Blogger-Leben Selbstfindung

Mein Leben ist eine Baustelle

Januar 24, 2016

Verdammt, ich habe mich verzettelt. Zwischen all meinen Steckenpferden, mit meinem Leben zwischen zwei Städten, zwischen Selbstständigkeit und Blog, immer mit halb ausgepacktem Koffer, mit vielen Ideen und zu wenig Zeit. Dabei bin ich niemand, der Dinge vor sich herschiebt, der nicht anfängt oder ewig nur träumt. Ich hab in den letzten Jahren vieles einfach ausprobiert: Mich als Grafikerin selbstständig gemacht. Eine Wohnung in Berlin genommen. Einen Blog gestartet. Eine Blogger-Community gegründet und monatliche Treffen in Berlin organisiert. Einen zweiten Blog gegründet. Studiums-Pläne geschmiedet. Ich dachte mir: Probier es aus, beginne einfach und dann wird sich der Weg schon auftun. Aber auch mein Tag hat nur 24 Stunden und heute fällt mir auf, dass ich – abseits von Weihnachten – seit Monaten kein richtiges Wochenende mehr hatte. Anfangs hab ich das gar nicht wirklich gemerkt, weil mir das Bloggen so viel Spaß gemacht hat, weil ich es oft nicht als Arbeit empfinde, das Fotografieren, Texten, Promoten. Aber Tatsache ist, dass es Zeit ist, in der ich unentwegt „produziere“. Ich liefere Content, ich pflege Kontakte, ich shoote und besuche Messen und Shops, ich habe neben meinem normalen Beruf plötzlich einen Zweiten. Zeit für Müßiggang, die Akkus aufladen? Fehlanzeige. Selten und wenn, dann maximal einen halben Tag lang. Dann zieht es mich zurück an den Computer, an dem ich festgewachsen scheine. Dabei hasse ich Computer. Ich will nicht, wenn ich das Glück habe und alt werde, zurückdenken und auf ein Leben blicken, das vor meinem inneren Auge verschwimmt, Monate, Tage, Nächte, in denen ich mit roten Augen auf ein leuchtendes Display gestarrt habe.

Bloggen Achtsamkeit

Ich brauche einen Cut. Ich muss diese vielen Baustellen zusammenfassen, meine Energie bündeln und auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist. Meine Ressourcen sind nicht unendlich und wenn ich so weitermache, bin ich irgendwann sehr sehr müde. Ich kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen, ich sehne mich nur noch nach Ruhe. Ruhe in Herz und Bauch und Kopf, eine überschaubare Anzahl an Verpflichtungen, ein Rahmen, den ich bewältigen kann. Und dann beginnen sie, die bohrenden Fragen: Was aussortieren? Was muss ich tun, was will ich tun? Und was mit der Zeit, die ich in all meine Projekte gesteckt habe? Autsch, der Gedanke, dass das alles für die Katz gewesen sein soll, tut weh. Ich habe immer gehofft, eines Tages würde sich herauskristallisieren, was richtig ist, was wichtig ist, welchen Weg ich weitergehen soll. Aber ich kann bei jeder einzelnen Großbaustelle nur davor stehen und bin unsicher: Stimmt das Kosten-Nutzen-Verhältnis? Wird sich das hier jemals „lohnen“? Kann ich davon leben? Wie müsste ich die Dinge umstrukturieren, um ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit hinzubekommen?

Bloggen Achtsamkeit

Wenn ich wirklich das Gefühl hätte, dass eins meiner Pferdchen tot wäre, ich würde den Mut haben, abzusteigen. Aber jedes einzelne von ihnen schaut mich dann an, mit hoffnungsgetränktem Glitzern in den Augen und sagt mir: Das hier kann etwas werden! Schmeiß mich nicht weg! Da steckt doch ein Rohdiamant drin! Und dann mache ich weiter, Woche um Woche, Klick um Klick.Bloggen Achtsamkeit

Ich hätte gerne eine Kristallkugel – die mir vorhersagen kann, worauf ich setzen soll, was der vielversprechendste Ansatz ist. Damit ich mich darauf konzentrieren kann und endlich einen Fokus habe, EIN Ziel. Nicht ein halbes Dutzend. Es wird keine Kristallkugel vom Himmel fallen. Aber vielleicht zumindest ein guter Plan. Diese Mischung aus Terminkalender, Lebensplan und Achtsamkeitstrainer kann mir hoffentlich helfen, mein kleines Baustellen-Chaos zu lichten. Das grau eingebundene Büchlein ist mein Silberstreif am inneren Horizont. Jetzt muss ich nur noch die Ruhe und die Zeit finden, damit zu beginnen, es auszufüllen.Bloggen Achtsamkeit

Bloggen Achtsamkeit

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32 Comments

  • Reply Leonie Januar 24, 2016 at 5:25 pm

    Liebe Kea,
    da kann ich dich so gut verstehen! Ich bin zwar nicht selbstständig, sondern studiere und arbeite nebenher. Aber auch mir geht es momentan oft so, dass ich mir denke: Wahnsinn, eigentlich entspanne ich viel zu selten, ist das den ganzen Aufwand wert? Manchmal würde ich alles darum geben, wenn ich wüsste, was ein guter Ansatz ist – und an anderen Tagen bin ich mir sicher, dass sich der richtige Weg ergeben wird, ganz von alleine, solange man nicht den Mut verliert und bisschen Vertrauen hat. 😉
    Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass du die optimalen Entscheidungen triffst und ein gutes Gleichgewicht aus Machen und Ruhen findest. (Und wenn du es gefunden hast, sag mir Bescheid, wie es geht! :D)
    Liebe Grüße
    Leonie von glowing

    • kea
      Reply kea Januar 24, 2016 at 6:10 pm

      Liebe Leonie, vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Sehr beruhigend, zu lesen, dass ich nicht alleine bin mit dem Gefühl, manchmal auf zu vielen Wegen auf einmal unterwegs zu sein. Ich wünsche dir, dass die guten Tage, an denen du Mut und Vertrauen hast, immer mehr werden – und wenn ich das Zaubermittel gefunden habe, lasse ich es dich natürlich gerne wissen! Liebe Grüße! Kea

  • Reply Sabrina von LovelyLink Januar 24, 2016 at 5:27 pm

    Liebe Kea, was für ein toller Artikel! Mir geht es gerade ganz genauso! Ich bin gespannt, wohin dein Weg dich führt! Aber denke daran, dass es super wichtig ist, seine Akkus aufzuladen und sich ab und an etwas Ruhe zu gönnen! Alles Liebe Sabrina

    • kea
      Reply kea Januar 24, 2016 at 6:11 pm

      Liebe Sabrina, Danke dir! Ich hatte erst Angst, öffentlich zu „jammern“, aber dann dachte ich bei mir – jeder hat doch solche Tage, an denen einem alles über den Kopf wächst! Und es macht vielleicht irgendjemandem da draußen weniger Druck, wenn er weiß, anderen gehts genauso. Akku aufladen klingt wunderbar – ich bin gespannt, wie sich der gute Plan-Timer da so machen wird, der zeigt nämlich Disbalancen zwischen privat und beruflich „gnadenlos“ auf. Ich wünsche dir immer wieder kleine Auszeiten für dich! Liebe Grüße!

  • Reply Angel of Berlin Januar 24, 2016 at 6:24 pm

    Liebe Kea, übernimm Dich nicht. Blog und Selbstständigkeit funktionieren bestimmt auch mit 50% weniger Selbstmarketing. Dann kannst Du mal wieder durchschnaufen. Ich bewundere es zwar, wie Du auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzt, aber das ist einfach nicht dauerhaft machbar.

    • kea
      Reply kea Januar 25, 2016 at 12:43 pm

      Liebe Nina, Danke dir – ich sehe ja selbst ein, dass alle diese Projekte parallel einfach zu viel sind. Vor allem, wie du sagst, auf Dauer. Denn sonst ist irgendwann einfach der Tank alle. Ich denke, ich werde mich auf einige mehr konzentrieren und andere mal eine Weile auf Standby schalten – das sollte dann in jedem Fall wieder etwas Puffer für mich bringen 🙂 Liebe Grüße! Kea

  • Reply Rebecca Januar 24, 2016 at 6:35 pm

    Kea, ich reihe mich ein. Es ist so beruhigend zu wissen, dass die Fragen im eigenen Kopf auch in denen anderer rotieren. Das vielversprechende Büchlein werde ich mal unter die Lupe nehmen. Hab noch einen schönen, ruhigen Abend!

    • kea
      Reply kea Januar 25, 2016 at 12:44 pm

      Hey meine Liebe – wieder einmal scheinen wir uns da einfach ähnlich zu sein 😉 Habe tatsächlich gestern Abend mal zu 99% offline verbracht – war herrlich! Liebe Grüße & bis hoffentlich bald mal wieder am Telefon? Dafür würde ich mir sehr gern Zeit nehmen 🙂

  • Reply Josie Januar 24, 2016 at 6:59 pm

    Oh dieses Gefühl kenne ich auch. Wenn auch nicht so ganz stark ausgeprägt.
    Mit einem Vollzeitjob hat man ja eh so gut wie keine Freizeit. Wenn man dann noch ein Hobby hat, was ordentlich Zeit schluckt, dann bleibt da quasi null für einen Selbst, Freunde oder Familie. Das fällt bei mir Gott sei Dank nicht so arg auf, weil ich meine Freunde gut an einer Hand abzählen kann und die Familie zu weit weg wohnt, um mal spontan hinzufahren. Nur mein freund nörgelt ab und an, dass ich nach der Arbeit nur vorm Laptop sitze. Mir fällt das ehrlich gesagt gar nicht so auf. Mein Blog ist mein Baby. Natürlich habe ich nicht den Plan, damit mal Millionen zu verdienen. Ich freue mich allerdings, wenn meine Leser happy sind und gerne vorbeschauen. Sich dafür interessieren was ich schreibe. Das ist mir dann auch die wenige Zeit für mich selbst völlig wert. Das muss jeder für sich selbst abstecken. Vielleicht kommt bei mir auch irgendwann der Punkt, an dem ich mir sage: jetzt reicht es aber 🙂

    Ich wünsch Dir jedenfalls ganz viel Glück mit deinen Pferdchen. Das lohnt sich definitiv. Egal auf welche Art. Hauptsache du bist glücklich und passt auf dich auf.

    Liebste Grüße,
    Josie

    • kea
      Reply kea Januar 25, 2016 at 12:52 pm

      Hallo Josy, ich bin jedenfalls definitiv eine happy Leserin von dir 🙂 Und sollte es dir mal zu viel werden, habe ich auch kein Problem damit, mal länger auf einen neuen Post zu warten. Es stimmt natürlich auch, nichts im Leben ist so richtig „umsonst“ – alles bringt uns weiter und sei es an einen Punkt, an dem man seinen Kram sortieren, sich auf seinen Hintern setzen muss und einfach schaut, in welche Projekte man zukünftig seine Energie stecken möchte 🙂 Liebe Grüße zurück!

  • Reply Ruhrstyle Januar 24, 2016 at 7:56 pm

    Oh liebe liebe Kea,

    du hast in deinem Post schon selbst klar und deutlich ausgesprochen, was dir fehlt. Also, worauf wartest du? Nimm dir die Zeit und gönn dir die Ruhe, die dein Geist und Körper braucht, denn nur wenn du genügend Kraft hast, kann du deine Pferdchen auch pflegen. Gerade Menschen wie wir, die voller Ideen, Gedanken und Tatendrang sind, brauchen Auszeiten ganz besonders dringend. Glaube mir, ich spreche da aus Erfahrung, denn ich habe bereits eine Burn Out Erkrankung hinter mir. Abgesehen davon kann ich dir empfehlen, jeden Tag nur das Pferdchen zu reiten, auf welches du an diesem Tag auch die meiste Lust hast. Es gibt immer eine Sache, auf die man ganz besonders viel Lust hat und auf diese sollte man sich dann auch konzentrieren. Dazu muss man natürlich auch lernen zu akzeptieren, dass etwas anderes mal „liegen“ bleibt. Das kann man schaffen, wenn man öfters mal hinterfragt, wer oder was einen drängt, dies oder jenes zu tun.

    Und denk dran, nichts ist jemals für die Katz gewesen. Alles was man ausprobiert, sind Erfahrungen und jede Erfahrung bringt einen auch weiter.

    fühl dich gedrückt
    Rebecca

    • kea
      Reply kea Januar 25, 2016 at 12:58 pm

      Liebe Rebecca, Danke für deine weisen Worte! Sie tun sehr gut – ich glaube, du triffst voll ins Schwarze: Ich muss auch hinnehmen lernen, dass ich nicht alle Ideen, die mir in den Kopf kommen, umsetzen kann. Und die Frage, was genau treibt einen eigentlich ist eine verdammt gute! Wir sind in der Gesellschaft so irre erfolgsgetrimmt – ich denke so oft, sollte ich nicht schon viel weiter sein, was meinen Beruf betrifft? Da mache ich mir oft so viel Druck, der eigentlich nicht sein müsste. Das entsteht natürlich auch immer aus dem Thema Vergleichen – andere 30-jährige haben schon XYZ, wieso ich nicht, usw. Wenn ich nicht so sehr links und rechts schaue, sondern nur auf mich, kann ich das, was ich habe, viel mehr wertschätzen. Allerdings muss ich gestehen: Ich hab in den letzten Wochen durchaus immer das Pferdchen zuerst aus dem Stall geführt, das mir derzeit das Liebste ist: Und das ist nunmal der Blog. Da ich aber eben auch meine Brötchen verdienen muss, sind eben auch hin und wieder ein paar Runden mit dem Arbeitspferd nötig 😉 Na, ich suche und finde da hoffentlich noch eine ausgewogene Mischung 🙂 Ich drücke zurück!

  • Reply Carmen Januar 24, 2016 at 10:55 pm

    Liebe Kea,
    ich schließ mich dem Kommentar von Rebecca von Ruhrstyle an, denn ich wollt auch gerade sagen, dass ganz bestimmt keines der Pferdchen für die Katz ist 😉 keins muss gleich totgesagt werden, aber wenn bei einem Projekt die Luft raus oder die Zeit zu wenig ist, darf mans einfach in Rente schicken, oder meinetwegen karenzieren auf Zeit. Denn mit 120% auf allen Hochzeiten tanzen nimmt bestimmt irgendwann die Lust daran. Jedenfalls ist alles für irgendetwas gut – und die Zeit wird’s schon zeigen, vertrau darauf! Mein goodblog ist zwar noch jung, aber ich kann dir sagen, ich schreib einfach nur, wenn ich wirklich Lust hab. Nur dann glaub ich meinen LeserInnen auch das vermitteln zu können, was ich mir als Ziel gesetzt hab. Und dass er momentan grad inhaltlich immer noch im Weihnachtsurlaub steckt, werden sie mir bestimmt verzeihen 😀 Ich glaub ja, den meisten (Termin-)Druck macht man sich selbst. Oft reicht es, pro Tag oder Woche seine Prioritäten zu ordnen und schon geht’s um Vieles leichter. Sprach diejenige, die sich auch grad selbstständig macht und das eh auch grad noch stärker herausarbeiten muss 😉 Viel Glück und Erfolg dabei – alles Gute!
    Liebe Grüße,
    Carmen
    http://www.goodblog.at

    • kea
      Reply kea Januar 25, 2016 at 1:03 pm

      Liebe Carmen, ihr habt auch absolut recht. Ich denke, ich könnte mal zwei meiner vier Pferdchen für eine Weile auf eine grüne Weide schicken 😀 Ich bin dann oft zu absolut und denke: Neeein, das muss alles komplett gestrichen werden. Aber warum eigentlich? Vielleicht gebe ich ein paar der Baustellen einfach mal eine Ruhephase. Und schaue, was dabei rauskommt. Ich schreibe tatsächlich auch nur, wenn ich Lust habe, das Ding ist, Lust habe ich ständig 😀 Wie ich schon auf Rebecca hin geschrieben habe, darf ich nur nicht vergessen, dass ich auch noch einen Beruf habe *grins* Die Pendelei bringt natürlich auch noch viel Unruhe in mein Leben, mal schauen, ob ich da auch noch mal am Rädchen drehen muss… Ich finde das Motto deines Blogs übrigens ganz zauberhaft! Und lese mit Sicherheit sehr gerne immer wieder rein! Liebe Grüße!

      • Reply Carmen Januar 26, 2016 at 8:25 am

        Liebe Kea,
        vielen, vielen Dank für deine lieben Worte – ich freu mich natürlich über deinen Besuch auf meinem Blog und wenn du ein wenig mitliest 🙂
        Ich muss mich ja eben wegen ähnlicher Dinge selbst an der Nase nehmen. Schreiben grundsätzlich freut mich ja auch immer, aber die Frage ist wofür und wofür kann ich die meiste Leidenschaft aufbringen. Ich verdiene ja auch meine Brötchen (Semmerl, bei uns eher :-D) damit und brauche daher ein gutes Gleichgewicht zwischen den Artikeln, die ich per Auftrag schreiben muss/darf/soll und jenen, die mir grad unter den Nägeln brennen, die also auf den Blog sollen. Und das ist, wie du dir vermutlich denken kannst, auch nicht immer ganz einfach und ginge oft zugunsten des Blogs aus, weeeeenn ich nicht meinen eigentlich Beruf im Auge behalten müsste. Aber nichts desto trotz seh ich da nicht schwarz und weiß, also das eine ODER das andere, sondern je nach Phase ist die Gewichtung unterschiedlich. Und dann geht das schon. Ich wünsch dir viel Erfolg beim gewichten – und nicht gleich die Projekte abschreiben, die grad nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen können, denn irgendwann wird’s vielleicht wieder anders 🙂
        Alles Liebe,
        Carmen
        http://www.goodblog.at

        • kea
          Reply kea Januar 26, 2016 at 9:06 am

          Liebe Carmen, wenn die Schreiberei bei dir Blog und Beruf zugleich ist, dann kennst du ja das Hin- und Hergerissen sein ganz gut. Toll, dass du es aber schaffst, nicht schwarz oder weiß daraus zu machen, sondern es als ein miteinander fließendes Nebeneinander zu sehen. Mir fällt das bei der Begeisterung für meinen Blog manchmal ehrlich gesagt etwas schwer – wenn ich da eine zündende Idee habe, dann sprudelt es so aus mir heraus, dass ich mich nur seehr schwer zügeln kann. Auch, wenn ich eigentlich vielleicht schon müde bin vom Arbeiten oder der Haushalt auf mich wartet. Meistens kann ich es dann doch nicht lassen. Vielleicht ist das aber auch noch die Anfangseuphorie und ich werde mit der Zeit weniger Blog-Hummeln im Po haben. Manche Dinge brauchen ja auch einfach eine Weile, bis man hineinwächst und sich zurechtgeruckelt hat 🙂 Liebe Grüße!

  • Reply Thao Januar 25, 2016 at 9:21 am

    Echt toll geschrieben!
    Ich hatte die letzten Wochen auch das Gefühl, dass mir alles zu Kopfe steigt, weil ich mir zu viel vorgenommen hatte. Ich habe trotzdem keines meiner „Steckenpferde“ aufgegeben, aber ich stecke jetzt weniger Zeit in eines davon. Dann wächst es eben langsamer, aber das ist ok 🙂
    Ich hoffe du übernimmst dich nicht und wünsche dir viel Erfolg!

    LootieLoo’s plastic world

    • kea
      Reply kea Januar 25, 2016 at 1:14 pm

      Hallo Thao, freut mich, dass dir der Artikel gefällt 🙂 Deine Strategie klingt ziemlich vernünftig, eure Kommis haben mich nun auch in diese Richtung gebracht: nicht gleich alles canceln, aber eben mir etwas weniger Gas weiterfahren 🙂 Ich wünsche dir, dass auch bei dir alle deine Steckenpferde und am meisten Du davon profitieren! Liebe Grüße an dich!

  • Reply Theo Januar 25, 2016 at 11:07 am

    Liebe Kea, ich hatte deinen Blog ja gefunden, als er noch ganz klein war und war sofort verliebt und dann habe ich mit offenem Mund bestaunt, was du hier alles bewegst, während ich meinen Blog gerade schlafen lasse. Allerdings habe ich es auch mit ein bisschen Sorge um dich beobachtet, weil ich die Leistung fast übermenschlich fand, was hast du denn nicht alles geleistet?? UND ich sag es mit blutendem Herzen und nicht um zu verletzen, ich finde, deine Qualität hat auch ein bisschen unter dem Massenoutput gelitten. Wenn ich früher beglückt war über jeden Post von dir in meinem feed und ihn vielleicht sogar bis zur nächsten Kaffeepause aufgehoben habe anstatt ihn sofort zu „konsumieren“, so fanden sich in den letzten Monaten viele ungelesene Posts von dir in meinem feed. Dein USP war für mich verloren, dein Blog wie viele andere… Und ehrlich, das sag ich nicht, um dich zu verletzen, sondern um dich zu ermutigen, dir mehr Zeit zu nehmen für das Besondere, was immer wieder durchblitzt und was du bist! Qualität vor Quantität, nur wenn es dir gut geht, ist dein Blog gut!
    Alles Liebe, Theo

    • kea
      Reply kea Januar 25, 2016 at 12:39 pm

      Liebe Theo – jetzt hast du mich wirklich getroffen. Und zwar so richtig. Denn mein Bauchgefühl passt eigentlich nicht zu dem, was du schreibst. Für mein Gefühl hat in den letzten Wochen vor allem eins gelitten: Meine Zeit des Nichtstuns. Ansonsten habe ich weniger Grafikaufträge akquiriert, als ich vielleicht hätte können. Ich habe weniger Freunde getroffen, als ich hier und da gewollt hätte. Und auch mein Hauptstadt-Mädchen-Projekt habe ich deutlich zurückgefahren. Das Einzige, von dem ich aus vollem Herzen sage, dass ich es mit ganzer Liebe und in vollstem Umfang betrieben habe, ist mein Blog. Es ist mein Baby. Ich habe nicht EINEN lieblosen Post geschrieben, habe eben noch mal alle meine letzten Beiträge durchforstet, um darin etwas von dem zu finden, was du beschreibst. Und ich kann es nicht finden. Ich habe meine eigenen Texte veröffentlich, sehr persönlich, sehr mich euch öffnend. Ich habe über meinen Studienwunsch geschrieben, über das Thema Achtsamkeit ( mein HERZthema), darüber, dass man auch kreative Blockaden einfach haben darf. Ich habe euch mit in den Wald genommen an Tagen, an denen es mir nicht gut ging, weil ich es so wichtig finde, auch das zu zeigen. In den vergangenen Monaten habe ich so viel mehr von meiner Persönlichkeit in meinen Blog gesteckt, als jemals zuvor. Ich habe selbst meine Messe-Berichte so lebendig und hautnah zu geschrieben, wie es ging – wie auch schon vor einem Jahr. Ich bin für all das, was ich hier aufschreibe so sehr entlohnt worden mit wunderbaren Leserinnen und herzlichen, menschlichen Kommentaren. Ich habe für mich habe hier einen Ort geschaffen, an dem ich propagiere, dass alles sein darf, die lichten Momente, die dunkleren. Einen Ort, an dem ich wirklich ich bin. Daraufhin Worte zu hören wie “ dein USP ist weg“, „dein Blog ist wie viele andere“ – ja, du wolltest es nicht, aber ich gebe auch das hier offen zu: Das verletzt mich enorm. Es ist, als hätte man der Welt seinen nackten, verletzlichen Bauch hingehalten und dann sagt jemand: Och, das hab ich schon x-mal gesehen, das interessiert mich nicht. Ich weiß, dass es nicht deine Absicht ist, mir weh zu tun. Aber es tut weh. Ich finde meinen Blog gut, wie er ist, ich bin irre stolz darauf. Ich möchte ihn als klitzekleines Gegengewicht wachsen lassen zu dem „Glitzer-Glitzer“ der Bloggerwelt ( nicht der ganzen natürlich, gerade hier tummeln sich viele wunderbare Gegenbeispiele). Ich habe ihn nicht leiden lassen, eher eben all die anderen Dinge in meinem Leben und da habe ich Sehnsucht nach mehr Balance. Es ist in Ordnung, wenn du sagst, du liest ihn nicht mehr so gerne wie früher. Aber was du hier von mir in den letzten Monaten gelesen hast, das bin ich. Das muss nicht jeder mögen. Ich habe einfach meine Gedanken, meine Seele und mein Herz hier hineingesteckt – und das hat für mich immer eine eigene Qualität und keine Quantität. Ich habe nicht einmal einen Redaktionsplan oder irgendetwas in der Art. Ich lebe mich hier einfach aus. Schade, wenn es dir nicht mehr so zusagt. Aber ich bleibe dabei, denn eine Alternative zu mir selbst hätte ich gar nicht, selbst wenn ich es wollte 😉

      • Reply Theo Januar 26, 2016 at 9:18 am

        Hallo Kea,
        ich kann nicht direkt auf deine Antwort antworten, deshalb antworte ich nochmal auf meinen Kommentar und hoffe, dass du es trotzdem siehst. Denn es tut mir wirklich leid, dass es dich so sehr verletzt. Ich versuche nochmal anders auszudrücken, was ich meine. Am Anfang deines Blogs hatte ich das Gefühl, du hast ein offline Leben und ab und an bloggst du und das fand ich immer außergewöhnlich. Jetzt habe ich mehr das Gefühl der Blog bzw. deine Blogs sind dein Leben und das außer bloggen auch nicht so viel anderes in deinem Leben passiert, bzw. dein Leben nach dem Bloggen ausgerichtet ist. Das hört sich irgendwie doof an, weil ich überzeugt bin, dass du weiterhin ganz du selbst bist. Und was du schreibst bestärkt mich in dem Punkt, du sagst, du hast das Meiste hinter deinem Blog zurückgestellt, weniger „richtige Arbeit“, weniger Freunde treffen…. Ich bezweifele nicht, dass du in jeden deiner Posts unglaublich viel Mühe und Liebe und dich selbst gesteckt hast, meine Theorie ist nur, dass man Freunde treffen und anderes als Bloggen braucht um gut zu bloggen, sozusagen nur ein glücklicher (vielleicht eher authentischer, weil man muss ja nicht immer glücklich sein) Mensch strahlt das auch in den Posts aus, mag der Post ansonsten auch so sprachlich oder technisch perfekt sein. Jeder der mal versucht hat zu bloggen, weiß, wieviel Zeit das kostet und gerade wenn du keinen Redaktionsplan hast, dann kann ich bei der Postfrequenz gut verstehen, dass kaum Zeit für anderes da ist (vor allem, weil du ja wie wir aus deinen Posts wissen, noch pendelst, arbeitest,etc.) und mein Gefühl ist, dass ich die Geschwindigkeit in deinen Posts spüre. Und vielleicht ist es auch einfach eine Nebensache des erfolgreichen Bloggens, dass sich deine Themen mehr denen anderer Blogs annähern, weil du über die gleichen Events, etc. berichtest. Mein Kommentar war nicht verletzend gemeint, sondern als Bestärkung zu dem was du schreibst, nimm dir Zeit für mehr neben dem Blog, wenn du ein erfülltes offline Leben hast, merkt man das deinen Postst an. Nach dem Motto: Es ist nicht schlimm, wenn du dir Zeit für dich nimmst, sondern gerade das macht deinen Blog noch besser, sieh es also als positiv und nicht als etwas, das du rechtfertigen und negativ sehen musst. Wenn du uns z.B. mit in den Wald nimmst, warum gehst du nicht einfach nur in den Wald ohne Fotos ohne Blogpost im Kopf und tanke wirklich Kraft, für dich und nicht für uns? Und falls es so rübergekommen ist, als wenn ich deinen Blog gar nicht mehr mag, dann ist das ein ganz falscher Eindruck, er ist immer noch einer meiner Liebsten. Nur vielleicht ist es bezeichnend und der wichtigste Hinweis, dass dieser Post gar nicht überraschend kam… Und abschließend noch: das Wichtigste ist, dass dein Bauchgefühl stimmt, wenn es nicht zu meinen Worten passt, dann hake sie einfach als eine Meinung von jemandem ab, der dich nicht persönlich kennt . Sei nur bitte versichert, dass ich dir nur das Beste wünsche, jetzt wünschte ich, ich hätte es beim ersten Mal weniger drastisch geschrieben.

  • Reply Theresa Januar 25, 2016 at 11:17 am

    liebe Kea,
    ich kann deine Gedanken sehr gut nachfühlen! Ich habe auch immer mal wieder Phasen in denen mir alles zu viel wird und ich das Gefühl habe, ganz dringend meine ganzen Baustellen zwischen Festanstellung, Selbstständigkeit, Blog und Privatleben reduzieren muss. Was mir dann hilft, sind Pausen, Zeit für mich und der Satz: „Wie isst man einen Elephanten? Stück für Stück.“ 😉
    Sei großzügig zu dir selbst und gib dir all die Zeit, die du brauchst. Das ist immer ein guter Plan 🙂 Ganz liebe Grüße zu dir!

    • kea
      Reply kea Januar 25, 2016 at 1:18 pm

      Liebe Theresa, oh, ich LIEBE deinen Elephantensatz – auch wenn die Veganer jetzt aufschreien 😉 Es tut irgendwie echt gut, zu hören, dass ihr euch auch manchmal verzettelt und aufreibt zwischen all eueren Projekten, Wünschen und Zuständigkeiten. Ich glaube, viele von uns sind auch so ein bißchen gefangen in diesem „das, was mir am meisten Spaß macht, bezahlt nicht meine Miete“-Ding. Und dann vergleiche ich mich auch noch seeeehr gerne mit diesen digitalen Durchstarter-Frauen, die in ihrem kostenpflichtigen E-Book verraten, wie man seine Leidenschaft zum Beruf machen kann 😀 Sollte ich vielleicht auch mal lassen. Und an den Elephanten denken. Oder einfach meine Steckenpferde zu ihm auf die Weide schicken 🙂 Ich drück dich!

  • Reply Nadine - breukesselchen Januar 25, 2016 at 3:55 pm

    Liebe Kea, dein Artikel hat mich sehr berührt, denn als ich dich vor kurzem auf der heimtextil umarmen konnte, habe ich dich für das noch mehr bewundert, was du hier geschaffen hast! Du steckst in deinen Blog soviel Herzblut hinein und ich finde, du kannst sehr stolz auf dein Baby sein! Dein Engagement für alle deine Pferdchen ist was besonderes! Und dein Blog ist eben nicht wie andere, da er aus sehr viel Persönlichem besteht und dazu noch so eine schöne literarische Seite hat. Das liesst man selten und ich weiss, Schreiben ist deine Leidenschaft! Worte sind wie ein Lebenselexzier für dich! 🙂 Daher ist dein Wunsch nach dem Zweitstudium die richtige Wahl und das wird auch eine Veränderung in deinem Alltagsrhythmus bringen. Es ist zwar noch etwas hin, aber auch der Wohnungswechsel in ein kleines Domizil mit Garten scheint mir in Richtung Ruhezone zu gehen. hihii… Du siehst, dein Leben hat zwar viele Baustellen, aber auch die ergeben neue Möglichkeiten. Oft schleichend und unbemerkt! Unser innere Druck frisst uns manchmal auf und macht es schwer, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Reflektion zwischendurch wäre da angesagt. Ich mache es auch oft zu selten und dann stecke ich fest. Wir wollen immer alles perfekt machen und verlieren dann doch gegen die Zeit, gegen unseren Perfektionismus oder kommen nicht zu potte. Und sind enttäuscht von uns selbst. Doch empfinden das die Leser oder Kunden auch so? Oft muss ich feststellen, dass nur ich mir selbst meine kleinen Baugruben schaffe, die gar keine Großen sind. Oft verkompliziere ich Dinge, die bei mehr Gelassenheit viel leichter wären. Doch das ist einfach menschlich und wir sind keine Maschinen. Deine Pferdchen lieben dich und würden gar nicht merken, dass du mal weniger da bist. Denn sie freuen sich auf jeden Moment mit dir. Dein Plan, dir einen Überblick zu verschaffen, gezielter Dinge anzugehen, ist mit Sicherheit ein guter Schritt, etwas im Baustellenbereich aufzuräumen und klarer zu sehen. Aber eins finde ich auch wichtig. Wenn du dich ausgepowert fühlst, dann mache einfach eine Pause. Frage nicht dein Gewissen, sondern tu es einfach. Gönn‘ dir einen freien Abend, ein freies Wochenende, einen Abend mit Freunden oder schalte das Smartphone auf stumm. Es tut gut und hilft ungemein. Schaffe dir einen Platz in der Wohnung, wo du einfach nur malst oder skribbelst oder liest! Klappe den Laptop zu und horche, wie still es ist…kein Rauschen des Lüfters mehr! 😉 Manches braucht einfach seine Zeit und vergleiche dich nicht mit anderen. Du gehst deinen Weg, in deinem Tempo und mit deiner Überzeugung. Denn oft bedeuten viele Baustellen auch, dass man einfach sehr vielseitig ist und das ist doch was Schönes! Andere machen Karriere, kennen aber nur das und leben nie andere Wünsche aus… Mache das, was dich glücklich macht und erfüllt! Fühle dich lieb gedrückt und umarmt! Deine Nadine

    • kea
      Reply kea Januar 26, 2016 at 8:58 am

      Ach meine Liebe, was für ein wunderbarer Kommentar! Ich danke dir!! Du hast das alles so schön in Worte gefasst, vieles, von dem, was ich denke und fühle. Ja, der innere Perfektionismus treibt uns alle an und ab und zu in den Wahnsinn. Und die Dinge verkomplizieren, ha, ja da klingelt es bei mir! Letzte Woche konnte ich das erste Mal seit langer Zeit bei dem Hauptstadt-Mädchen-Treffen nicht dabei sein, weil mich ein Job hier festgehalten hat – und meine Kollegin Anne hat mir von einem wunderschönen Abend berichtet, die Bilder sehen toll aus, alle sind zufrieden, sie hat mir ausgerichtet, dass ich gefehlt habe – auch ein schönes Gefühl eigentlich. Kein Drama, nicht das Ende der Welt. Loslassen und die Dinge geschehen lassen, da steh ich in manchen Punkten noch am Anfang. Lasse ungern die Zügel los. Dabei kann es so befreiend sein! Habe heute morgen nun begonnen, meine Baustellen mit dem guten Plan zu ordnen und spüre, wie gut mir das tut. Mal rauszoomen und einen Überblick bekommen – alleine die Liste zu machen, welche Dinge mich glücklich, welche unglücklich machen … irre erhellend! Über das fehlende Rauschen des Lüfters musste ich so sehr lachen 😀 Das hast du so süß und treffend beschrieben!! Es stimmt, die Zeit bis zum Studium wird mir grade etwas lang, ich wünschte, es ginge schon vorher los. Denn ich fühle, dass vieles von dem, was mir gut tut, damit verknüpft sein wird. Mehr Menschen um mich, mehr Inhalt und Substanz. Das wird mich näher an mich selbst zurückbringen und mich ruhiger werden lassen. Hoffe ich 😉 Danke noch mal für deine Worte, sie bedeuten mir viel und lassen mir ganz warm ums Herz werden!!! Ich drücke zurück!!

  • Reply Pepper Januar 25, 2016 at 7:16 pm

    Liebe Kea,

    ich kann dich sehr gut verstehen, mir geht es seit einiger Zeit ähnlich und ich habe vor Weihnachten auch einen ehrlichen Post dazu geschrieben. Ich habe mich für mehr analoges Leben und weniger Blog entschieden. Ich muss mich immer wieder daran erinnern und mich selbst zurück pfeifen. Aber letztendlich erlebe ich die realen Glücksmomente nicht am PC, sondern im echten Leben. Und nur auf die kommt es an.
    Ich habe mir eine dreiwöchige Auszeit genommen, habe eine Woche davon außerdem auf alle Social Media Kanäle verzichtet und es hat sehr dabei geholfen, die Gedanken wieder in Ordnung zu bringen! Ich kann dir deshalb wirklich empfehlen, einfach mal für eine Weile alles abzuschalten. Danach wird es dir besser gehen, da bin ich mir sicher!

    • kea
      Reply kea Januar 26, 2016 at 9:02 am

      Liebe Pepper, Danke für deine offenen Worte! Der Satz „Aber letztendlich erlebe ich die realen Glücksmomente nicht am PC, sondern im echten Leben. “ hat mich sehr berührt. Denn das würde ich tatsächlich so unterschreiben. Drei Wochen Auszeit, das kommt mir gerade unvorstellbar vor, was an sich wohl Zeichen genug ist 😉 Also die Social Media Kanäle, gut, das bekäme ich wohl hin, aber drei Wochen KEIN Wort bloggen? Wow, da muss ich nochmal in mich gehen, ob ich das möchte und kann. Ich gehe mal mit dem Gedanken schwanger – vielen Dank für diesen Input! Liebe Grüße zu dir!

  • Reply Rebecca Januar 26, 2016 at 8:30 pm

    Habe deinen Blog gerade erst entdeckt, aber wow! Der Text ist wirklich sehr gut geschrieben und geht unter die Haut, denn ich denke so jeder kennt das Gefühl, wenn einem manchmal alles über den Kopf wächst! Fühl dich gedrückt und ich hoffe, noch mehr solcher tollen Texte von dir zu lesen 🙂
    Liebste Grüße,
    Rebecca von http://becciqueeen.blogspot.de/

    • kea
      Reply kea Januar 27, 2016 at 1:05 pm

      Vielen lieben Dank, Rebecca für den lieben Kommentar! Wie schön, dass ich dich mit meinem Text berühren konnte, das ist mir immer das liebste Kompliment und gibt mir viel Kraft und Sonne ins Herz 🙂 Ich freue mich, wenn du öfter hier lesen magst! Liebe Grüße an dich!

  • Reply Patricia Sophie Februar 2, 2016 at 1:13 pm

    Liebe Kea, ich finde deinen Post sehr inspirierend! Du schreibst eigentlich, was Dir fehlt so deutlich heraus. Jedoch glaube ich ganz stark dass wenn man tut was man liebt, man irgendwann zu einem Punkt kommt, an dem man einfach mal an die Raststätte fahren sollte und einige Schritte gehen und die frische Luft einatmen sollte. Denn wenn der Weg zu steinig oder zu lang und intensiv wird, darf jeder mal ein wenig verschnaufen. In diesen vielen Projekten steckt sicher sehr, sehr viel Arbeit und Herzblut und ich bin mir ganz sicher, dass Du nicht für immer von deinen Perdchen absteigen musst. Aber manchmal hilft eine andere Perspektive sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren. Um anschließend voller Energie wieder in den Sattel zu hüpfen.

  • Reply Birte Februar 5, 2016 at 12:02 pm

    Hallo Kea,
    auch mich ein dein Artikel sehr angesrochen. Oh ja, das kenne ich auch. Alles gar nicht so einfach. Es gibt immer viel zu viele Dinge die mich reizen. Wo also seine Prioritäten setzen.
    Drücke dir für deinen Weg die Daumen.
    Alles Gute,
    Birte!

    • kea
      Reply kea Februar 5, 2016 at 12:38 pm

      Hallo Birte, schön, dass dich mein Blogpost angesprochen hat 🙂 Auch wenn ich natürlich niemandem wünsche, dass er sich zwischen seinen vielen Projekten, uns allen passiert es doch hin und wieder mal! Dann ist es doch schön, zu wissen, dass man damit nicht alleine ist. Deshalb drücke ich auch dir die Daumen, dass du auch herausfindest, wofür dein Herz dann eben doch ein kleines bißchen mehr schlägt 🙂 Liebe Grüße!! Kea

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