um Interior, doch deinen Beitrag kann und sollte man auch, auf alle anderen Bereiche umdenken. Man muss ja nicht gleich so groß anfangen 😉 Denn ich denke, jeder auch so kleine Beitrag zu einer besseren Welt hilft. Das alles fängt bei Shampoo und Waschmittel an und hört bei dem Bau eines Energyhauses aus den Rohrstoffen aus Deiner Umgebung auf.
    Also…lasst uns alle einfach etwas dafür tun. Und…lasst uns nicht immer die Nachteile suchen. Denn der größte Nachteil ist eigentlich nur unsere Bequemlichkeit 😉

    Ganz liebe Grüße,
    Lidia

    1. kea kea says:

      Liebe Lidia, das hast du schön gesagt! Jeder Beitrag zählt! Mir geht es auch nicht darum, jetzt dogmatisch alle missionieren zu wollen – ich möchte einfach versuchen, mein eigenes Verhalten zu ändern und freu mich über alle, die ich damit inspirieren kann. Witzig, dass du das schreibst, bei mir fing es ja auch an ganz anderer Stelle an, zuerst im Mode Bereich, da ist die Blogger-Szene auch gefühlt schon weiter, es gibt einige tolle nachhaltige Fashionblogs! Ziemlich guter Satz mit der Bequemlichkeit… Ich hab viel über diesen inneren Schweinehund nachgedacht in letzter Zeit – ich glaube, am Anfang ist es schwer, aber irgendwann wird das neue Konsumverhalten dann ganz normal 🙂 Ich bin sehr gespannt, wie sich alles entwickeln wird und freu mich, dass du dabei bist! Liebe Grüße zu dir!

  5. Julia (mammilade) says:

    Liebe Kea,

    wundervoll… Ganz, ganz wundervoll!
    Ja, das kann und wird funktionieren 🙂
    Ich freue mich schon so auf mehr von dir und über das Thema…
    Das ist auch das, was mich immer wieder beschäftigt, aber nicht immer gelingt mir die Umsetzung
    oder ich ärgere mich im Nachhinein…
    Darum bin ich so offen für neuen Input.
    Achtsamkeit und Entschleunigung in allen Lebensbereichen bringen so viel für einen selbst, das Umfeld, die Umwelt…
    Je sensibler ich für dieses Thema werde, desto „empfindlicher“ werde ich auch dafür 😉
    Grob-fahrlässige und ignorant-dumme (um es mal ganz konkret zu sagen…) Nicht-Achtsamkeit regen mein Gemüt schon etwas an… ;)))
    Aber im gepflegten Durch- und Wegatmen werde ich mich auch noch üben…
    Es will ja abgewägt werden, wo eine entsprechende „Reaktion“ angebracht ist und auf fruchtbaren Boden stößt…
    In diesem Fall fällt mir wieder das Bild von kürzlich ein:
    Eine fleißige Instagramerin und #prsample-Sammlerin durfte ein Elektroauto testen
    und postete ein Bild von sich mit Kaffee-Becher „to-go“ aus dem Restaurant zum goldenen „M“ mit Plastikdeckel
    auf dem Schoß in dem Auto…
    Nachhaltigkeit fängt eben auch im Kleinen an 😉

    Liebe Grüße
    Julia

    1. kea kea says:

      Hallo meine Liebe! Schön, dass auch von dir so viel Rückenwind kommt, das motiviert mich wirklich umso mehr! Ich finde es auch so faszinierend, je mehr man sich diesen Themen annähert, umso sensibler registriert man all die Stellen, an denen Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit herrschen. Und es geht doch auch genau darum, zu sensibilisieren! Vielen fällt ja gar nicht auf, was sie gerade machen, siehe dein gutes Kaffe-Becher-Beispiel. Niemand wird über Nacht der „perfekte Öko“ 😉 Aber wenn es uns gelingt, immer mehr Entscheidungen mit Bedacht zu fällen und uns gegenseitig damit anstecken – dann ist doch schon sooo viel gewonnen! Einfach schön, dich dabei zu haben 🙂 Liebe Grüße! Kea

  6. Jessika Fichtel says:

    Liebe Kea,
    Ich finde es ganz wundervoll, was du mit deinem Blog vorhast. Habe schon ein paar Wohn-Accessoires entdeckt, die ich wirklich toll und vom Preis her absolut okay fand.

    Ich finde, dass wir Blogger alle mehr oder weniger große Vorbilder für andere sind. Wenn ich dann sehe, wie manche mit Primark-Verlosungen hausieren gehen und dafür jede Menge Aufmerksamkeit, Lob, Likes usw. bekommen, krampft sich etwas tief in meinem Magen zusammen.

    Umso toller finde ich es, wenn du in die entgegengesetzte Richtung schwimmst und klar machst, dass billig nicht gleich gut ist. Ich freue mich auf viele weitere Beiträge von dir und grüße doch ganz lieb 🙂

    Jessi

    1. kea kea says:

      Liebe Jessi – Danke für deinen Kommentar! Eben, die Reichweite, die wir uns als Blogger aufbauen, können wir doch auch für Gutes nutzen! Ja, dann geht uns die eine oder andere lukrative Kooperation durch die Lappen, aber das ist es doch wert! Mir ging dieser überall vorherrschende Konsumrausch in den letzten Monaten mehr und mehr an die Substanz – es ist schwer, sich da rauszuziehen. Ich finde aber, es gibt da zwei ganz entscheidende Punkte: Natürlich in erster Linie der Raubbau an Mensch & Natur. Aber auch für unser Seelenleben ist doch dieses immer-mehr nicht gut – wo wollen wir damit hin? Ich hoffe, dass ich in Zukunft auf meinem Blog zeigen kann, dass man auch interessant und spannend bloggen kann, wenn man nicht jede Woche neue Möbel hat. Dass es vielleicht auf Dauer sogar zufriedener macht, als immer mit allen Trends zu gehen. Und ich bin sicher, dass diese Reise für uns alle viele positive Überraschungen, schöne und tiefe Begegnungen und viel inneren Reichtum bereithält 🙂 Liebe Grüße zu dir!

  7. Sousou Diysign says:

    Wie witzig! Mein Blog ist auch im Umbruch und das Thema Nachhaltigkeit soll auch Teil davon sein. Ich ertrage das Ganze auch nur noch schwer und möchte auch Alternativen aufzeigen, aber in anderen Lebensbereichen. Ich finde es toll und werde versuchen, dich zu unterstützen!!! Supi Kea, bist die Beste!!! ❤❤❤

    1. kea kea says:

      Juchu, Juchu, du bist auch dabei Souhela! Hätte ich von dir aber auch gar nicht anders erwartet, hehe :* Du bist eben ein kluges Köpfchen mit großem Herzen noch dazu! Ich bin sehr gespannt auf die Änderungen auf deinem Blog – und sprudelst ja sowieso schon so vor lauter DIY-Ideen, das wird sicher eine richtig feine Sache! Lass uns die wenig betretenen Pfade erkunden 🙂 ❤ Musste mir direkt mal so ein Herzchen copypasten, die sind ja toll!

  8. Michi says:

    Du überraschst uns immer wieder…
    Ich finde es toll! Und die gezeigten Produkte sind genauso schön (und vor allen Dingen) nicht teurer, als Accessoires von den Großen!
    Ich bin gespannt, was noch kommt…

    1. kea kea says:

      Liebe Michi, ich mich auch 😀 Aber es macht mir große Freude, mit euch auf dieser Reise unterwegs zu sein und immer wieder Neues hinter der nächsten Wegbiegung zu entdecken! Ich freu mich, dass euch die Produkte auch so gut gefallen – und es stimmt absolut, manche Accessoires herkömmlich produzierender Hersteller sind auch nicht günstiger. Liebe Grüße an euch Zwei!

  9. Leonie says:

    Liebe Kea,
    das klingt nach einem sehr spannenden neuen Konzept! Ich bin schon neugierig, was du da künftig alles vorstellen wirst und freue mich auf viel neue Inspiration!
    Liebe Grüße
    Leonie von glowing

    1. kea kea says:

      Hallo liebe Leonie, habe ich schon mal gesagt, dass ich einfach die besten LeserInnen habe? 🙂 So schön, dass ihr Lust habt, mit mir dieses neue Gebiet zu erkunden! Ich freu mich!! Ganz liebe Grüße!

  10. Lisa says:

    Das finde ich natürlich besonders toll! Es ist super, dass immer mehr Blogger auf Nachhaltigkeit achten und so die breite Masse für das Thema sensibler machen.

    An den Sachen, die du rausgesucht hast, kann man sich sicher auch nicht so schnell sattsehen 😉 Viel Erfolg!

    1. kea kea says:

      Hallo meine Liebe, ja, bei dir renne ich in Sachen Nachhaltigkeit ja offene Türen ein 🙂 Ich finde es auch so schön, zu sehen, dass sich wirklich immer mehr BloggerInnen ihrer Vorbildfunktion bewusst werden und auf Eco Fashion / Kosmetik / Interior setzen! Oh jaaa, ich könnte sie alle bei mir Zuhause einziehen lassen, schmacht! Ich finde schon jetzt, dass es ein ganz toller Nebeneffekt des nachhaltigen Konsums ist, dass man eben nicht in Sekundenschnelle irgendwelche (oft qualitativ minderwertigen) Spontankäufe macht, sondern wirklich überlegt: brauche ich das? Passt das zu den Sachen, die ich bereits habe? Manchmal muss dann vielleicht ein bißchen sparen, aber die Produkte im Post sind zum Beispiel wirklich nicht teurer, als vieles, was man von bekannten, konventionellen Herstellern kennt. Liebe Grüße! Kea

  11. Theresa says:

    Ja! Ja! Ja! Ich bin so sehr bei dir, meine liebe Kea! Fühle dich von Herzen umarmt und begleitet auf deiner Reise! <3

    1. kea kea says:

      Daanke für diese enthusiastische Reaktion meine Liebe! Das tut sehr gut, denn tatsächlich bin ich bereits in meiner ersten Woche über einige Schwierigkeiten gestolpert -.- Vielleicht berichte ich euch mal nach einem Monat mit einem ersten Zwischenfazit von meinen Erfahrungen 🙂 Liebe Grüße & ein allerherzlichstes Dankeschön für die charmante Reisebegleitung 🙂

  12. najeki says:

    Gänsehaut. Du schreibst mir aus dem Herzen.

    1. kea kea says:

      Danke! Gut, zu wissen, dass doch immer mehr Menschen so denken!

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