Blogger-Leben

Ich blogge, also bin ich?

Oktober 7, 2016

Zwei Artikel haben mich in den vergangenen Wochen beim Stöbern durch die Blogosphäre besonders beschäftigt. Das war zum einen Katjas „Beichte“ darüber, dass sie sich Instagram-Follower gekauft hat. Da war ihr eigenes ungläubiges Erstaunen darüber, dass das kaum jemanden wirklich störte. Unter ihrem Post mehrten sich die Kommentare, die sie für ihren Mut und ihre Ehrlichkeit – verständlicher Weise – lobten. Einige Leser gaben zu, selbst schon mit dem Gedanken gespielt zu haben, sich Follower für ihre Social Media Kanäle zu kaufen. Die große Aufregung aber oder gar ein digital-moralischer Shitstorm blieben aus. Auch Valeria Anna hat dieser Post zu denken gegeben. Sie schreibt in ihrem klugen Beitrag über den Zusammenhang von Selbstwertgefühl und digitaler Sichtbarkeit:

„Das Bedürfnis den eigenen Wert zu finden, sich selbst als wichtig, nützlich und bedeutsam in dieser oft verwirrenden Welt zu erleben, trägt jeder von uns in sich. Manche versuchen es durch die perfekte Figur zu erreichen, manche mit der Anzahl der Frauen, die sie ins Bett gebracht haben, mit teuren Autos, sportlichen/beruflichen Erfolgen.(…) Oder aber eben durch Follower. Die Maßzahl der Blogger. Das Urteil, ob du etwas bist oder nicht. Ob du Wert hast oder nicht.“

Und sie stellt die eine Frage, die unsere Generation und die, die nach uns kommen, in bisher nie dagewesenem Ausmaß betrifft:

„Warum können wir uns immer erst dann als wichtig erleben, wenn uns andere dies bestätigen?“

Als ich zur Schule ging, gab es kein Internet. Unsichere Teenager auf der Suche nach Bestätigung waren wir natürlich trotzdem alle. Wir maßen uns an den beliebten Mädchen in unserer Klasse und den Models auf dem Cover der Bravo Girl. Der Kreis derer, die wir beim Leben beobachten konnten, war a) wesentlich kleiner und b) nicht allzeit verfügbar. Da wartete man noch auf die Top 100 bei VIVA, um zu sehen, welcher Modetrend in den Musikvideos gerade der neueste Schrei war.

ich blogge, also bin ich

Heute wird uns alles in Echtzeit vorgehalten und das millionenfach. Dass das junge Mädchen, die auf der Suche sind nach sich und ihrem Platz in der Welt, ganz schön ins Straucheln bringen kann, wundert mich nicht. Ach und was sag ich, ich bin kein junges Mädchen mehr und auch mich haben die bunten Bilder von Insta & Co schon in manches Loch gestürzt.

Auf der Suche nach einer anderen Mitte, um die ich mich drehen kann, habe ich 2015 den Beitrag verfasst: „Kann denn Bloggen Kunst sein?“, den ich mit einem Zitat aus dem Daily Bread Magazin beschloss: blog to express not to impress! Denn in der Kunst, dem kreativen Ausdruck innerer Erfahrungen, sah ich die Rettung, die uns aus der Aufmerksamkeits-Selbstbewusstseins-Spirale befreien könnte: intrinsische Motivation.

Die intrinsische Motivation ist die innere, aus sich selbst entstehende Motivation eines jeden Menschen: bestimmte Tätigkeiten macht man einfach gern, weil sie Spaß machen, sinnvoll oder herausfordernd sind oder einen schlicht interessieren. Intrinsisch motivierte Tätigkeiten werden – im Gegensatz zu extrinsischen Motiven – um ihrer selbst Willen durchgeführt und nicht, um eine Belohnung zu erlangen oder eine Bestrafung zu vermeiden.
Quelle: lernpsychologie

Ist die Kunst der Schilfhalm nach dem all diejenigen suchen, die nicht in der fluffig rosanen Blogosphäre aufgehen, sondern nach einiger Zeit beginnen, sich die Sinnfrage zu stellen? Gut möglich. Denn beide oben genannten Bloggerinnen bewegen sich gedanklich in diese Richtung.

Valeria Anna schreibt:

Katja hat eine Leidenschaft. Hat mehrere Leidenschaften. Sowohl ihr Blog, als auch ihr Instagramaccount sind Kunst. Immer wenn ich wieder einmal an meiner Schreiberei zweifle, sage ich mir selbst: ‚Your art matters.‘. Und das will ich auch ihr sagen. Und allen anderen da draußen, die Liebe und Leidenschaft in ihre Kunst stecken.

Und auch Katja biegt an dieser gedanklichen Kreuzung ab und veröffentlicht nach ihrer Insta-Beichte auf ihrem Blog eine Kolumne mit dem Titel: Kafka schrieb nicht für das Internet:

„Vielleicht sollte ich das ganze Internetleben etwas langsamer und bewusster angehen lassen, wie meinen Modekonsum und meinen Kopf wieder für andere Dinge öffnen und, vor allem um das reale Leben in vollen Zügen zu genießen. Denn Kafka schrieb auch nicht für das Internet oder andere Menschen. Er schrieb für sich.“

Scheint also was dran zu sein, an der Sache mit der intrinsischen Motivation. Vor ein paar Wochen habe ich dieses Video auf meiner facebook blog page geteilt, weil ich die Botschaft ganz großartig finde. Es erzählt die Geschichte von Vincent van Gogh, der „erst“ mit 27 die Malerei für sich entdeckte. Und dann 10 Jahre lang für nur einen einzigen Bewunderer seiner Kunst malte: seinen Bruder. Eben weil er mit seinen Bildern nicht in erster Linie beeindrucken wollte, sondern, weil sie aus ihm heraussprudelten. Weil er sie malen musste.

Wer von uns würde wohl noch bloggen und das über zehn Jahre, wenn wir nur einen einzigen Follower hätten? Hand hoch?

ich-blogge-also-bin-ich

Ich könnte an dieser Stelle einen Punkt machen. Könnte meinen Artikel von meinem Zweitblog thirtyplus verlinken, in dem ich nach den bloggenden Frauen suche, die sich der Kunst verschreiben wollen. Könnte auf das von Rebecca und mir neugegründete Netzwerk DIE SALONS hinweisen, das quasi just zur Sekunde entsteht. (Noch gibt es nicht viel zu sehen auf der Seite, aber bald!). Erklärtes Ziel ist es, einen Dachverband mit regionalen Gruppen ins Leben zu rufen, der schaffende Frauen aus Kunst, Literatur, Musik und Philosophie und solchen, die es werden wollen, zusammenbringt.

Aber die Welt ist nicht schwarz und weiß. Sie hat verdammt viele shades of grey.

Aktuell versuche ich, die Promo für mein erstes Buch, den Jugendroman Schmetterlinsgwinter voranzutreiben. Dieses Buch ist durchaus entstanden, weil ich es schreiben musste. Weil es eine Herzensangelegenheit war für mich. Ich wollte diese Botschaft in die Welt bringen. Das Angebot eines Verlags, einen seichten Vampirroman zu schreiben, der sich besser verkauft, schlug ich aus. Mein Ziel ist es, mit diesem Buch möglichst viele junge Frauen zu bestärken, ihre Talente zu finden, sich zu zeigen und ins Leben zu vertrauen. Vielleicht, weil ich so ein Buch als Teenager selbst dringend gebraucht hätte.

Aber wie soll das geschehen, wenn niemand das Buch entdeckt? Sichtbarkeit ist mir in diesem Fall also doch irgendwie wichtig. Nicht, weil ich mich selbst damit beweihräuchern will, sondern weil ich glaube, dass der Roman in den kleinen und großen Krisen der Pubertät helfen kann. Und dann bin ich also doch wieder angewiesen auf digitale Sichtbarkeit und andere Blogs, auf Rezensionen und Beurteilungen. Weil der Markt so eben funktioniert. Die wundervollsten Ideen bringen die Welt nicht weiter, wenn niemand sie bemerkt.

Und ja, dann stört es mich plötzlich doch, wenn ich nur vier, statt fünf Sterne bei einer amazon-Bewertung erhalte. Auch wenn es doch eigentlich gar nicht um mich ging. Denn es ist gar nicht so leicht, sich freizumachen von der Gefallsucht. Können wir das überhaupt noch, wir, die morgens als erstes im Halbschlaf das Smartphone vom Nachttisch grabbeln, um unsere neuen Herzchen auf Insta zu checken?

Und auch DIE SALONS – so selbstkritisch darf man sein – soll dazu dienen, Frauen in der Kulturproduktion sichtbarer zu machen. Das ist unser Anspruch. Natürlich liegt der Fokus auf dem Tun, auf unserem gemeinsamen Schaffen und Arbeiten, aber, mal ehrlich: Wir finden es auch wichtig und richtig, wenn Frauen Aufmerksamkeit für ihre Werke erhalten. Denn der Mensch ist kein Einzelgänger. Wir lieben unsere Sippe, ob sie nun digital oder genetisch mit uns verknüpft ist. Wir mögen es, gemocht zu werden. AUCH mit unserer Kunst.

Deshalb kann ich es nicht so halten, wie Vincent van Gogh. Auch, wenn das vermutlich entspannter wäre. Was also ist mein Fazit? Eine gute Balance zu finden, das wäre großartig. Gutes Marketing für gute Ideen, ja. Fame um der Selbstdarstellung willen – eher nicht. Das Internet wieder mehr als Werkzeug begreifen, das dazu dient, eigene Ideen in die Welt zu bringen. Aber eben auch zu lernen, dass es okay ist, wenn nicht jeder sie mag. Ich wünsche mir, dass das neue Frauennetzwerk wächst und dass es uns trägt. Denn vielleicht ist das, was uns fehlt, eine Gruppe von Frauen, die an unser künstlerisches Potential glaubt. Die uns ermutigt, ganz real und undigital, die neben uns am Zeichentisch sitzt oder vor der Laptop-Tastatur, die uns zuzwinkert und Tränen trocknet, die aber auch Erfolge mit uns feiert. Und die uns, immer und immer wieder daran erinnert, dass wir nicht für den Ruhm weitermachen, sondern für die Freude am Tun.

 

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34 Comments

  • Reply Eclectic Hamilton Oktober 7, 2016 at 8:26 am

    Liebe Kea, ein absolut interessantes Thema. Da muss ich wirklich auch mal etwas in mich gehen.
    Ja! Wenn keiner meinen Blog lesen würde, würde ich sofort aufhören. Feedback, Klicks und liebe Kommentare sind einfach wichtig als Bestätigung. Ich lebe durch meinen Blog meine Kreativität aus. Bevor ich meinen Blog hatte war ich auch schon kreativ und habe mich oftmals gefragt: für wen mache ich das eigentlich? … nur für mich! Und fand das echt schade. Meine Freunde habe kein Gespür für schönes Interior und mir fehlte definitiv ein Feedback / Bestätigung. Die bekomme ich nun durch meinen Blog. Aber nicht nur das: ich habe auch unglaublich viel Gleichgesinnte gefunden! Diese Community möchte ich nicht mehr missen.

    Ganz liebe Grüße
    Ines

    • kea
      Reply kea Oktober 7, 2016 at 8:46 am

      Guten Morgen liebe Ines mit dem süßen Hund *grins* Ich würde die Frage ähnlich beantworten, was hello mrs eve betrifft. Natürlich liebe ich eure Kommentare unter meinen Artikeln, eure Gedanken, den Austausch! Ich kann es mir ohne auch gar nicht vorstellen – allerdings hört man da bei uns beiden auch heraus, dass es uns Spaß macht. Und das ist die Hauptsache. Ich glaube, sobald es quälend wird und die Suche nach Bestätigung/Aufmerksamkeit uns unzufrieden macht, geht die Freude verloren und die Sinnfragen brechen über uns herein. Auch das habe ich mit hello mrs eve schon zeitweise erlebt, seit ich das Thema Kooperationen und Zahlen weitestgehend von der Agenda genommen habe (unfreiwillig haha, durch die Umstellung auf nachhaltiges Interior Design), bin ich davon befreit. Interessanter Weise würde ich aber meinen Zweitblog thirtyplus auch weiterhin betreiben, sogar, wenn er gar keine Kommentarfunktion mehr hätte. Einfach, weil ich denke, dass ich diese Gedanken aussprechen möchte. Das soll nicht ungesagt bleiben. Ich habe da nicht mal ein Statistiktool, weil die Seitenaufrufe für mich da so wenig Bedeutung haben. Was mich noch nachdenklich macht an deiner Antwort ist der Punkt. „nur“ für mich. Denn „nur“ ist das ja eigentlich nicht. Aber ich merke es ja selbst an mir: Es fällt mir schwerer, einen schönen Anblick einfach nur allein zu genießen. Ich habe auch immer das Bedürfnis, ihn zu teilen. Eigentlich auch ein bißchen Schade. Oder vielleicht menschlich? Liebe Grüße zu dir!

  • Reply Yvonne | Mohntage Oktober 7, 2016 at 9:33 am

    Liebe Kea, ich weiß nicht wie oft ich diesen Satz noch schreibe, wenn ich Deine Beiträge lese, aber: Du sprichst mir aus der Seele! Ich glaube ich würde auch für nur einen Leser bloggen … der vermutlich meine Mama wäre … aber dann würde ich anders bloggen als jetzt… ich würde eine andere Energie auf den Blog verwenden, weniger regelmäßig bloggen und anders bzw. gar nicht verschlagworten für eine bessere Sichtbarkeit. Dann wäre mein Blog mein Tagebuch… aber er wäre nicht mehr der Blog, der er jetzt ist. Denn mittlerweile bin ich daran gewöhnt, dass ich meine Stammleser habe und ich erwarte eine gewisse Anzahl an Traffic pro Tag und ein gewisse Resonanz … klingt das vermessen? Klingt das hart und eingebildet und business? Irgendwie schon. Ist das gefährlich? Ja. Denn ich werde nervös, wenn ich zum Ende des Tages weniger Besucher auf der Seite zähle als am Vortag, wenn ein Beitrag, in den so unfassbar viel Herzblut geflossen ist, anders wahrgenommen wird als erwartet … nämlich in einem geringeren Ausmaß. Und das ist schade. Denn es mindert meine Freude… aber ich wüsste keinen Weg, wie ich es abstellen sollte… wenn es mir nicht auf die Follower ankäme, würde dann ein Notizbuch/ein Tagebuch mit Fotos unter dem Kopfkissen nicht ausreichen? Gehen wir nicht online mit dem Wunsch gelesen und gemocht zu werden für das, was wir tun? Der zitierte Satz, den Du eingebaut hast: „Warum können wir uns immer erst dann als wichtig erleben, wenn uns andere dies bestätigen?“ hängt mir nach und ich glaube er ist dem dröhnenden O-Ton unserer heutigen Gesellschaft geschuldet. „Du bist nur etwas wert, wenn Du Leistung bringst. Bringst Du keine Leistung hast Du es nicht geschafft. Dann gibst Du nicht alles.“ Diesen Druck … oder … anders formuliert… dieses Joch, das wir uns selbst auferlegen, zieht manchmal eine schwere Last: Immer dann, wenn aus der Berg-und-Tal-Bahn des Bloggens die Abwärtsspirale des Sich-mit-Anderen-Messens wird. Ich glaube es gibt keinen Blogger, der noch nicht damit gefahren ist. Und ich werde mittlerweile wütend, wenn ich auf Workshops oder Seminaren Vorträge von wirklich erfolgreichen Bloggern höre, die ernsthaft vor mir und anderen Jungbloggern stehen und sagen: „Blog für Dich! Nicht für andere… Du brauchst keine 10 Mio. Follower. Sei authentisch. Genau so mache ich das auch. Scheiß auf Optik, scheiß auf Follower, scheiß auf Reichweite…“ Im selben Atemnzug wird aber noch das neue Produkt promotet und die Kasse aufgebaut, um es direkt mal zu verkaufen, es wird in der Kaffeepause erzählt, welche genialen hochpreisigen Kampagnen man gerade abgeschlossen hat, wie easy es mit dem richtigen Knowhow und der entsprechenden Reichweite ist, mit Unternehmen zu verhandeln … und von dem Honorar, dass der Blogger dafür bekommt, auf dem Seminar zu sprechen… davon reden wir jetzt mal nicht. Ich glaube es ist diese allgemeine Doppelmoral (nicht bei Dir… ich spreche von der allgemeinen Stimmung, die ich erlebe), die mich stört: entweder man bloggt, weil man sich daraus etwas aufbauen möchte oder man bloggt als Liebe zur Sache/ als Hobby. Eine Kombination aus beidem ist auch möglich und völlig in Ordnung. Aber man sollte offen damit umgehen. Wieso wird Bloggern, die für die Workshopteilnahme zahlen, vorgelebt, dass es falsch sei und sie das, was sie sich erhoffen zu erfahren, nicht bräuchten, dass sie ihr Ding machen sollen? Sie brauchen also den Workshop, denn so wird er angepriesen … aber sie brauchen ihn eigentlich nicht, denn sie sollen ihr Ding machen? Erst dadurch fühlt man sich doch schlecht, oder? Warum können wir nicht sagen: „Es hat als Hobby begonnen, aber ich will mehr daraus machen. Ich will mit Werbung Geld verdienen. Trotzdem will ich keine wandelnde Litfaßsäule sein, darauf muss ich achten. Ich möchte wissen wie man mehr Follower bekommt, wie man mehr Traffic generieren kann, wie man sich selbst gut vermarktet, wie man Kooperationen bekommt, die auf Augenhöhe ablaufen. Ich will wissen, was ich (mir) wert bin und was ich berechnen darf, denn ich merke, dass aus dem anfänglichen Hobby eine Berufung geworden ist, die zum Beruf werden soll…“ Wieso ist es so schwer, ehrlich zu sein? Vielleicht weil es sich besser anfühlt, sich heimlich über den Erfolg zu freuen und Bescheidenheit auszustrahlen? Weil einem diese Bescheidenheit einen edlen Glanz verleiht? Weil es für junge BloggerInnen, junge Mädchen, Instagrammer usw., die voran kommen möchten, so aussieht als steckte bei genau dieser Person absolut keine harte Arbeit dahinter? Nur bei ihnen geht es schleppend voran (ich denke an den genialen Einstieg in das Video, das Du geteilt hast.) Als würde der Erfolg ihm oder ihr einfach so zufliegen während er/sie immer nur „sein Ding“ macht? Ich glaube fest daran, dass die Blogosphäre um Einigers entspannter wäre, wenn wir dieser Doppelmoral den Rücken kehren, uns vernetzen und offen über alles sprechen. Wenn wir die Einzelkämpfer-Attitüde ablegen und unser Wissen teilen. Was habe ich denn zu verlieren, wenn ich jemandem, der Hilfe und Antworten sucht, sage wie ich es gemacht habe? Nichts. Denn diese Person wird mich nicht ersetzen… Im schlimmsten Fall wird sie meine Ideen zu ihren eigenen machen. Aber auch da frage ich mich: Was soll passieren? Nichts Schlimmes. Denn nur ich kann tatsächlich meine Ideen umsetzen. Ist es nicht mehr meine Idee ist es eine andere Art und Weise der Umsetzung… (fiese Copycats mal außen vor gelassen ^^)… Ich glaube ich ufere hier gerade aus und entferne mich mehr von der ursprünglichen Frage. 🙂 Aber daran sieht man mal, was so ein kleiner Satz und so ein großartiger Beitrag von Dir lostreten können. Ich möchte noch die Frage in den Raum stellen: Würdest Du genauso weiterbloggen wenn Du mit einem Schlag alle Deine Follower verlierst bis auf einen? Diese Frage stelle ich mir nämlich immer dann, wenn ich so geblendet von meinen eigenen Zielvorgaben die kleinen Erfolge nicht mehr zu schätzen weiß…

    Für Deinen Zweitblog werde ich mir mal ein Wochenende oder zwei nehmen, um mich von Anfang bis Ende durchzulesen 🙂 und ich freue mich riesig auf Die Salons. Das klingt großartig… wo kann man sich anmelden? 😉

    Liebe Grüße von der anderen Rheinseite
    Yvonne

    • kea
      Reply kea Oktober 7, 2016 at 10:22 am

      Meine liebe Yvonne, wow, was für ein Kommentar! DANKE! Großartig, dass der Artikel so viele Denkanstöße ausgelöst hat! Dann will ich mal sortieren 🙂 Ob es vermessen klingt, dass du dich an ein gewisses Maß an Reaktion gewöhnt hast? Nein, das glaube ich nicht. Das passiert den Besten, das ist allzu menschlich. Wieviele große Stars stürzen in tiefe Depressionen, wenn der Erfolg plötzlich ausbleibt! Natürlich lieben wir unseren erarbeiteten Status quo. Dass wir aber so sehr darunter leiden, wenn wir uns weniger sichtbar fühlen, da bin ich total bei dir, wird massiv unterstützt durch das vorherrschende Mantra „Du bist nur etwas wert, wenn Du Leistung bringst.“ Und Leistung ist in der Welt der Blogger die sichtbare Interaktion und Zahlen, Zahlen, Zahlen.
      Uh, das klingt nach einer nicht so schönen Workshop-Erfahrung, die du da gemacht hast. Natürlich ist es Schade, wenn jungen Menschen vermittelt wird, dass man einfach nur authentisch sein muss und zack, ist man am nächsten Morgen ein Youtube-Star. Wobei es sicher auch Blogger gibt, denen der Erfolg einfacher zufliegt, als anderen. Aber hinter jedem großen Projekt steckt immer eine Menge Arbeit, Fleiß und und meist auch Tränen.
      Ich möchte an dieser Stelle mal einen Brief aus dem Jahr 1889 zitieren, den ich in einem antiquarischen Buch mit Schriftstücken von Paul Gaugin gefunden habe: „Die Augenblicke des Zweifels, die Resultate, die immer weniger gut sind, als wir sie erträumen und die geringe Ermutigung durch die andern, all’ das trägt dazu bei, dass wir uns an den Hindernissen blutig quälen.“ Das Ringen um Erfolg und Aufmerksamkeit ist wohl so alt, wie die Menschheit. Wie Paul wohl mit dem Druck der digitalen Welt umgegangen wäre? Mit den Massen an „Konkurrenz“?
      Denn ich glaube, daher kommt die Nicht-Transparenz, die du zu Recht anprangerst, daher kommt die Angst, Fehler zuzugeben, Schwächen zu zeigen. Wir fühlen uns so wahnsinnig ersetzbar, denn links und rechts von uns gibt es Blogs, weiter, als das Auge reicht.
      Nein, ich würde ebenfalls anders bloggen, hätte ich auf einen Schlag keine Follower mehr. Mehr vom Herzen weg, furchtloser, freier. Uh, eigentlich ziemlich Schade! Wie gesagt, das gilt für hello mrs eve, thirtyplus wäre unverändert. Denn das ist einfach, hm, tatsächlich eine Art online-Tagebuch meiner feministischen Anteile.
      Weisst du, was übrigens interessant ist? Auf thirtyplus werden oft alte Artikel kommentiert, die schon einige Monate online sind. Ich habe das Gefühl, nicht nur für mich ist nachhaltiger, was ich dort poste, auch für die Leserschaft. Auf hello mrs eve kommt das sehr selten vor, die meisten Beiträge verschwinden im Blog-Nirvana.
      Wäre ja vielleicht ein Hinweis für mich, dass am Ende, so sehr es natürlich nicht das einzige und ausreichende Mittel ist für hohe Reichweiten, Authentizität und schrankenloses man-selbst-Sein doch ein Schlüssel ist?
      Liebe Grüße zu dir! Kea

  • Reply Sabine Oktober 7, 2016 at 9:44 am

    „Können wir das überhaupt noch, wir, die morgens als erstes im Halbschlaf das Smartphone vom Nachttisch grabbeln, um unsere neuen Herzchen auf Insta zu checken?“ Nein. Und das hast du ganz großartig und reflektiert dargestellt!

    • kea
      Reply kea Oktober 7, 2016 at 10:24 am

      Liebe Sabine, vielen Dank! Auch, wenn das natürlich ein bißchen weh tut, diese Wahrheit 🙂

  • Reply Lisa Oktober 7, 2016 at 10:21 am

    Liebe Kea,
    ein wirklich aktuelles und heiß diskutiertes Thema. Ich bin selber in der Situation. dass ich nur wenige Leser habe über die ich mich selbstverständlich total freue, aber man sich doch öfter fragt, ob es dann nicht sinnvoller ist vllt aufzuhören.
    Ja, ich mache den Blog für mich: um Erfahrungen zu reflektieren und festzuhalten und weil es mir Spaß macht, aber auch um meine Fotografie der Welt zu zeigen. Es steckt sehr viel Herzblut in dem Blog, dem Design und vor allem der Bearbeitung der Fotos und, dass nur wenige dies sehen, macht einen schon traurig und stellt einen oft vor einen inneren Konflikt

    • kea
      Reply kea Oktober 7, 2016 at 11:06 am

      Liebe Lisa, ich versteh dich gut, ich glaube, wir alle kennen das Gefühl, dass Artikel, in die wir viel Herzblut gesteckt haben, nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die wir uns wünschen. Aber du hast so schöne Fotos auf deinem Blog, die so viele Stimmungen einfangen – gerade hast du mir beim Blättern durch deinen Blog zum Beispiel Holland-Sehnsucht ins Herz gesät! Also lass dich nicht entmutigen – und wenn du gerade mal einen Durchhänger hast, gönn dir eine Pause, mach die Fotos für dich und blogge dann wieder, wenn es sich auch wirklich gut anfühlt. Ich finde ja immer, Druck ist der Killer jedweder Kreativität 🙂 Liebe Grüße zu dir! Kea

  • Reply Lena // design and BLOOM Oktober 7, 2016 at 11:27 am

    Ach Kea, du triffst es mal wieder. Ich mache mir darüber natürlich auch meine Gedanken und ich komme mehr und mehr zu dem Punkt (wobei ich es von Anfang an so formuliert hatte, mir nur die Bedeutung noch nicht so klar war), dass mein Blog mein persönliches Kreativ-Portfolio ist. Wer mag, schnuppert rein, wer nicht, lässt es. Irgendeinen Zweck hat das Bloggen für mich, da bin ich mir sicher. Deswegen mache ich weiter. Mit Herzblut und Freude. Denn ich mache es für mich (Freude Nummer 1) und wenn es jemandem gefällt und er sich darüber freut, freue ich mich zehnfach mit (Freude Nummer 2). Intrinsisch ist das Zauberwort – wie bei allen Dingen, die man im Leben tut. Man sollte sie tun, weil man es selbst tun möchte. Punkt. Wochenende. Ich wünsche dir ein schönes 🙂 Liebste Grüße vom einen Berg auf den anderen 😉 Lena

    • kea
      Reply kea Oktober 7, 2016 at 12:50 pm

      Danke dir sehr, liebe Lena! Ich bewundere das, ehrlich gesagt, an dir – dass du dir da so wenig einen Kopf drum machst. Bei thirtyplus gelingt mir das ja, aber hello mrs eve und seine Geschichte macht es mir da manchmal schwer. Denn da „messe“ ich mich dann nicht nur an anderen Blogs, sondern auch an der eigenen Vergangenheit. Aber, wie ich oben schon geschrieben habe, seit ich durch die Umstellung auf Nachhaltigkeit so wenig Kooperationen habe, hat dieser Druck auch abgenommen 🙂 Unser Kaffee ist übrigens nicht vergessen, aber ich bin leider immer noch dick und fett herbsterkältet. Liebe Grüße! Kea

  • Reply Merve Oktober 7, 2016 at 11:39 am

    Hallo Kea,

    ich habe dich gerade erst durch diesen Blogbeitrag in einer Facebook-Gruppe entdeckt. Toll, dass es immer wieder Menschen gibt, die sich Gedanken, warum und wozu sie schreiben… Meine Motivation war es endlich damit anzufangen, aus mir herauszugehen, denn ich habe irrsinnig viele Gedanken und habe seit meiner Kindheit auch immer wieder Tagebücher geschrieben, aber so so offen zu bloggen kam für mich nicht in Frage. Nun, da ich nun die ersten Schritte für einen Blog gewagt habe, habe ich Schwierigkeiten, meine Gedanken richtig in Worte zu fassen. Ich schrieb in meinen Tagebüchern auch „nur für mich“. Ein Tagebuch zu führen resultiert auch aus dieser „intrinsischen Motivation“ heraus. Aber jetzt, wo ich über meine Gedanken schreiben möchte, ist der Zauber irgendwie verflogen 🙂 das ist ziemlich komisch. Vielleicht liegt gerade darin das Geheimnis 🙂 Wenn van Gogh oder Kafka andere Interessen hätten, wären sie vielleicht gar nicht so erfolgreich gewesen… wer weiß 🙂

    • kea
      Reply kea Oktober 7, 2016 at 12:53 pm

      Hallo Merve, schön, dass du hier gelandet bist und uns an deinen Erfahrungen teilhaben lässt 🙂 Finde ich total interessant, dass das für dich beim Schreiben einen Unterschied macht, ob du es nur für dich machst oder mit der Idee im Hinterkopf, dass du damit „rausgehst“. Ich kenn das aber auch – man zensiert sich da teilweise plötzlich selbst oder verfälscht seine eigene Herzens-Sprache. Vielleicht kann es eine Idee sein, einfach Texte zu produzieren und dann erst mit zeitlichem Abstand zu schauen, ob es sich gut anfühlt, etwas davon zu veröffentlichen? Möglicherweise kann man sich so ein bißchen austricksen, wie bei Briefen, die man schreibt und nie abschicken will 🙂 Liebe Grüße! Kea

  • Reply Rahel | HIMMELSSTÜCK Oktober 7, 2016 at 1:52 pm

    Liebe Kea,
    ich schließe mich dir und vielen anderen gerne an. Natürlich führen wir unsere Blogs, um Aufmerksamkeit und Beifall zu bekommen. Ich habe oft damit zu kämpfen, dass ich die Gesellschaft generell als „zu oberflächlich“ empfinde. Eine hohe Follower-Zahl sagt meiner Meinung nach gar nichts aus. Mir sind z. B. Stammleser viel wichtiger. Menschen, denen ich im Netz öfter begegne und mit denen ich mich austausche. Die Interaktion mit Gleichgesinnten finde ich wichtig, weil wir die gleichen oder ähnliche Interessen haben und mir das in meiner Umgebung oft fehlt. Täglich lesen zwischen 150 und 300 Leuten meinen Blog, monatlich ca. 6000. Mit einem Blog-Post erreiche ich über meine sozialen Medien im Schnitt ca. 1000 Leser. Ist das viel? Ist das wenig? Keine Ahnung! Aber wenn ich mir diese Anzahl in einem Raum vorstelle, dann reicht mir das vollkommen. Ich muss und möchte gar nicht jedem gefallen und ich kann es gut haben, dass jeder seinen individuellen Stil hat. Ich war immer eher von der „Aussenseiter“-Fraktion, als in der „In-Clique“. Von daher kann ich mit weniger auch gut leben und finde es schade, wenn man sich nur von Zahlen beeindrucken lässt. Inhalte sind und waren mir immer wichtiger! Ich folge folge Bloggern wg. ihren Inhalten oder auch wg. ihrer Loyalität zu mir, aber nicht wg. der Follower-Zahl. Aber es gibt natürlich auch die wirtschaftliche Seite, da sind viele Follower natürlich von Vorteil – das verstehe ich sehr gut.
    Liebste Grüße!

    • kea
      Reply kea Oktober 7, 2016 at 3:44 pm

      Liebe Rahel, super, dass du nichts vermisst und dich mit dem Austausch, den du über deinen Blog gefunden hast, so wohl fühlst 🙂 So soll es ja eigentlich sein, dann kommt auch kein Stress auf. Es ist sicher oft die wirtschaftliche Seite und ihre Zahlen-Liebe, die vielen Bloggern zusetzt – aber sicher nicht nur. Wir wollen eben auch Lob für das, was wir da treiben, ganz unabhängig von einem möglichen finanziellen Mehrwert. Witzig, dass du den Vergleich mit den Cliquen ziehst, ich war auch nie in den In-Cliquen, hatte nur immer einzelne Freundinnen dort und war doch nicht „mittendrin“. Aber der Wunsch, „dazuzugehören“ ist sicher auch oft Triebfeder beim Bloggen, das stimmt! Umso wohler fühle ich mich, dass ich über die Kommentarfunktion meines Blogs mittlerweile so viele treue Leserinnen habe – und schätze den Austausch, vor allem über so eine lange Zeit, in der man sich ein wenig kennenlernt, auch viel mehr, als Zahl XYZ auf Instagram 🙂 Liebe Grüße zu dir!

  • Reply meyrose Oktober 7, 2016 at 2:31 pm

    Ja, ich will gesehen und gelesen werden … und ich finde das Kaufen von Followern inakzeptabel. Und wenn Dein Buch nur 4 Sterne bekommt, kann ich Dein Zucken verstehen. Das geht mir bei meinen auch immer so. Auch wenn es natürlich völlig OK ist und 4 Sterne immer noch gut ist, vor allem wenn das Feedback dazu begründet ist. ich überlege auch immer sehr genau, wie viele Sterne ich gebe, wenn es keine 5 sind – eben wegen dieses Gefühls.

    • kea
      Reply kea Oktober 7, 2016 at 3:48 pm

      Hallo liebe Ines, Danke für deinen Kommentar! „Inakzeptabel“, soweit würde ich nicht gehen wollen – aber ich glaube, letzten Endes schneidet man sich doch ins eigene Fleisch. Wie soll man erkauften „Erfolg“ genießen? Danke für dein 4-Sterne-Luxus-Problem-Verständnis 🙂 Ich glaube, dass die meisten Leute, die auf amazon 4 Sterne vergeben, das gar nicht als schlecht empfinden – was es ja auch objektiv gesehen gar nicht ist! Aber dieses kleine weiße Fleckchen, was da neben den orangenen Sternen leuchtet, das piekt und piekt und piekt. Ich finde, es sagt: Es war sehr schön, aber umgehauen hat es mich nicht. Und irgendwie will man einfach umhauen und nix anderes 😀 Finde ich gut, dass du da so sensibel bist und genau überlegst, ob du 4 oder 5 Sternchen vergibst 🙂 Die Anbieter danken es dir bestimmt!

  • Reply Tabea Oktober 7, 2016 at 7:12 pm

    Dass man das Follower kaufen beichten kann, ohne geächtet zu werden, hätte ich nicht erwartet. Wundervoll, dass das möglich ist – wo doch sonst immer die Shitstorms losbrechen, wenn nur ein Wort falsch war.

    Deine Gedanken, dass man für sich selbst bloggen sollte und auch der Vergleich mit Kafka, finde ich super. Wobei ich zugebe, dass ich nicht wüsste, ob ich in 10 Jahren noch bloggen würde, wenn es nur einen Follower gäbe. Ich liebe einfach den Austausch durch Kommentare sehr – obwohl ich viele Posts auch nur schreibe, um mich selbst an die tollen Momente zurück zu erinnern, wenn ich das möchte.

    Dein Fazit ist wirklich wundervolL!
    Liebe Grüße

    • kea
      Reply kea Oktober 9, 2016 at 2:27 pm

      Stimmt, Tabea, eigentlich ist es schon eine angenehme Ausnahme, dass eine Gelegenheit zum digitalen Entrüstungssturm ausgelassen wird! Schön, dass dich Inhalt und Fazit des Artikels so sehr ansprechen, das freut mich sehr. Vincent war wirklich hart im Nehmen, zehn Jahre ohne Bestätigung – das muss man erstmal durchhalten! Wobei sein Bruder ihm da sicher auch eine Stütze war, ich kann mir vorstellen, dass manchmal auch ein einziger Mensch, der wirklich zu einem hält, mehr ausrichten kann, als alle Bewunderung von Fremden. Aber zehn Jahre bloggen, ganz ohne Rückmeldung, das würden vermutlich tatsächlich die wenigstens von uns. Trotzdem kann es ein Denkanstoß sein, sich weniger stromlinienförmig zu verhalten und mehr die Freude am eigentlichen Schaffen zu entdecken – ich hab mich erst heute mit einem Text hier auf hello mrs eve wieder aus meiner Komfortzone gewagt und einfach das ausgedrückt, was mir wichtig ist, ohne an die Außenwirkung zu denken. War mal eine echt neue Erfahrung für mich! Liebe Grüße! Kea

  • Reply Tim Oktober 8, 2016 at 8:29 am

    Hallo Kea,

    toller und interessanter Beitrag. Ob ich wirklich bloggen würde, auch ohne Leser, weiß ich nicht. Es geht ja gerade darum Ideen zu verbreiten und das Internet als Werkzeug zu benutzen. Aber das verbreiten von Ideen, ohne dabei auf sich oder die Ideen aufmerksam zu machen, ist meines Erachtens sinnlos. Ich schreibe um meine Gedanken und Ideen zu verbreiten und will, dass sie von den Lesern gesehen werden um vielleicht einen Gedankenreiz zu setzen.

    • kea
      Reply kea Oktober 9, 2016 at 2:31 pm

      Hallo Tim, schön, dass du dich zu Wort meldest (siehst du, ich mag sie auch, die Kommentare 😉 – finde ich gut, dass du das selbst so klar für dich siehst, dass es für dich eben darum geht, Menschen mit dem, das du schreibst, zu erreichen. Denn da muss ja jeder für sich selbst den Weg finden, der sich gut anfühlt. Liebe Grüße! Kea

  • Reply bhs Oktober 12, 2016 at 7:50 am

    Moin, danke für den ausführlichen und zum nachdenken anregenden Artikel. Vielleicht ist es manchmal auch eine Generationsfrage. Ich blogge seit einigen Jahren im Team HDS, aber tatsächlich dienen mir meine Blogeinträge als virtuelles Tagebuch. Morgens nachzusehen, was habe ich vor einem oder zwei Jahren gemacht, was hat micht mich beschäftigt, dass ist für mich der große Vorteil des bloggens und nicht irgendwelche Klicks oder Kommentare. Ich bin manchmal entsetzt darüber, wie aus privaten Blogs plötzlich kommerzielle Blogs werden. Wo ganze Zimmereinrichtungen gesponsert werden und die Beiträge nicht als Werbung gekennzeichnet werden.
    Jetzt bleibe ich erstmal bei Dir und Deinem Zweitblog hängen und freue mich über weitere kluge Artikel.

    bhs

    • kea
      Reply kea Oktober 16, 2016 at 12:36 pm

      Vielen Dank für deine Rückmeldung! Schön, mal die „andere Seite“ zu lesen und damit meine ich jetzt mal Blogger, die ihr Tun nicht kommerzialisiert haben. Ja, viele junge Menschen haben Blogger als neuen Traumberuf erspäht und drängen in den Markt. Ohne Ausbildung ein virtueller Hit werden, scheint so, als sei das das neue DSDS. Schade auch, weil dann die immergleiche konsumlastige Botschaft in die Welt hineingepustet wird. Daher Danke an dich, dass du die Fahne hochhältst für die einfache Lust am Schreiben und sich-selbst-Reflektieren! Liebe Grüße und besten Dank für die Blumen!

  • Reply Carmen Oktober 12, 2016 at 9:03 am

    Liebste Kea,
    ich nehm mir leider jetzt grad nicht die Zeit, alle wundervollen Kommentare durchzulesen, eben WEIL ich nicht nur für mich, sondern auch andere schreibe und Buchhaltung und und und… du kennst die Themen 😉 aber ich will dir dennoch sagen, ich bin wieder mal 100prozentig bei dir. Mir war irgendwie schon bewusst, dass es andere Motivationen gibt, aber ich seh mich selbst zb nicht als wahnsinnig likegeil. (Da fällt mir ein Video eines sehr bekannten österr. Youtubers ein, der diese Woche schon mein Weltbild zum Wanken gebracht hat, vor lauter Sinnleere der Produktionen… „Likegeil ist unser Lifestyle“ war nur eine der Aussagen). Ich komme aus der Marketing-Schiene und betrachte das Internet und Social Media tatsächlich eher als grandiose Möglichkeit zur Multiplikation. Dennoch freut es mich selbstverständlich, wenn mich jemand in meiner Arbeit bestätigt. Langer Rede kurzer Sinn: Stimmt, der gesunde Mittelweg ist es, den wir finden müssen! Beispielsweise auch, nicht zu viel zu bloggen, wenn das eigentlich nicht unsere Arbeit ist. Ich hab nämlich den Eindruck, dass gerade das frustrieren kann. Wenn sich jemand von seiner intrinsischen Motivation so weit treiben lässt und Zeit dafür her nimmt, die ihr oder ihm dann bei der eigentlichen Arbeit, dem Brotberuf, fehlen, aber die Bestätigung auf der einen Seite ausbleibt und deshalb auch auf der anderen mangelhaft ist, weil die Zeit eben in etwas anderem steckt. So viel mal zu meinen Überlegungen dazu!
    …und jetzt noch rasch ab auf die Seite deines neuen Frauennetzwerks – ich hoffe, überregional und digital verfügbar? Denn ich bin zu weit weg, aber ich will bitte bitte da mit rein, hach. Kea, komm nach Österreich! 😀
    Dicks Bussi,
    Carmen (die dich ohne deinen und ihren Blog auch nicht entdeckt hätte, unserer Schreib-Leidenschaft sei also nochmals gedankt)
    http://www.goodblog.at

    • kea
      Reply kea Oktober 16, 2016 at 12:43 pm

      Ach, liebe Carmen! So viel kluges in die Kommi-Funktion gepackt, dass es schon einen eigenen Artikel wert wäre! JA! Ja, es kann frustrierend sein, so viel Liebe und Inspiration in ein Projekt zu stecken, dass neben dem normalen Broterwerb auch noch gewuppt werden will – daher kann ich schon verstehen, dass man dann ungeduldig wird und nach Wegen sucht, mit diesem Teil seines Engagements zumindest ein wenig Geld dazuzuverdienen – aber oh, so oft, artet es aus. Ich kenns doch noch von mir, als ich noch konventionelle Marken auf hello mrs eve beherbergt habe, da wurde das Thema Zahlen, Reichweite, Likes auch zum allesbeherrschenden Übel. Vielleicht müsste man größer umdenken, Olga von ZeroWasteLifeStyle hat mich gestern so sehr inspiriert, auf dem ersten greenbloggermeetup in Köln: Wenn wir weniger konsumieren, müssen wir weniger verdienen und haben mehr Zeit für unsere Leidenschaften – also auch einen Blog, der sich eben nicht RECHNET, aber den wir mit Liebe betreiben. Das neue Netzwerk geht in allernächster Zeit online und ist nicht örtlich beschränkt, das wäre ja nicht im Sinne der Erfinderinnen 🙂 Ich drücke dich und deine Schreibleidenschaft zurück! Kea

  • Reply Nadine - breukesselchen Oktober 13, 2016 at 7:17 am

    Uii, liebe Kea, da hast du mal wieder voll ins Schwarze getroffen. 🙂
    Unsere Gesellschaft definiert sich zu sehr nach der Leistung und dem Druck, der von aussen kommt und jeden erdrückt, wenn er nicht mitschwimmt. Ich mag das nicht und merke, dass es auch bei mir die Kreativität erdrückt, die sich nicht traut, rauszugehen und einfach das zu machen, wonach ihr ist. Das Internet ist eben ein Fluch und Segen zugleich.

    Yvonne hat es so schön gesagt, dass einem als Blogger Authentizität abverlangt wird, dennoch ein Schwerpunkt im Zahlen-Dschungel-Wissen eingetrichtert wird. Hmm, ich selbst hatte mich in einem Anflug von Ich-muss-alles-wissen bei der Blogst2016 angemeldet, die im November stattfindet. Seit einigen Wochen frage ich mich, ob es überhaupt das Richtige für mich ist? Gehöre ich überhaupt da hin? Wo ich doch nie so einen Schwerpunkt in Zahlen gelegt habe? Ich habe mich noch nie mit den Blogzahlen auseinandergesetzt, weiss aber, dass ich auch grad wenig für meine lieben Followers tue…bin ja grad im Blogstillstand angekommen, da mein reales Leben einfach viel Zeit in Anspruch nimmt.

    Dennoch, neugierig bin ich schon, wie man so einiges beeinflussen könnte. Und natürlich erhasche ich mich immer dabei, bei anderen Blogs ganz neidisch zu werden. (Was für ein doofes Gefühl aber auch!) Ich glaube, ich bin immer noch zu zurückhaltend mit meinem Blog, meinen Ideen im Kopf und suche noch nach dem besten Weg für mich.

    Es ist gar nicht so einfach, sichtbar zu werden, wenn man nix tut. hihii…das weiss ich sehr gut, dennoch denke ich, sollte jeder einfach ehrlich zu sich selbst sein, dann geht vielleicht etwas von dem Druck weg. Doch das ist ja leichter gesagt als getan.
    Wenn ich jemand wäre, der tausende Followers möchte, dann muss ich eben alle Strippen ziehen.
    Wenn ich jemand wäre, der auch in kleinen Schritten seinen Weg gehen möchte, dann sollte der Blick auf Zahlen nur der Reflektion dienen und nicht als Erfolg oder Misserfolg gewertet werden.

    Denn eins ist sicher, wir bewerten uns mit jedem Tun, jedem veröffentlichen Beitrag und das kann uns selbst eher schaden bzw. runterziehen oder uns glücklich machen. Je nachdem wie wir es selbst bewerten. Beeinflussen, was andere letztendlich aus unserem Blog ziehen oder ob sie ihn wertschätzen, sehe ich natürlich nur in Kommentaren und Likes, und wenn diese ausbleiben, ist es natürlich nicht leicht, gerade am Anfang.
    Ich merke jedenfalls selbst, dass ich wohl noch Zeit brauche, meinen Weg zu finden, meine innere Zufriedenheit zu entdecken und eine kleine Abschirmung nach draussen aufzubauen, um mich nicht von dem äusseren Druck angreifbar zu machen. Denn dann wäre der Sinn meines Blogs dahin. Denn er soll Freude machen, mir und meinen Lesern! Das ist das Ziel und es sollte immer das Ziel bleiben. Doch der Weg dahin ist in der heutigen Gesellschaft nicht leicht. Also lassen wir uns nicht irritieren und versuchen es einfach! 🙂
    Alles Liebe und danke für deinen erfrischenden und wieder so schön anregenden Artikel!
    Deine Nadine

    • kea
      Reply kea Oktober 16, 2016 at 12:50 pm

      So ein schöner Kommentar, liebe Nadine – ich kann deinen inneren Dialog so gut nachempfinden, den du da zu Bildschirm gebracht hast! „Wenn ich jemand wäre, der auch in kleinen Schritten seinen Weg gehen möchte, dann sollte der Blick auf Zahlen nur der Reflektion dienen und nicht als Erfolg oder Misserfolg gewertet werden.“ – ganz ehrlich? Ich finde, das klingt wunderbar! Warum in Sieben-Meilen-Stiefeln voranpreschen, bis uns die Zunge in den Kniekehlen hängt? Du sagt es ja selbst, bloggen soll Freude bringen, nicht nur den Lesern, auch der Autorin 🙂 Und ich finde, du solltest definitiv auf die Blogst kommen, weißt du warum? Weil ich finde, dass du mit dieser Erhaltung eine erfrischende und dringend benötigte Komponente in die Diskussion mit einbringst. Bloggen leben von Meinungsvielfalt, wir brauchen Menschen, die jenseits von Statistik und Co unterwegs sind. Ich finde dich da vorbildhafter als viele, die du sonst vielleicht manchmal beneidest. Und ein klitzekleinesbißchen sollst du auch kommen, um mich zu beruhigen: Denn ich darf auf der Blogst über meine Erfahrungen als Self-Publisherin sprechen und mache mir jetzt schon in den Schlüpper! Wenn ich dich im Publikum weiß, wird es soo viel besser sein! Ich drück dich fest! Kea

      • Reply Nadine - breukesselchen Oktober 21, 2016 at 11:28 am

        Dicker Schmatzer, meine Liebe! Ich muss noch den Flug buchen, aber dann sehen wir uns ja bald wieder! Oh, da freue ich mich aber riesig drüber! Ich stärke dir den Rücken, das rockst du! <3

  • Reply Jenni Oktober 13, 2016 at 8:14 am

    Liebe Kea!

    Es sind so unglaublich wahre Worte, die du hier niederschreibst – und ich glaube, mir geht es da ähnlich wie den meisten Vorkommentator*innen: Das könnte ich eigentlich unter jeden deiner Artikel schreiben.
    Ich glaube, wenn wir es einmal auf den Punkt bringen, diese ganze so kompliziert erscheinende Angelegenheit, dann stecken wir eigentlich in einer tiefen Sinnkrise. Jedenfalls die meisten von uns.
    Wer will ich sein? Diese Frage hat sicherlich die Menschen zu allen Zeiten auf allen Orten der Welt umgetrieben – aber ich glaube (so ganz subjektiv gesprochen), dass sie in der heutigen Zeit der permanenten Vergleichsmöglichkeiten und der unendlichen Realisierungen des eigenen Lebenslaufes eine ganz neue Dimension bekommen hat. Auch und gerade, wenn es um soziale Netzwerke geht. Wir definieren uns zum großen Teil über das Feedback, das wir bekommen. Ich weiß noch nicht genau, wie ich das finden soll, wenn ich ehrlich bin. Auf der einen Seite ist das total normal und natürlich – auf der anderen schon ein wenig gruselig, dass uns fehlende Herzchen und Kommentare manchmal den ganzen Tag vermiesen können.

    Ich glaube, die technischen Möglichkeiten sind hier wieder einmal schneller gewesen als die meisten von uns mit ihrer Entwicklung (und das ist auf gar keinen Fall wertend gemeint!) und wir müssen erst noch lernen, wie wir uns positionieren wollen – zum Internet, zum Bloggen und zu diesen vielen Möglichkeiten der Selbstverwirklichung. Ich bin gespannt, wohin uns diese Reise führen wird.

    P.S.: Deine Idee mit den SALONS finde ich ja hochspannend – und folge gleich einmal. Da möchte ich auf dem Laufenden bleiben. 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    • kea
      Reply kea Oktober 16, 2016 at 1:11 pm

      Liebe Jenni, vielen Dank für deine Rückmeldung – ich schätze den Austausch mit euch sehr, ihr bringt immer so viele richtige und wichtige Aspekte zusammen, dass ich finde, die Artikel und eure Kommentare zusammen ergeben das tolle Gesamtbild! Da bin ich regelrecht stolz drauf, wer alles meinen Blog liest und hier mit mir interagiert 🙂 Und ich kann zum Beispiel gar nicht so viele Großbuchstaben benutzen, wie angemessen wäre, um zu sagen. JA! Wir sind nicht mitgewachsen mit den Möglichkeiten des Netzes. Die Veränderung der Kommunikation, des eigenen Wirkungskreises überfordern uns! das ist, als hätte man einem Kind ein Spielzeug in die Hand gegeben, dessen Wirkung es noch gar nicht abschätzen kann. Ich finde, hier ist auch so so viel an Begleitung nötig, gerade bei den Jüngsten – mich gruselt es regelmäßig, wenn ich die Kiddies an der Bus-Station mit ihren Smartphones sehe. Ich glaube, dass das Internet uns mehr verändert hat und mehr verändern wird, als alle anderen Veränderungen der letzten Jahrhunderte. Einfach, weil die Auswirkung gewaltig ist. Umso besser, dass wir gestern in Köln beim greenbloggermeetup Menschen erlebt haben, die es anders machen wollen und die sich zumindest der Verantwortung bewusst sind, die sie als digitale content produzenten tragen. Ich freu mich sehr, dass du DIE SALONS verfolge möchtest! Liebe Grüße, wie schön, dass wir uns nun auch „richtig“ kennen! Liebe Grüße, Kea

  • Reply Susanne Oktober 13, 2016 at 7:11 pm

    Liebe Kea,
    ich danke dir von Herzen für diesen großartigen Post. Ich mag deine Art zu schreiben und deine Sprache sehr.
    Also ich blogge, weil es mir Freude bereitet und wenn es viele Leser gibt, dann freue ich mich riesig und ansonsten schreiben ich für mich und habe Spaß und Übung.
    Allerdings arbeite ich an einem Buch und hier wünsche ich mir auf jeden Fall Erfolg. Oder eigentlich einen richtigen Durchbruch. :)Auch wenn ich immer betone, es nur für mich zu tun. 😉
    Schreiben werde ich definitiv immer, egal was passiert. Das brauche ich, wie die Luft zum Atmen.
    „Schmetterlingswinter“, was für ein wunderschöner Titel. Ich wünsche dir ganz ganz viel Freude und Erfolg mit deinem Buch und deinem Blog und ich schaue auf jeden Fall wieder vorbei.
    Und auch dein Zweitblog ist großartig! Vor allem der Artikel über Schönheit.
    Lieben Gruß,
    Susanne

    • kea
      Reply kea Oktober 16, 2016 at 1:35 pm

      Liebe Susanne, vielen lieben Dank für die schönen Worte über mein Denken und Schreiben! Gerade von einer ebenfalls schreibenden Frau, ich freue mich sehr! Wie wunderbar, dass du an einem Buch arbeitest! Ich wünsche dir eine stetig fließende Inspiration und Motivation und viel langen Atem für die Korrekturrunden 🙂 Jetzt, wo ich natürlich ein bißchen auf deinem Blog gestalked habe, würde ich mich übrigens sehr freuen, wenn du Lust hättest, meinen Jugendroman dort zu rezensieren, falls du neben deinem eigenen Werk zur Zeit überhaupt zum Lesen kommst 🙂 Ich setze mich noch mal per Mail mit dir dazu in Verbindung. Wie du meinem Artikel entnommen hast, kann ich gut verstehen, dass du dir Erfolg wünschst für dein Buch – das geht mir nicht anders. Und ich finde, das ist auch legitim – solange die Resonanz uns nicht die Freude an unserem kreativen Schaffen, am Ausdruck unserer Gefühle und Gedanken auf Blatt und Tastatur nimmt. Aber da mache ich mir, so wie ich dich hier und auf deinem Blog lese, keine großen Sorgen 🙂 Liebe Grüße! Kea

  • Reply Sunny Oktober 18, 2016 at 6:56 am

    Sehr interessant geschrieben. Vor allem, was den Ansatz betrifft, mit dem Du das Bloggen betreibst.
    Wir älteren tun uns da vielleicht manchmal leichter.
    Ich bin 47. Ohne Internet, ohne MTV, ohne Viva, ohne Handy, ohne IPod, ohne Spielekonsole aufgewachsen. Und ja. Du hast recht, der Kreis der Menschen in dem ich mich positionieren musste war viel, viel kleiner. Und trotzdem kenne ich unwahrscheinlich viele Menschen persönlich, habe ein riesiges Netzwerk. Musste mich beweisen. IRL. Und war schon wer, bevor ich auch nur einen Wimpernschlag übers bloggen nachdachte. Tochter, Schüler- und Studierendensprecherin, Mutter, Partnerin, Führungskraft, Freundin.
    Lass Dich doch mal wieder bei den ü30Bloggern sehen, es sind zwischenzeitlich ein paar mehr in Deiner Altersgruppe dazu gestoßen.
    LG Sunny

  • Reply dorette Oktober 18, 2016 at 12:01 pm

    ich bin gespannt auf SALONS und folge gleich mal auf FB. Ansonsten: Internet ist schon was feines, nur leider ist das richtige handling gar nicht immer so leicht und der überkonsum und die darstellung über das netzt lassen mich doch in mach einem offline-gedanken an die kindeheit ohne internet zurückdenken. wie das heute wohl wäre!? manchmal denke ich darüber nach, was ohne internet wäre, gern würde ich es mal eine woche ausprobieren…

    vg doro

  • Reply Lähmt das Internet die Freiheit der Gedanken? - hello mrs eve – Lyrik & Text Blog Februar 23, 2017 at 2:06 pm

    […] auszudrücken und was tun wir, um beklatscht zu werden? Ich habe bereits in dem Artikel „ich blogge, also bin ich?“ darüber geschrieben, dass mutmaßlich nur wenige von uns bloggen würden, wenn wir niemals […]

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